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Startseite»Nachrichten»Furcht vor der Tragödie: Mexiko-Stadt verbarrikadiert sich vor Spiel gegen England
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Furcht vor der Tragödie: Mexiko-Stadt verbarrikadiert sich vor Spiel gegen England

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 3, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Furcht vor der Tragödie

Mexiko-Stadt verbarrikadiert sich vor Spiel gegen England

Bei den Feierlichkeiten der Fans des Co-Gastgebers nach dem Einzug ins Achtelfinale sterben in Mexiko-Stadt drei Personen. Vor dem „Jahrhundertspiel“ gegen England verschärft die Verwaltung der Metropole die Sicherheitsmaßnahmen.

Mexiko-Stadt bereitet sich auf einen unruhigen Sonntag vor. In der 22-Millionen-Metropole drohen zum noch angesetzten Anpfiff des Achtelfinals zwischen Mexiko und England Unwetter, die geeignet sind, die Austragung des Spiels signifikant zu beeinträchtigen. Derzeit wird diskutiert, die Partie von 18 Uhr Ortszeit (Montag/2 Uhr MESZ) auf 12 Uhr Ortszeit (20 Uhr MESZ) vorzuverlegen.

Eine mögliche Verlegung ist jedoch die geringste Sorge. In der Anarchie-Hauptstadt dieser Fußball-Weltmeisterschaft wächst nach den drei erstickten Personen rund um die Feierlichkeiten nach dem 2:0 gegen Ecuador die Furcht vor einer großen Tragödie.

Über eine Million Menschen feierten den Einzug ins Achtelfinale rund um den berühmten Boulevard Paseo de la Reforma, mit dem Angel de la Independencia, dem Engel der Unabhängigkeit, im Zentrum. Die Luftaufnahmen der Menschenmassen wirkten gleichermaßen spektakulär und besorgniserregend. Die Zahlen waren im Laufe des Turniers von etwa 150.000 beim WM-Eröffnungsspiel kontinuierlich gestiegen – und hatten nun erstmals Todesopfer gefordert.

„Die Stadtverwaltung wird am Sonntag 40.000 Personen einsetzen: über 17.000 Polizisten sowie 24.000 Kräfte aus den Bereichen Katastrophenschutz, Feuerwehr, Erste Hilfe und grundsätzlich aus allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung“, kündigte Clara Brugada, Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt, an.

Allein 14.000 Kräfte, darunter 6000 Polizisten, sollen rund um den Paseo de la Reforma für Sicherheit sorgen. Brugada kündigte zudem strengere Zugangskontrollen zu einem kurzfristig eingerichteten Sicherheitsbereich rund um den Angel de la Independencia an.

Beim Sechzehntelfinale gegen Ecuador hatte die Stadt insgesamt 15.000 Sicherheitskräfte eingesetzt. Vor dem Vorrundenspiel gegen Tschechien hatte die Verwaltung in Teilen der Innenstadt den Verkauf von Alkohol untersagt.

Verwendete Quellen: ntv.de, sue

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