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Startseite»Nachrichten»„Hatte genug von seinem Hass“: Mutmaßlicher Charlie-Kirk-Mörder soll Schuss laut WG-Bewohner bereut haben
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„Hatte genug von seinem Hass“: Mutmaßlicher Charlie-Kirk-Mörder soll Schuss laut WG-Bewohner bereut haben

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 9, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Hatte genug von seinem Hass“Mutmaßlicher Charlie-Kirk-Mörder soll Schuss laut WG-Bewohner bereut haben

Charlie Kirk stirbt im Jahr 2025, nachdem er auf einem Uni-Campus im Bundesstaat Utah angeschossen wurde. (Foto: IMAGO/Imagn Images)

Im Mordfall um den erschossenen US-Aktivisten Charlie Kirk äußert sich der damalige Mitbewohner vor Gericht. Der Angeklagte habe ihm den Schuss gestanden – und danach angeblich ein schlechtes Gewissen bekommen. Doch Chats belegen, dass er die Tat mit Kirks „Hass“ begründete.

Der nach dem tödlichen Angriff auf den rechten US-amerikanischen Aktivisten Charlie Kirk angeklagte Tatverdächtige Tyler Robinson hat laut Aussagen seines Mitbewohners am Tag nach der Tat Reue gezeigt. Das sagte Robinsons Mitbewohner in einer Videoaufnahme aus, die vor Gericht in Provo im US-Bundesstaat Utah gezeigt wurde. 

Robinson muss sich derzeit in einer Vorverhandlung verantworten, in der die Beweislage geprüft wird. Ziel ist es festzustellen, ob hinreichender Verdacht für die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen den 23-Jährigen besteht. Robinson ist unter anderem wegen Mordes angeklagt. Im Falle einer Verurteilung droht ihm die Todesstrafe.

Der Mitbewohner sagte nun aus, er habe Robinson am 11. September 2025 im gemeinsamen Zuhause angetroffen. Robinson sei in der Wohnung „viel herumgelaufen“. Er begann laut Gerichtsaussage des Mitbewohners zu weinen, „und er sagte, er wünschte, er hätte es nicht getan“. Dann sei er weiter herumgelaufen und „hat einfach Sachen gemacht – ich glaube, um sich abzulenken“. Im Detail habe der Tatverdächtige nicht über die Tat gesprochen. Er habe allerdings bestätigt, dass seine Aussagen vom Vorabend wahr seien. Am Vorabend hatten Robinson und sein Mitbewohner sich in Textnachrichten über die Tat ausgetauscht.

In der Anhörung wurden auch jene Chatnachrichten gezeigt, die Robinson und sein Mitbewohner nach der Tat ausgetauscht hatten. In einer Nachricht fragte Letzterer, wie vor Gericht verlesen wurde, warum Robinson „es getan“ habe. Dieser antwortete: „Ich hatte genug von seinem Hass. Manchen Hass kann man nicht wegverhandeln.“

Kirk war im September 2025 erschossen worden, als er auf einem Uni-Campus im Bundesstaat Utah im Freien gesprochen hatte. Kirk machte sich als Verfechter der Meinungsfreiheit einen Namen – dabei schreckte er auch vor rechten Äußerungen nicht zurück. Mit seiner Organisation Turning Point USA besuchte er Hochschulen und forderte Studierende – vor allem solche mit anderer politischer Haltung – zur Debatte heraus. Kritiker warfen ihm rassistische, homophobe, transfeindliche und sexistische Ansichten vor. Kirk unterstützte US-Präsident Donald Trump in dessen Wahlkampf und war ein einflussreicher Vertreter von dessen Bewegung „Make America Great Again“.

Quelle: ntv.de, bho/dpa

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