Dankert als VAR im Einsatz
Ein Deutscher mischt beim WM-Finale mit
17.07.2026 | 05:29 Uhr
Versöhnlicher Abschluss für die DFB-Schiedsrichter: Bastian Dankert kommt als Video-Assistent im WM-Finale zum Einsatz. Geleitet wird das Endspiel zwischen Spanien und Argentinien von einem Slowenen.
Der deutsche Schiedsrichter Bastian Dankert wird beim WM-Finale als Video-Assistent im Einsatz sein. Der Fußball-Weltverband FIFA berief den 46-Jährigen für das Endspiel in East Rutherford zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag (21 Uhr/ZDF, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker). Dankert ist international einer der erfahrensten Video-Schiedsrichter. Das Finale ist sein insgesamt zwölfter Einsatz beim Turnier in Kanada, Mexiko und den USA, jeweils sechsmal war er als Video-Assistent und als unterstützender Video-Assistent gefordert.
Die Partie als Schiedsrichter leiten wird der Slowene Slavko Vincic. Für den 46-Jährigen ist es sein erstes WM-Finale. Im Turnier kommt er zum vierten Mal zum Einsatz. Zuvor leitete er die Gruppenspiele Brasilien gegen Marokko sowie Algerien gegen Jordanien und das Sechzehntelfinale zwischen Mexiko und Ecuador. Vincic verfügt über Erfahrung in großen Endspielen auf Klubebene, darunter das Champions-League-Finale 2024 zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund (2:0) in London.
Dass ein europäischer Schiedsrichter das WM-Finale eines Teams aus Europa gegen eines aus Südamerika pfeift, ist nicht ungewöhnlich. Der Endspielsieg Argentiniens vor vier Jahren gegen Frankreich in Katar wurde vom Polen Szymon Marciniak geleitet.
Der einzige deutsche Schiedsrichter auf dem Platz, Felix Zwayer, war von der FIFA nur für zwei Spiele eingesetzt worden. Er musste das Schiedsrichter-Quartier in Amerika bereits vor dem Halbfinale verlassen. Zwayer hat bei der Weltmeisterschaft den zweiten Auftritt von Gastgeber USA gegen Australien (2:0) sowie das Duell Demokratische Republik Kongo gegen Usbekistan (3:1) geleitet. Der Deutsche zeigte in beiden Partien eine starke Leistung – was die FIFA aber offenbar anders sah. Bei seinem ersten Einsatz in Seattle fiel er zudem mit einem Krampf in der Nachspielzeit auf, der eine Spielpause nötig machte.
Verwendete Quellen: ntv.de, ara/dpa/sid
