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Startseite»Nachrichten»Drohungen gegen US-Präsidenten: Iranische Propaganda zeigt Trump im Sarg
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Drohungen gegen US-Präsidenten: Iranische Propaganda zeigt Trump im Sarg

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 15, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Drohungen gegen US-PräsidentenIranische Propaganda zeigt Trump im Sarg

Die iranische Führung erneuert ihre Drohungen gegen US-Präsident Trump. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

In Teheran werden die Rufe nach Vergeltung für die Tötung des obersten Führers Chamenei lauter. Ein neues Propagandaplakat nimmt US-Präsident Trump ins Visier. Dieser hat nach eigenen Aussagen für den Fall eines Anschlags auf ihn vorgesorgt.

Ein großes Propagandaplakat in der iranischen Hauptstadt Teheran zeigt US-Präsident Donald Trump in einem Sarg. Auf Persisch und Englisch heißt es auf der Fassade „Wir werden Trump töten“, wie Fotos der Nachrichtenagentur AP zeigen. 

Hintergrund sind Vergeltungsrufe der iranischen Staatsführung für den im Februar getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei. Eine große Mehrheit des iranischen Parlaments hatte am Montagabend „Blutrache“ für das im Krieg getötete Staatsoberhaupt gefordert. Bei ihrer ersten Sitzung in Präsenz mehr als vier Monate nach Kriegsbeginn forderten mehr als 180 der 290 Abgeordneten Vergeltung, wie die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf eine Stellungnahme der Politiker berichtete.

Chamenei kam am 28. Februar bei einem israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz ums Leben. Er wurde in der Nacht zu Freitag, mehr als vier Monate nach seinem Tod, in der nordöstlichen Pilgermetropole Maschhad bestattet.

Der US-Präsident hatte zuvor selbst Spekulationen über seine eigene Sicherheit befeuert. Für den Fall eines Anschlags auf ihn hat er nach eigenen Angaben Instruktionen für seine Mitarbeiter und sein Kabinett hinterlassen. „Ich habe Anweisungen hinterlassen – sollte irgendetwas passieren, sollen sie buchstäblich in einem Ausmaß bombardiert werden, wie sie es noch nie zuvor erlebt haben“, zitierte ihn das Boulevardblatt „New York Post“ unter Berufung auf ein Gespräch mit dem Republikaner am Freitag.

Für Diskussionen sorgte auch, dass Trump für den Rückflug vom Nato-Gipfel in Ankara in der vergangenen Woche nicht wie erwartet die neue Air Force One aus Katar benutzte. „Ich bin die Nummer eins auf der Todesliste des Irans“, sagte er später.

US-Medien hatten zudem darüber berichtet, dass Israel die US-Regierung vor iranischen Plänen zur Ermordung Trumps gewarnt habe. Die Führung in Teheran soll den Plan erst kürzlich ausgearbeitet haben, wie der Sender CNN und das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf ungenannte Quellen berichteten. Im Gespräch mit der „New York Post“ dementierte Trump, dass Israel entsprechende Geheimdienstinformationen geteilt habe.

Ein Großteil der Iranerinnen und Iraner steht nicht hinter den Racheforderungen der erzkonservativen Staatsspitze. Viele Menschen im Land sind müde vom Krieg und den wirtschaftlichen Folgen, die Irans Gesellschaft massiv unter Druck gesetzt haben.

Quelle: ntv.de, kui/dpa

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