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Startseite»Nachrichten»Mamdani forciert Verbot: Pferdekutschen im Central Park in New York stehen vor dem Aus
Nachrichten

Mamdani forciert Verbot: Pferdekutschen im Central Park in New York stehen vor dem Aus

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 14, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Mamdani forciert VerbotPferdekutschen im New Yorker Central Park stehen vor dem Aus

Aus Sicht von Tierschützern ist der Einsatz von Pferdekutschen im Central Park Tierquälerei. (Foto: picture alliance / Benjamin Beytekin)

Seit rund 150 Jahren sind Pferdekutschen im Central Park unterwegs. Das dürfte nun aber bald ein Ende haben. New Yorks Bürgermeister Mamdani und sein Stadtrat wirken auf ein Ende der Touristenattraktion hin, bei der es bereits tödliche Unfälle gab.

Drehen die Pferdekutschen im New Yorker Central Park bald ihre letzte Runde? Bürgermeister Zohran Mamdani und die Vorsitzende des New Yorker Stadtrats, Julie Menin, haben sich jedenfalls laut US-Medien auf einen Gesetzentwurf geeinigt, der die traditionsreiche Attraktion abschaffen würde. Das Verbot soll demnach schrittweise umgesetzt werden und am 1. Juni 2028 in Kraft treten. Zuvor aber muss der Gesetzentwurf vom New Yorker Stadtrat abgesegnet werden. Erwartet werde das Votum schon Ende kommender Woche.

„Die Pferdekutschenbranche in New York City steht vor dem Aus“, schrieb Mamdani in der Nacht auf X. Seine Regierung wolle dafür sorgen, dass die Rechte der Kutscher, Betreiber und Tiere geschützt werden. Details ließ er in seinem Post offen. Die Kutscher-Gewerkschaft hält den Gesetzentwurf laut „New York Times“ für zu schwach, um die Beschäftigten zu schützen. Menin hingegen zeigte sich dem Zeitungsbericht zufolge überzeugt, dass das Gesetz bei der anstehenden Abstimmung eine Mehrheit bekommt.

In New York wird seit Jahren darüber gestritten, ob die Pferdekutschen aus dem Central Park verschwinden sollen. Bei Touristen sind die Fahrten sehr beliebt. Tierschützer hingegen fordern schon lange ein Ende. Sie kritisieren, dass die Pferde überarbeitet und schlecht untergebracht seien, und dass sie leicht in Panik gerieten. Die Betreiber weisen die Vorwürfe zurück.

Die Kutschen rollen bereits seit rund 150 Jahren durch den Central Park. Immer wieder kommt es allerdings zu Unfällen. Im Juni starb ein 18-Jähriger aus Indien, der mit seiner Familie in New York zu Besuch war. Er war seiner Mutter aus einer Kutsche hinterhergesprungen, nachdem sie herausgeschleudert worden war. Dabei verletzte sich der Teenager schwer und starb kurz darauf im Krankenhaus. Nach dem Unfall nahm der Druck deutlich zu, die Fahrten zu verbieten.

Quelle: ntv.de, lme/dpa

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