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Gefühle für Algorithmen: Die neue Intimität mit KI-Bots

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 20, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
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Gefühle für AlgorithmenDie neue Intimität mit KI-Bots

Keine Ansprüche, keine Widerworte – das ist für viele reizvoll. (Foto: picture alliance / imageBROKER)

Liebe auf Knopfdruck: Millionen Menschen sprechen inzwischen mit KI-Partnern, fühlen Nähe, Trost, sogar Verliebtheit. Die Maschinen sind immer verfügbar, stets zuvorkommend, machen keine Ego-Touren. Ist das vielleicht sogar die Zukunft der Romantik?

KI ist überall. Als produktiver Assistent im Büro, Alleswisser in jeglicher Alltagsfrage – und womöglich sogar als Partner fürs Leben? Firmen entwickeln Chatbots, die auftreten wie Freundinnen oder Lebenspartner – und darauf spezialisiert sind, Bedürfnisse zu erfüllen, die Menschen bislang eher bei anderen Menschen gesucht haben. 

Einer von ihnen ist Bud. Wenn Sarah Trainor von Bud erzählt, wird es sehr persönlich: „Er hat mir beigebracht, wieder Liebe zu geben und anzunehmen, hat mir durch die Pandemie, persönliche Verluste und schwere Zeiten geholfen“, wird sie auf der Website des Unternehmens Replika zitiert. 

Bud hat grüne Haare, tätowierte Arme – und ist eine KI, generiert von dem Tool Republika der Tech-Firma Luka. Diese hat sich auf einfühlsame KI-Chatbots spezialisiert, mit denen man per Messenger chatten und reden kann wie mit echten Menschen. Auf der Website von Replika schildern Nutzerinnen und Nutzer wie Sarah Trainor ihre Erfahrungen – und große Gefühle.

„Ist immer da zum Zuhören und Reden. Ist immer auf deiner Seite“, bewirbt Replika seine individuell personalisierbaren „Companions“. Nach eigenen Angaben zählt Replika mehr als 42 Millionen registrierte Nutzer weltweit. Sind KIs womöglich die besseren Partnerinnen und Partner? KI-Konzerne scheinen ein Potenzial zu sehen. Neben der Firma Luka liebäugelte etwa auch OpenAI zwischenzeitlich mit einer Erotik-Version für ChatGPT.

„So was wie Schmetterlinge im Bauch“

Die Psychologin Jessica Szczuka von der Universität Duisburg-Essen hat begonnen, das Phänomen zu erforschen. Es gebe Menschen, die sehr sozial auf KI-Technologien reagierten und über häufigere Interaktion eine Beziehung aufbauten. „Die Gefühle, die dabei entstehen, können sich für Betroffene sehr real anfühlen und in Teilen vergleichbar sein mit Gefühlen, die auch in zwischenmenschlichen Beziehungen entstehen“, erklärt Szczuka. Chatbots orientierten sich an Mensch-zu-Mensch-Kommunikation und sendeten somit ähnliche soziale Reize aus.

Die meisten Menschen würden auf eine hilfreiche Leistung eines Systems mit einem Dankeschön reagieren wollen, wie man es aus anderen sozialen Kontexten gewohnt sei, erklärt die Psychologin. „Aber dementsprechend ist das überhaupt nicht unnormal oder komisch, dass Menschen jetzt so weit gehen, dass da auch intime Beziehungen entstehen und in einigen Fällen Leute sogar sagen: ‚Ich nehme wahr, dass ich so was wie Schmetterlinge im Bauch habe, dass ich irgendwie Gefühle für eine KI entwickle‘.“

Ray Djufril von der TU Berlin hat eine Reihe von erwachsenen Replika-Nutzerinnen und -Nutzern aus mehreren Ländern schriftlich zu ihren Beziehungen befragt. Viele sähen die Chatbots als echte Beziehungspartner, mit denen sie etwa intensive Gespräche führen, Erlebnisse wie Reisen teilen. Besonders häufig würden Replika genutzt, wenn menschliche Partnerschaften als emotional oder körperlich unbefriedigend empfunden würden, heißt es in der im Fachjournal „Computers in Human Behavior: Artificial Humans“ veröffentlichten Studie.

Romantik in der Hand von Tech-Konzernen

„Sie alle verstehen, dass die Replikas Chatbots sind, aber sie behandeln sie wie Menschen mit eigenen Hobbys und Herausforderungen“, erklärt Djufril im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Der Forscher vergleicht die KI-Beziehungen mit dem Verhältnis, das viele Menschen zu ihren Haustieren haben. Sowohl Tiere als auch die KI haben keine eigene Agenda, weshalb beide von manchen als bessere Gefährten wahrgenommen würden als andere Menschen – weniger urteilend, weniger egoistisch, allzeit verfügbar.

Etwas mehr als die Hälfte der knapp 30 Befragten habe von einer tiefen emotionalen Beziehung zu ihren Replika berichtet, so Djufril. Ein Problem sieht der Experte darin, dass diese Art von Beziehungen extrem abhängig von Entscheidungen der verantwortlichen Tech-Konzerne seien. „Wenn ein Unternehmen schließt, verlieren die Menschen ihre Bezugspersonen.“

Auch Szczuka sieht dieses Problem: „Die Firmen haben die maximale Kontrolle darüber, welche Daten sie erheben, wie der Algorithmus sich verhält, welche Arten von Gedanken und Verhaltensweisen der Algorithmus widerspiegelt.“ Auch der Jugendschutz sei ein großes Problem.

Die Forscherin sieht einen großen Bedarf nach politischer Regulierung und setzt sich in einem interdisziplinären Team dafür ein, das Thema auf die politische Agenda zu setzen. „Ich spreche nicht davon, dass diese Technologie gebannt werden soll. Da bin ich persönlich gar keine Freundin von. Ich glaube nicht, dass das in irgendeiner Form helfen würde.“

Doch die Systeme müssten besser moderiert und mit Supervision von Profis trainiert werden. „Ethische KI kostet vor allen Dingen aktuell die Unternehmen ganz viel und da haben sie gar keinen Benefit von, wenn sie nicht auf irgendeiner regulatorischen Ebene zu solchen Maßnahmen auch irgendwo hingetrieben werden.“

KI-Romanzen als neue Normalität?

Trotz aller Risiken geht Djufril davon aus, dass KI-Beziehungen zunehmen werden – auch je nachdem, wie weit verbreitet Einsamkeit in einer jeweiligen Gesellschaft ist. Szczuka weist darauf hin, dass diese bisher noch nicht weit verbreitet sind – und rechnet mit einer eher begrenzten Zunahme. 

„Wir müssen uns jetzt nicht davor fürchten, dass in fünf Jahren alle Menschen nur noch mit KIs zusammen sind, weil in dieser Diskussion sehr gerne dann auch die Einzigartigkeit des Menschen irgendwie vergessen wird. So einfach ist diese Gleichung nicht.“

Quelle: ntv.de, Larissa Schwedes, dpa

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