Erster „Flip“ bei Wahl zum SenatDemokrat nimmt Republikanern Sitz in North Carolina ab
Bei den Midterms in den USA deutet sich ein gutes Ergebnis für die Demokraten an. In North Carolina gelingt ihnen der erste sogenannte Flip: Ein Senatssitz, den bislang ein Republikaner innehat, geht nun an den Demokraten Roy Cooper. Für seine Partei ist in dem Bundesstaat der erste solche Sieg seit 2008.
Der Demokrat Roy Cooper hat Medienprognosen zufolge die Senatswahl im Bundesstaat North Carolina gewonnen. Der 69-jährige ehemalige Gouverneur setzte sich gegen den von Präsident Donald Trump unterstützten Republikaner Michael Whatley durch und sichert seiner Partei damit einen wichtigen Sitz im Ringen um die Kontrolle über den Senat.
Cooper löst den republikanischen Senator Thom Tillis ab, der nach einem Zerwürfnis mit Trump seinen Rückzug angekündigt hatte. Die Republikaner hielten vor der Wahl eine Mehrheit von 53 zu 47 Sitzen. Die Demokraten benötigen daher netto vier zusätzliche Mandate, um die Kontrolle zu übernehmen. Es ist der erste Sieg der Demokraten bei einer Wahl zum Senat in North Carolina seit 2008.
Cooper hatte in seinem Wahlkampf die Sorgen vieler US-Bürgerinnen und -Bürger vor hohen Lebenshaltungskosten adressiert und versucht, mit seiner langjährigen Erfahrung und seinen Verdiensten auf Bundesstaatenebene zu punkten.
