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Startseite»Nachrichten»„Ich wäre der größte Kommunist“: Trump vergleicht sich im Wahlkampf mit Lenin
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„Ich wäre der größte Kommunist“: Trump vergleicht sich im Wahlkampf mit Lenin

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 8, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Ich wäre der größte Kommunist“Trump vergleicht sich im Wahlkampf mit Lenin

Kommunismus lasse sich „leicht verkaufen“, spottet Donald Trump über politische Gegner. (Foto: picture alliance / newscom)

Bei Vorwahlen in New York gewinnen linksgerichtete Demokraten Stimmen hinzu. Donald Trump nutzt dies für seine politische Agenda: Nach seiner Warnung vor einer „kommunistischen Bedrohung“ am US-Nationalfeiertag zieht der US-Präsident nun einen absurden Vergleich.

Vor den US-Kongresswahlen im November hat sich Präsident Donald Trump auf eine angeblich drohende Machtübernahme durch „Kommunisten“ eingeschossen, womit er Demokraten aus dem linken Lager meint. Zum Abschluss des Nato-Gipfels in Ankara am Mittwoch verblüffte Trump Journalisten nun mit der Aussage: „Ich wäre der größte Kommunist der Geschichte.“

„Ich stünde ganz weit oben mit Lenin“, sagte Trump über den russischen Revolutionär (1870 bis 1924). Kommunismus lasse sich „leicht verkaufen“, sagte der US-Präsident weiter. Die Anhänger der Ideologie versprächen etwa kostenlose Miete bis zum Lebensende oder Gratis-Häuser. In Wahrheit sei der nun auch in den USA drohende Kommunismus „eine Katastrophe“, sagte Trump weiter. „Es wird überall Mord und Totschlag geben“, und Menschen müssten „im Schmutz leben“. Er werde alles tun, um dies zu verhindern.

Trump hatte bereits während der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der USA am vergangenen Wochenende vor einer angeblichen „kommunistischen Bedrohung“ gewarnt. In Washington verglich er den Kommunismus mit einem „Krebs, den man herausschneiden muss“.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte bereits der republikanische Senator Joseph McCarthy eine vermeintlich drohende „rote Gefahr“ im Kalten Krieg heraufbeschworen. Bei den Vorwahlen in New York hatten linksgerichtete Demokraten zuletzt Stimmen hinzugewonnen. Die Opposition wirft dem US-Präsidenten vor, das Land damit weiter zu spalten.

Quelle: ntv.de, bho/AFP

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