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Startseite»Nachrichten»Europaweit mehr Tempokontrollen: „Speedweek“ beginnt – fast alle Bundesländer dabei
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Europaweit mehr Tempokontrollen: „Speedweek“ beginnt – fast alle Bundesländer dabei

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 3, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Europaweit mehr Tempokontrollen„Speedweek“ beginnt – fast alle Bundesländer dabei

Autofahrer müssen bei der „Speedweek“ wieder mit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen rechnen. (Foto: dpa)

Wer in dieser Woche häufig mit dem Auto unterwegs ist, sollte besonders auf sein Tempo achten. Unfallträchtige Strecken, Schulen, Baustellen: Bei der europaweiten Blitzerwoche wird an vielen Stellen kontrolliert.

Autofahrer in Deutschland und vielen Nachbarländern müssen Anfang August verstärkt mit Geschwindigkeitskontrollen rechnen. Vom 3. bis 9. August, also mitten in den Sommerferien, läuft die europaweite „Speedweek“ des europäischen Polizeinetzwerks Roadpol. Die Behörden wollen vor allem auf unfallträchtigen Strecken und an sensiblen Orten wie Schulen, Baustellen, Kindergärten, Altenheimen oder Krankenhäusern kontrollieren.

In Deutschland haben laut ADAC 13 Bundesländer ihre Teilnahme angekündigt. Bayern, das Saarland und Sachsen beteiligen sich nicht. Anders als bei der vorangegangenen Aktionswoche im April ist kein gesonderter 24-stündiger Blitzermarathon vorgesehen, die Kontrollen sollen sich stattdessen gleichmäßig über die Woche verteilen. 

Jedes Jahr im April und im August finden im Rahmen der „Speedweek“ solche Kontrollwochen statt, bei denen die Polizei die Geschwindigkeit auf den Straßen in weiten Teilen Deutschlands strenger überwacht.

Wo soll geblitzt werden?

Die regionalen Polizeipräsidien legten die Kontrollorte aufgrund von Erfahrungswerten selbst fest. Laut ADAC soll sowohl auf Autobahnen und Bundesstraßen als auch innerorts geblitzt werden. Außerdem könnten Blitzer an unfallträchtigen Streckenabschnitten oder in Gebieten mit besonderer Gefährdungslage (siehe oben, sensible Orte) aufgestellt werden.

Da es sich bei der „Speedweek“ um eine europaweite Aktion handele, sollten Autofahrer auch im Ausland sowie in den Nachbarbundesländern verstärkt auf Blitzer achten.

An der „Speedweek“ im August nehmen laut ADAC wie erwähnt alle Bundesländer außer Bayern, Sachsen und Saarland teil. Damit ist die Beteiligung geringer als im April. „Nur wenige Bundesländer und Kommunen geben kurz vor der ‚Speedweek‘ bekannt, an welchen Orten und zu welcher Zeit verstärkt geblitzt wird. Allerdings sind weitere Überraschungs-Blitzer hier nicht ausgeschlossen“, heißt es auf der Homepage des Automobilclubs.

Der ADAC rät Autofahrer daher, sich in der betreffenden Woche „verstärkt in der Lokalpresse und über die Internetseiten der lokalen Behörden zu informieren, ob dort die Blitzer-Standorte bekannt gegeben werden“. Zudem weist er darauf hin, dass Sachsen eine gesonderte Blitzer-Aktion unter dem Motto „Die Schule hat begonnen“ plant, die vom 17. August bis 4. September dauere.

Quelle: abe/dpa/sp-x

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