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Lauf von US-Präsident gebrochen: Von Trump unterstützter Gouverneurskandidat scheitert knapp

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 3, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Lauf von US-Präsident gebrochenVon Trump unterstützter Gouverneurskandidat scheitert knapp

Er scheitert als erster von Trump unterstützter republikanischer Kandidat bei den Vorwahlen: Randy Feenstra. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Bei den Vorwahlen der Republikaner auf Gouverneursposten können sich bisher stets die vom US-Präsidenten unterstützten Kandidaten durchsetzen. Bis jetzt. Randy Feenstra scheitert in Iowa – wenn auch sehr knapp. Die Demokraten rechnen sich nun Chancen aus.

Ein von US-Präsident Donald Trump unterstützter Kandidat hat die republikanische Vorwahl für das Gouverneursamt im Bundesstaat Iowa verloren. Nach ersten offiziellen Ergebnissen unterlag der Kongressabgeordnete Randy Feenstra bei der Abstimmung dem Geschäftsmann Zach Lahn mit weniger als einem Prozentpunkt Rückstand.

Trump hatte Feenstra wenige Tage vor der Wahl seine „vollständige und uneingeschränkte Unterstützung“ ausgesprochen. Vor Feenstras Niederlage hatte sich der US-Präsident noch damit gebrüstet, dass alle von ihm unterstützten Kandidaten in diesem Jahr bislang erfolgreich gewesen seien.

Insgesamt werden die diesjährigen Vorwahlen bislang dennoch als Beleg für Trumps weiterhin starke Kontrolle über die Republikanische Partei gesehen. Der Präsident betreibt seit Beginn der Vorwahlsaison eine Kampagne gegen Parteikollegen, die er als nicht loyal genug betrachtet.

Dabei unterstützt der 79-Jährige auch Kandidaten, die für die Kongress- und Gouverneurswahlen im November als riskant gelten. So stellte sich Trump im Rennen um einen Senatssitz in Texas hinter den ultrakonservativen und in Skandale verwickelten Ken Paxton, der sich dann auch gegen den langjährigen Senator John Cornyn durchsetzte.

Trump-Gegner Massie scheitert

Im Bundesstaat Kentucky machte Trump erfolgreich Stimmung gegen den abweichlerischen republikanischen Abgeordneten Thomas Massie – woraufhin dieser die Vorwahl für einen Sitz im Repräsentantenhaus verlor. Massie hatte im vergangenen Jahr an einem Gesetz zur Veröffentlichung von Regierungsdokumenten im Fall des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein mitgewirkt, mit dem Trump zeitweise gute Kontakte gepflegt hatte.

Iowa war lange ein zwischen den Demokraten und Republikanern umkämpfter Bundesstaat, rückte seit Trumps Aufstieg im Jahr 2016 aber deutlich nach rechts. Die Demokraten hoffen, diesen Trend im November zumindest teilweise umkehren zu können.

Auch sie bestimmten in Iowa nun ihre Kandidaten für die Wahl im November. Der bisherige Finanzkontrolleur des Bundesstaates, Rob Sand, tritt dann gegen den Republikaner Lahn an. Der paralympische Basketballmeister Josh Turek fordert bei der Wahl zum US-Senat die von Trump unterstützte Abgeordnete Ashley Hinson heraus.

Quelle: ntv.de, als/AFP

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