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Startseite»Nachrichten»Bericht: Hisbollah-Miliz rüstet gegen Israel mit Geldern aus dem Iran auf
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Bericht: Hisbollah-Miliz rüstet gegen Israel mit Geldern aus dem Iran auf

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 27, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Wiederbewaffnung gegen Israel?Hisbollah rüstet mit Geldern aus dem Iran auf

Bei einer Gedenkveranstaltung zum Tod der Hisbollah-Führer halten Mitglieder der „Al-Mahdi-Pfadfinder“ Porträts von Hassan Nasrallah und seinem Nachfolger Hashem Safieddine hoch. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Insidern zufolge rüstet die Hisbollah-Miliz auf, um die Kämpfe gegen Israel wieder aufzunehmen. Der Iran soll demnach mehrere Millionen Dollar beigesteuert haben. Momentan besteht zwischen der Miliz und Israel eine relative Ruhe, das könnte sich den Berichten zufolge bald ändern.

Die Hisbollah-Miliz im Libanon hat sich dortigen Sicherheitskreisen zufolge in den vergangenen drei Monaten auf eine mögliche Wiederaufnahme der Kämpfe mit Israel vorbereitet. Das erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von mehreren Insidern, die mit der Aktivität der radikal-islamischen Organisation vertraut sind. Demnach hat die schiitische Hisbollah eine finanzielle Unterstützung von mehreren zehn Millionen Dollar aus dem Iran erhalten, um ihre militärischen Fähigkeiten zu stärken.

Die Mittel würden für die Wiederbewaffnung eingesetzt, sagten mehrere Insider. Der Schwerpunkt liege auf der Beschaffung von Sprengstoff und der Herstellung von Drohnen, die gegen israelische Stellungen eingesetzt werden könnten. Zudem würden Kommando- und Kontrollstrukturen wiederhergestellt, die in früheren Gefechten zusammengebrochen seien.

Die Hisbollah hatte ab Anfang März Ziele in Israel angegriffen, nachdem die USA und Israel ihren Krieg gegen den Iran begonnen hatten. Die darauffolgende israelische Offensive im Libanon kostete mehr als 4000 Menschen das Leben. Das israelische Militär rückte tief in den Südlibanon vor. Ein Viertel der libanesischen Bevölkerung wurde vertrieben. Seit Juni besteht eine Phase relativer Ruhe zwischen Israel und der Hisbollah, die im Libanon nicht nur Miliz, sondern auch Partei ist und noch immer Einfluss hat.

„Jeder Widerstand ist legitimes Recht“

Das Medienbüro der Hisbollah teilte auf Anfrage mit, die israelische Besetzung libanesischen Bodens mache jeden Widerstand zu einem legitimen Recht. Die Darstellung, ihre Kommandostrukturen seien zusammengebrochen, wies die Organisation zurück. Das israelische Militär lehnte eine Stellungnahme ab. Ein Sprecher des US-Außenministeriums erklärte, Washington werde die Finanzen der Hisbollah weiter durch Sanktionen und andere Maßnahmen einschränken.

Die 1982 von der iranischen Revolutionsgarde gegründete Hisbollah hat seit 2024 in zwei Kriegen mit Israel schwere Verluste erlitten, bei denen Tausende Kämpfer und viele Anführer getötet wurden. Israelische Streitkräfte halten derzeit das Kernland der Organisation im Südlibanon besetzt.

Den Sicherheitskreisen zufolge stellten insbesondere Israels ferngesteuerte Waffensysteme wie bewaffnete Drohnen eine große Herausforderung für die in kleinen Einheiten agierende Hisbollah dar. Sie hat eingeräumt, dass ihre Lager noch nicht vollständig aufgefüllt seien. So bestätigte sie, dass kürzlich von libanesischen Behörden beschlagnahmter Sprengstoff für ihre Sprengstoffdrohnen bestimmt gewesen sei.

Quelle: ntv.de, kaz/rts

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