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„Beschissen behandelt“: US-Minister wütet wegen Roter Karte

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 2, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Beschissen behandelt“

US-Minister wütet wegen Roter Karte

02.07.2026 | 23:26 Uhr

Marco Rubio ist sauer: Der US-Außenminister sieht die USA trotz des Einzugs ins Achtelfinale „beschissen behandelt“. Ein Platzverweis macht den Politiker richtig wütend.

Der Platzverweis für Folarin Balogun beim Einzug der USA ins Achtelfinale der Fußball-WM gegen Bosnien-Herzegowina (2:0) beschäftigt im Land der Co-Gastgeber höchste Stellen. „Sie sind beschissen behandelt worden“, sagte US-Außenminister Marco Rubio im Presseraum des Weißen Hauses in Washington zu Fragen von Journalisten nach seiner Einschätzung der Situation. 

Mit der voraussichtlichen Sperre des dreifachen WM-Torschützen für das nächste Duell des US-Teams in der Runde der besten 16 mit Belgien wollte sich der Chefdiplomat der US-Regierung auch noch nicht endgültig abfinden. „Dafür muss es ein Einspruchsverfahren geben“, sagte Rubio, war sich aber der Aussichtslosigkeit eines Protestes offenbar auch bewusst: „Wahrscheinlich ist es zu spät, oder?“

Bundesliga-Star trifft per Freistoß und lässt die USA jubeln

Balogun hatte die USA zunächst noch vor der Pause in Führung geschossen (45.). Nach der Pause (64.) sah er aber Rot, weil er Tarik Muharemovic – unabsichtlich, aber schmerzhaft – aufs Sprunggelenk getreten war. 

Schon vor Rubios Unmutsbekundung hatte US-Coach Mauricio Pochettino den Platzverweis kritisiert. „Für mich ist das niemals eine Rote Karte“, sagte der Argentinier: „Es war zu keinem Zeitpunkt seine Absicht, den Spieler zu treten. Es war eine im Fußball ganz normale Aktion: Man kämpft um den Ball, und der Fuß landet eben dort, oder? Ja, die Szene sah vielleicht etwas heftig aus. Aber ich glaube, es war keinesfalls Absicht.“

Auch Pochettino wollte die Sperre, die automatisch mindestens ein Spiel beträgt, nicht hinnehmen: Es „sollte fair sein“, Einspruch gegen die Entscheidung einzulegen, fügte jedoch hinzu, er müsse „verschiedene Optionen“ in Betracht ziehen, sollte dies nicht möglich sein.

US-Präsident Donald Trump hat sich zu dem Vorfall bislang noch nicht geäußert.

Verwendete Quelle: ntv.de

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