Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Verbraucherreport: Mehrheit fordert wirksameren Schutz für junge Menschen

    Juni 18, 2026

    Altersnachweis für Erwachsene statt Social-Media-Verbot für Jugendliche

    Juni 11, 2026

    Nachhaltiger Aufschwung nur mit Verbraucher:innen

    Juni 9, 2026

    Leistungskürzungen sind keine Reformen | Verbraucherzentrale Bundesverband

    Juni 5, 2026

    Nahost-Krieg: Große Mehrheit spürt keine Entlastung

    Juni 4, 2026
  • Nachrichten

    Vance sieht „große Fortschritte“: Trump: Iran soll Hisbollah zur Räson bringen

    Juni 21, 2026

    92 Prozent sehen Iran als Sieger: Israel lehnt Abzug aus dem Libanon strikt ab

    Juni 21, 2026

    Vertrauen neu lernen: Wie man das Gift einer toxischen Beziehung hinter sich lässt

    Juni 21, 2026

    Zwei Siege in 24 Stunden: Florian Lipowitz sendet eindrucksvolles Signal

    Juni 21, 2026

    Olise verzaubert Frankreich: Der kaum zu fassende Schlüsselspieler des Milliardenensembles

    Juni 21, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    KI-Video zur Deutschlandflagge: Falscher Polizeieinsatz entlarvt

    Juni 19, 2026

    Kringel am Himmel: Chemtrail-Beweis fällt leider aus

    Juni 19, 2026

    Kinderfotos im Netz: Was Eltern über Risiken und KI wissen müssen

    Juni 18, 2026

    Ist diese Vintage-Zahnpasta-Werbung echt?

    Juni 18, 2026

    Ist das Voting für „Mia“ bei der Zurich Dance Academy echt?

    Juni 18, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026

    Soziale Medien: Nutzen und Risiken aus Sicht von Jugendlichen und Erwachsenen | Bildung

    Juni 11, 2026

    Zivilgesellschaft – stille Säule der Bildung in Deutschland | Bildung

    Mai 20, 2026
  • Politik

    Wie sich Armut in Deutschland immer mehr verfestigt

    Juni 21, 2026

    Fußball-WM: Von der FIFA angekündigter Fan-Boom bleibt in den USA aus

    Juni 21, 2026

    Schweiz: US-Vize Vance nennt Verhandlungen mit Iran „historisch“

    Juni 21, 2026

    Bundesparteitag der Linken: Am Ende finden sie doch Kompromisse

    Juni 21, 2026

    Die Erben des Brexit – zehn Jahre nach dem Referendum

    Juni 21, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Bundesparteitag der Linken: Am Ende finden sie doch Kompromisse
Politik

Bundesparteitag der Linken: Am Ende finden sie doch Kompromisse

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 21, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail


Analyse

Stand: 21.06.2026 • 16:23 Uhr

Die Linke hat in Potsdam einen Parteitag abgehalten, der einiges Sprengpotential hatte. Es ging um eine gemeinsame Haltung zu Israel und Palästina, die Wahl des Parteivorstands und einen neuen Leitantrag.

Bianca Schwarz

Als am ersten Tag des Linken-Parteitags zwei Gastrednerinnen auf der Bühne stehen, ist es sehr still in der Metropolis-Halle in Potsdam. Zwei Frauen, eine jüdische und eine arabische Israelin, erzählen von ihren Perspektiven auf den Gaza-Krieg, Antisemitismus, Israel und Palästina.

Aida Touma-Soliman, arabische Israelin, sitzt für die sozialistische Partei Chadasch in der israelischen Knesset. Sie bezeichnet einige Mitglieder der israelischen Regierung und auch Staatschef Benjamin Netanjahu als Rechtsextremisten, bittet um Unterstützung eines Waffenembargos gegen Israel.

Vered Berman ist Enkelin von Holocaust-Überlebenden, in Westjerusalem aufgewachsen. 2003 wurde ihre Mutter bei einem Selbstmordattentat in Jerusalem getötet. Heute engagiert sich Berman in einem Verein von palästinensischen und israelischen Familien, die im jahrzehntelangen Konflikt Angehörige verloren haben.

„Wir haben den höchsten Preis gezahlt und uns trotzdem entschieden, nicht in der Logik von Rache und Entmenschlichung zu leben“, sagt sie – und setzt damit den Ton für die Debatte der Partei. Für ihre Rede gibt es tosenden Applaus. Als sie den Kampf gegen Antisemitismus als „linke Pflicht“ bezeichnet, stehen alle im Raum auf – auch diejenigen mit Palästinenser-Tüchern.

Kompromisspapier zum Genozid in Gaza

Diese beiden Frauen einzuladen – ein geschickter Schachzug der Parteiführung. Denn die Linke ist immer wieder konfrontiert mit Antisemitismus-Vorwürfen wegen ihrer starken pro-palästinensischen Basis. An diesem Abend will sie einen Antrag abstimmen, der die vielen verschiedenen Standpunkte einen soll.

Nach langen Debatten gelingt das am Ende auch: Ein Kompromisspapier betont die Notwendigkeit der Zwei-Staaten-Lösung, das Existenzrecht von Israel und Palästina und legt außerdem fest: Die Linke wird das Vorgehen Israels in Gaza künftig als Genozid bezeichnen. Das Papier wird mit deutlicher Mehrheit angenommen – Explosionsgefahr zumindest innerhalb der Partei abgewendet. Außerhalb könnte der Beschluss aber für neues Konfliktpotenzial sorgen.

Designierter Parteichef Pantisano polarisiert

An Tag zwei steht die Wahl des neuen Parteivorstands im Mittelpunkt. Vormittags wird der bisherige Vorsitzende Jan van Aken verabschiedet, er tritt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an – mit einem gewissen Wehmut, er hätte gerne weitergemacht. Van Aken hat Strahlkraft, ist beliebt in der Partei, die ihn nach seiner letzten Rede mit langem Applaus und ein paar Tränen verabschiedet. Seine Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner stellt sich am Nachmittag erneut zur Wahl und wird mit einem starken Ergebnis von knapp 86 Prozent bestätigt.

Der einzige Kandidat für die Nachfolge von van Aken ist der Baden-Württemberger Luigi Pantisano – um ihn knallt es an diesem Tag gewaltig. Am Vortag hatte er in einem Zeitungsinterview der CDU faschistische Politik vorgeworfen. Das empört nicht nur die CDU, sondern auch viele in der Linken selbst. Insbesondere aus Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern kommt wegen der Landtagswahlen im September scharfe Kritik. Die CDU hat einen Unvereinbarkeitsbeschluss zur Linken, aber wenn die AfD in Regierungsverantwortung verhindert werden soll, könnte das eventuell nur mit einer Zusammenarbeit aller übrigen Parteien funktionieren.

CDU und Linke zusammenzubringen werde nicht einfacher, wenn der designierte neue Parteichef Demokraten als Faschisten bezeichnet, heißt es. Pantisano erklärt, der Satz sei aus dem Kontext gerissen, aber das scheint seine Leute nur bedingt zu überzeugen. Der Applaus bei seiner Rede ist verhalten, mit nur 53 Prozent neuen Parteivorsitzenden gewählt. Nicht das Ergebnis, das er sich gewünscht hatte, sagt er, aber er will schnell in seine Rolle hineinwachsen und sich das Vertrauen seiner Partei verdienen. Hätte er mehr Nein- als Ja-Stimmen gesammelt, wäre er durchgefallen – auch hier, eine Explosion knapp abgewendet.

Die Wagenknecht-Linken sind Geschichte

An Tag drei wird der neue Leitantrag abgestimmt, „Die Linke als Steinhaus bauen“ lautet der Titel. Im Kern geht es darum, wie die Linke ihre Erfolge der letzten beiden Jahre, also das überraschend gute Bundestagsergebnis und ihre damit einhergehende neue Relevanz, zementieren kann. An diesem Tag zeigt sich vielleicht am deutlichsten, dass hier eine neue Partei sitzt, die mit der Wagenknecht-Linken von vor drei Jahren nichts mehr zu tun hat.

Seit deren Ausstieg hat sich die Mitgliederzahl der Linken verdoppelt auf nun 126.000. Die Partei ist mit einem Durchschnittsalter von 38 Jahren jung und sie ist mehrheitlich weiblich. Knapp die Hälfte der Delegierten ist innerhalb der letzten drei Jahre in die Partei eingetreten, viele sind zum ersten Mal bei einem Parteitag, die Erfahrung fehlt noch.

Sie wollen gegen die Sozialreformen der Bundesregierung demonstrieren

Für das Parteitagspräsidium ist es nicht einfach, das zu managen. Immer wieder müssen Abläufe erklärt, muss der Unmut über langwierige Prozesse eingefangen werden. Mit immer neuen Geschäftsordnungsanträgen ziehen Delegierte einige Debatten in die Länge. Doch am Ende steht er, der Leitantrag, mit dem die Linke in die Zukunft gehen will.

In den nächsten Monaten möchte sie bundesweite Demonstrationen gegen die Sozialreformen der Bundesregierung organisieren, der AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern entgegentreten, eine linke Bürgermeisterin ins Rote Rathaus in Berlin bringen. Die Linke will es also krachen lassen – aber bitte nicht in den eigenen Reihen.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Wie sich Armut in Deutschland immer mehr verfestigt

Juni 21, 2026

Fußball-WM: Von der FIFA angekündigter Fan-Boom bleibt in den USA aus

Juni 21, 2026

Schweiz: US-Vize Vance nennt Verhandlungen mit Iran „historisch“

Juni 21, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.