Drei Tote und fünf VerletzteAnwohner soll verheerendes Feuer in Bochum gelegt haben
In Bochum geht ein Mehrfamilienhaus in Flammen auf, mehrere Menschen sterben. Einen technischen Defekt schließen die Ermittler aus. Stattdessen gerät der Verdacht auf einen Mann, der in unmittelbarer Nähe wohnen soll.
Nach dem verheerenden Feuer mit drei Toten und fünf Verletzten in Bochum hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der 41-Jährige sei ein Anwohner und werde nun von der Mordkommission vernommen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Gegen ihn werde wegen Mordes ermittelt. Er soll das Feuer vorsätzlich gelegt haben. Ein technischer Defekt könne als Brandursache ausgeschlossen werden.
Dagegen habe sich der Verdacht gegen den 41-Jährigen ergeben. Bei den Todesopfern handele es sich um zwei Frauen im Alter von 25 und 27 Jahren und einen 26-jährigen Mann mit indischer Staatsangehörigkeit. Bochums Oberbürgermeister Jörg Lukat hatte von einer „Tragödie, wie sie Bochum seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat“, gesprochen.
Gegen 4.15 Uhr am Dienstag war die Feuerwehr alarmiert worden. Menschen standen an den Fenstern im ersten und zweiten Stock und riefen um Hilfe. Im Zuge der weiteren Löscharbeiten stießen die Rettungskräfte dann in einer der Wohnungen auf die drei toten Erwachsenen. Nach rund vier Stunden hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht.
