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Startseite»Nachrichten»Freitag und Sonntag am teuersten: Verbraucherzentrale: Tagsüber kaum Super-Sparpreise bei der Bahn
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Freitag und Sonntag am teuersten: Verbraucherzentrale: Tagsüber kaum Super-Sparpreise bei der Bahn

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 3, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Freitag und Sonntag am teuerstenVerbraucherzentrale: Tagsüber kaum Super-Sparpreise bei der Bahn

Wer sparen will, fährt am Dienstag oder Mittwoch – dann sind die Ticketpreise im Schnitt günstiger, raten Verbraucherschützer. (Foto: picture alliance / imageBROKER)

Der Super-Sparpreis ist das günstigste Ticketangebot im Bahn-Fernverkehr. Die Preisgestaltung orientiert sich an der Auslastung der Züge. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat untersucht, wann Fahrgäste am günstigsten reisen.

Fahrgäste der Deutschen Bahn haben nach einer Untersuchung von Verbraucherschützern für Fahrten tagsüber nur geringe Chancen auf ein Ticket zum Super-Sparpreis. Das günstigste Angebot, für das die Bahn auf ihrer Internetseite warb, war für Fahrten in der zweiten Klasse zwischen 7 Uhr und 19 Uhr an rund drei Vierteln der untersuchten Tage nicht verfügbar, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) berichtet. Stattdessen lagen demnach an diesen Tagen die Super-Sparpreise zwischen 15 und 157 Prozent über dem Werbepreis. 

Die Zeitung beruft sich auf den Verbraucherzentrale Bundesverband. Dieser hatte die Preise demnach bis Ende April 23 Monate lang verfolgt. Die erfassten günstigsten Preise entsprachen nur an knapp jedem vierten Erhebungstag dem beworbenen Super-Sparpreis oder lagen sogar darunter.

Verbandschefin Ramona Pop sagte der „FAZ“, die Bahn müsse ihr Preissystem einfacher und transparenter gestalten. „Wer mit besonders günstigen Preisen wirbt, sollte gewährleisten, dass diese öfter auch zu üblichen Reisezeiten verfügbar sind.“

Bahn-Sprecherin: „So viele Billigtickets wie noch nie“

Die Bahn kritisierte die Untersuchung. Eine Sprecherin sprach von „erheblichen methodischen Mängeln“. Der Untersuchungszeitraum 7 bis 19 Uhr blendet aus Sicht des Konzerns wichtige Pendlerverbindungen aus, etwa Sprinterfahrten um kurz nach 6 Uhr und Direktverbindungen abseits der großen Städte.

Der Super-Sparpreis ist das günstigste Ticketangebot im Fernverkehr der Deutschen Bahn. Deren Preisgestaltung folgt seit einigen Jahren einem dynamischen Modell zur Auslastungssteuerung – je nach Nachfrage und Buchungszeitpunkt variieren die Preise erheblich. „Aktuell sind so viele Billigtickets wie noch nie auf dem Markt“, beteuerte die Bahn-Sprecherin.

Nach einer Untersuchung der Verbraucherschützer sind Fahrkarten am Freitag und Sonntag deutlich teurer als an anderen Wochentagen. Über alle Ticketarten hinweg lägen die Preise dann durchschnittlich 71 Prozent über denen der günstigsten Wochentage Dienstag und Mittwoch. Bei Fahrten am späten Nachmittag ist demnach die Chance auf günstige Fahrkarten höher als am Vormittag.

Quelle: ntv.de, bho/dpa

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