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Startseite»Nachrichten»Konzertbeichte in Pennsylvania: Jessica Simpson: Plattenlabel zwang mich abzunehmen
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Konzertbeichte in Pennsylvania: Jessica Simpson: Plattenlabel zwang mich abzunehmen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 13, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Konzertbeichte in PennsylvaniaJessica Simpson: Plattenlabel zwang mich abzunehmen

Jessica Simpson spricht über ungesunden Druck in der Musikindustrie. (Foto: IMAGO/Image Press Agency)

Mit 17 Jahren und 52 Kilo auf der Waage bekam Jessica Simpson folgende Ansage von ihrem Label: abnehmen, und zwar sieben Kilogramm. Das enthüllte die Sängerin bei einem Konzert. Der Vergleich mit anderen Popstars habe sie zermürbt.

Die Bühne in Pennsylvania war eigentlich für Musik gedacht. Doch Jessica Simpson nutzte ihr Konzert für etwas anderes: ein Geständnis, das tief in die Schattenseiten des Pop-Business führt. Wie das Entertainment-Portal „Page Six“ berichtet, schilderte die 45-jährige Sängerin vor ihrem Publikum, wie ihr Plattenlabel sie als Jugendliche dazu drängte, ihren Körper grundlegend zu verändern – nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern um konkurrenzfähig zu sein.

„Ich dachte wirklich, dass ich nur wegen meiner Stimme unter Vertrag genommen wurde“, erzählte Simpson dem Publikum. „Und plötzlich hieß es: Du musst sieben Kilogramm abnehmen – und das, obwohl ich damals 52 Kilogramm wog.“ Sie war zu diesem Zeitpunkt gerade mal 17 Jahre alt.

Der Hintergrund war simpel und gleichzeitig ernüchternd: Das Label wollte aus Simpson eine Kopie der damals omnipräsenten Britney Spears machen. „Es gab Britney Spears, es gab Christina Aguilera, wir lieben sie, wir unterstützen sie. Ich musste also in ihre Fußstapfen treten“, erklärte die Sängerin.

„Ich sollte Bauchmuskeln entwickeln“

Was folgte, war kein künstlerischer Entwicklungsprozess, sondern ein unbequemer Optimierungsauftrag. Zum zweiten Album „Irresistible“ verschärfte das Label die Anforderungen nochmals: Simpson solle Bauchmuskeln vorweisen. „Das war definitiv nicht das, was passieren würde“, stellte sie trocken klar. Und fügte mit selbstbewusstem Unterton hinzu: „Ich bin einfach nicht so gebaut. Ich habe halt einen kleinen Bauch.“

Die Anforderungen waren für Simpsons zermürbend. „Ich habe mich immer wie eine Versagerin gefühlt, weil ich nie gut genug war“, sagte Simpson. Es war nicht das erste Mal, dass sie über diese Erfahrungen sprach. Bereits im Dezember hatte sie bei einem Konzert in Connecticut ähnliche Töne angeschlagen. „Während meiner gesamten Musikkarriere hatte ich eigentlich nur ein Ziel: Popstar zu werden. Ich habe es versucht, aber ich muss sagen, wenn man jünger ist, hat man einfach nie das Gefühl, gut genug zu sein – und es ist okay, sich nicht gut genug zu fühlen“, sagte sie damals.

Im vergangenen Jahr veröffentlichte sie mit „Nashville Canyon“ ihre erste neue Platte seit 15 Jahren – inspiriert durch das Ende ihrer Ehe mit Eric Johnson, mit dem sie seit 2014 verheiratet war und mit dem sie drei Kinder hat: die Töchter Maxwell (14) und Birdie (7) sowie Sohn Ace (12). Die Arbeit an dem Projekt habe ihr geholfen zu heilen, sagte sie.

Quelle: ntv.de, mau/spot

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