Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Energiesperren: Hohe Kosten belasten Verbraucher:innen

    August 4, 2026

    Bahnpreise: Werbung günstig, Realität teurer?

    August 3, 2026

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026
  • Nachrichten

    Präsident mit Paywall: Trumps Gier höhlt den amerikanischen Rechtsstaat aus

    August 5, 2026

    „Dass es so groß wird, …“: Flut an Zuspruch nach Coming-out überraschte Trainer Dobrick

    August 5, 2026

    Garage voller Luxuskarossen: Cristiano Ronaldo zeigt seine „Spielzeuge“

    August 5, 2026

    Weg Lenins – statt Haft und Tod: Nadeschdin war das Feigenblatt Putins, jetzt flieht auch er

    August 5, 2026

    Schärfste Aufnahme bisher: Zuvor unbekannte Strukturen auf der Sonne entdeckt

    August 5, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Widerspruch im Netz: Antwortet man dem Troll oder nicht?

    August 5, 2026

    Rettungsgeschichten entpuppen sich als Verkaufsmasche für Kühlmatten

    August 5, 2026

    „Ceuta-Video“: Untertitel erfinden Deutschland-Aussage

    August 5, 2026

    Vom Faktencheck zur konkreten Hilfe: Die Werkzeuge von Mimikama

    August 5, 2026

    Vorsicht: Google stoppt Earth-KI wegen gefälschter Satellitenbilder

    August 4, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    E-Autos: CSU will Förderung zugunsten deutscher Hersteller ändern

    August 5, 2026

    Haben die USA zu wenig Raketen für eine Eskalation mit Iran?

    August 5, 2026

    SPD uneins über Abschaffung der Rente mit 63

    August 5, 2026

    Ifo Institut: Autoindustrie zeigt sich wieder optimistischer

    August 5, 2026

    Manöver: Taiwan übt Abwehr eines potenziellen Angriff Chinas

    August 5, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Ein Jahr Merz-Regierung: Kann Schwarz-Rot die Klimaziele einhalten?
Politik

Ein Jahr Merz-Regierung: Kann Schwarz-Rot die Klimaziele einhalten?

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 5, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 05.05.2026 • 19:21 Uhr

Ein Jahr ist Friedrich Merz Kanzler. Die bisherigen Pläne seiner Regierung drohen die Abkehr von fossilen Energieträgern zu verzögern. Sind die Klimaziele so noch einzuhalten?

Von Margareta Holzreiter, SWR

Deutschland soll bis 2045 klimaneutral werden. Zu diesem Ziel hatten sich CDU/CSU und SPD vor einem Jahr in ihrem Koalitionsvertrag bekannt. „Wir wollen Industrieland bleiben und klimaneutral werden“, hieß es dort. Kanzler Friedrich Merz betont im ersten Jahr seiner Amtszeit immer wieder, dass seine Regierung „Klimaschutz durch Technologie-Offenheit möglichst kosteneffizient erreichen“ wolle.

Dazu hält die schwarz-rote Koalition an einigen Maßnahmen früherer Regierungen fest, wie dem Plan, den Anteil Erneuerbarer Energien am deutschen Strommix bis 2030 deutlich auszubauen.

„Das Festhalten am 80-Prozent-Erneuerbaren-Ziel ist ein sehr wichtiger Baustein“, lobt Energieforscher Patrick Plötz vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung. Auch begrüßt Plötz, dass die Koalition an der Förderung für die Installation von Wärmepumpen festhält.

Fristgerechtes Klimaschutzprogramm

Einigen konnte sich die Regierung auf ihr Klimaschutzprogramm. Das SPD-geführte Umweltministerium hat darin Maßnahmen bestimmt, die bis 2030 rund 25 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich einsparen sollen. Theoretisch sollen so die Lücken geschlossen werden, die zum Erreichen der Klimaziele bestehen.

Praktisch werden diese Lücken durch das Programm aber wohl „nicht vollständig gefüllt werden“, so das Urteil von Barbara Schlomann, der Vorsitzenden des Expertenrats für Klimafragen. Bedeutet: Die Klimaziele könnten spätestens 2040 verfehlt werden. Der Rat überwacht die Klimapolitik der Bundesregierung und bescheinigt dem Programm aus dem SPD-geführten Umweltministerium ein insgesamt „geringes Ambitions- und Innovationsniveau„.

Dazu kommt, dass die projizierten Klimaschutzlücken durch die Pläne von Schwarz-Rot laut Expertenrat künftig noch weiter aufgehen dürften, etwa durch die schon im Koalitionsvertrag angekündigte Abschaffung des Gebäudeenergiegesetzes. Wirtschaftsministerin Reiche (CDU) will es durch das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) ersetzen. Das Gesetz soll unter anderem neue Gasheizungen weiterhin erlauben.

Patrick Plötz fürchtet, es würde „die Transformation hin zum klimaneutralen Heizen insgesamt etwas verzögern“. Violetta Bock, Fraktionssprecherin für Wärmepolitik der Linken, hatte das geplante Gesetz als Freifahrtsschein für die Gaslobby kritisiert. Katherina Reiche wurde in ihrem ersten Amtsjahr immer wieder scharf für ihre Nähe zur Energie-Industrie kritisiert. Der Verein Lobby Control spricht mit Hinblick auf Reiches Politik von einer starken fossilen Agenda.

Rückgang bei PV auf Dächern erwartet

Auch für das Netzpaket und die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ist Reiches Ministerium für Wirtschaft und Energie zuständig. Geleakte Entwürfe der geplanten Neuerungen sorgten im Februar 2026 für Unsicherheiten in der Solar- und Windbranche.

Levin Streit ist Projektentwickler für Photovoltaik-Anlagen bei der Bürgerenergie-Genossenschaft UrStrom eG. Am Beispiel einer PV-Anlage auf dem Dach einer Kindertagesstätte macht er deutlich, wie die Bundespolitik den Ausbau von Dachsolaranlagen bremsen könnte, denn das ganze Dach der städtischen Kita ist mit 14 Reihen Solarpaneelen belegt worden – ein kleiner Teil für den Eigenbedarf und der Rest für die Einspeisung ins Stromnetz.

„In Zukunft, wenn die Einspeisevergütung gestrichen oder deutlich erschwert werden würde, dann würden wir hier nur noch vier Reihen für den Eigenbedarf bauen“, erklärt Streit der ARD-Klimaredaktion.

Studien des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme zeigen, dass ohne garantierten Abnahmepreis eine höhere Eigenverbrauchsquote nötig wäre, damit sich kleine und mittlere Solaranlagen weiterhin rechnen. Die Folge: Dächer von Sporthallen würden dann beispielsweise in Zukunft gar nicht mehr für Solaranlagen genutzt, befürchtet PV-Projektentwickler Levin Streit.

Er hält die Abschaffung der Einspeisevergütung für kleine PV-Anlagen für grundsätzlich sinnvoll, hätte sie sich allerdings schrittweise gewünscht. Auch die in der EEG-Novelle vorgesehene verpflichtenden Direktvermarktung könnte zu einem deutlichen Rückgang der Investitionen in private PV-Anlagen führen, so Streits Einschätzung.

Planungsunsicherheit bremst Fortschritt

Final besiegelt ist das noch nicht. Insgesamt wurde im ersten Jahr unter Merz zwar viel diskutiert, aber noch wenig beschlossen in Sachen Klimapolitik, bilanziert Barbara Schlomann. Sie beobachtet, dass durch diese Verzögerungen in vielen Bereichen Planungssicherheit fehlt, etwa bei Investoren oder Hausbesitzern. Die Folge: Investitionen in Technologien wie Wärmepumpen „bleiben zumindest erstmal aus und verzögern sich“, so Schlomann.

Patrick Plötz beobachtet diese Verunsicherung auch im Verkehrsbereich. Dort sendet Schwarz-Rot aus seiner Sicht gemischte Signale. Einerseits werden E-Pkw gefördert und die Ladeinfrastruktur für E-Lkw ausgebaut, auf der anderen Seite hat sich der Kanzler auf EU-Ebene vehement für die Aufweichung des Verbrenner-Aus eingesetzt.

Barbara Schlomann glaubt nicht, dass Klimaschutz einen hohen Stellenwert auf der politischen Agenda der Koalition hat. Ihr Eindruck ist, dass Klimaschutz eher als Hemmschuh für wirtschaftliches Wachstum angesehen wird und viel zu wenig auch die Chancen für Innovation, Wachstum, auch Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit gesehen werden.

In den kommenden drei Jahren sollte die Bundesregierung bei ihrer Klimapolitik nachschärfen. Sonst drohen bei nicht eingehaltenen Klimazielen nicht nur die Folgen des Klimawandels, sondern auch Strafzahlungen.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

E-Autos: CSU will Förderung zugunsten deutscher Hersteller ändern

August 5, 2026

Haben die USA zu wenig Raketen für eine Eskalation mit Iran?

August 5, 2026

SPD uneins über Abschaffung der Rente mit 63

August 5, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.