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Startseite»Nachrichten»Mehrere Patzer bei Nato-Gipfel: Trump macht aus Japan eine „Islamische Republik“
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Mehrere Patzer bei Nato-Gipfel: Trump macht aus Japan eine „Islamische Republik“

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 8, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Mehrere Patzer bei Nato-GipfelTrump macht aus Japan eine „Islamische Republik“

Machte beim Nato-Gipfe nicht immer eine gute Figur: Donald Trump. (Foto: picture alliance / NurPhoto)

Im Präsidentschaftswahlkampf spottete Donald Trump gerne über die Patzer seines Widersachers Joe Biden. Doch mittlerweile fällt der US-Präsident selbst immer wieder mit peinlichen Aussetzern auf. Beim Nato-Gipfel leistet er sich nicht nur einen Fauxpas.

US-Präsident Donald Trump hat sich bei einem Presseauftritt mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mehrere aufsehenerregende Versprecher geleistet. Auf die Frage einer Journalistin sagte er am Rande des Nato-Gipfels in Ankara an einer Stelle, die „Islamische Republik Japan“ habe 111 Raketen abgefeuert, obwohl er offensichtlich von der Islamischen Republik Iran sprechen wollte. Zudem bezeichnete der 80-Jährige das frühere internationale Atomabkommen mit dem Iran als JCPOC, obwohl dieses eigentlich JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) heißt.

Später fragte er dann noch in die Runde der anwesenden Reporterinnen und Reporter, ob diese eine „Frage für Präsident Putin“ hätten, und zeigte dabei auf den neben ihm sitzenden Selenskyj. Als daraufhin Aufruhr im Raum entstand, behauptete er, wirklich wissen zu wollen, ob es eine Frage an Putin gebe. „Denn ich werde ihm diese Frage stellen“, sagte er.

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump mit solchen Patzern auffällt. Für Aufsehen sorgt das auch deshalb, weil der Republikaner im Präsidentschaftswahlkampf immer wieder über Aussetzer seines Konkurrenten Joe Biden gespottet hatte.

Dieser hatte etwa beim Nato-Gipfel 2024 ebenfalls einen Selenskyj-Moment und vertauschte in einer Rede den Namen des ukrainischen Präsidenten mit dem von Kremlchef Wladimir Putin. Biden sprach über den russischen Angriffskrieg und wollte dann das Wort Selenskyj erteilen. Er sagte: „Nun übergebe ich das Wort an den Präsidenten der Ukraine, der ebenso viel Mut wie Entschlossenheit besitzt. Meine Damen und Herren: Präsident Putin.“

Noch während er sich vom Rednerpult wegdrehte, bemerkte der damals 81-jährige US-Präsident den Fehler. Er korrigierte sich unmittelbar und sagte entschuldigend, er sei so sehr darauf konzentriert, Putin zu besiegen. Selenskyj, der neben ihm auf der Bühne stand, konterte scherzhaft mit den Worten: „Ich bin besser.“

Quelle: ntv.de, dsc/dpa

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