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Politik

Merz und seine Kommunikation: Der Kanzler auf der Suche nach dem richtigen Ton

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 16, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
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analyse

Stand: 16.05.2026 • 12:12 Uhr

Immer wieder sorgen Aussagen des Kanzlers für Irritationen und Missverständnisse. Es gelingt ihm oft nicht, Akzeptanz für Reformen zu erreichen. Nun will Merz an sich und seiner Kommunikation arbeiten.

Tim Aßmann

Am Ende dieser Woche saß Friedrich Merz auf einer Bühne in Würzburg, vor ihm ein Saal voller Teilnehmer des Katholikentages und über seinen Schultern ein Schal mit den Worten „Hab Mut. Steh auf.“ Das Motto des Treffens, es passt zur Botschaft des Kanzlers.

Merz will das Land aufrütteln, die Bereitschaft für schmerzhafte Reformen schaffen, aber er merkt, dass ihm das nicht ausreichend gelingt. Das Publikum in Würzburg erlebte einen sehr nachdenklichen Bundeskanzler. Ihn beschäftige „mit immer größerer Intensität“, dass es ihm offensichtlich nicht gelinge, die Menschen „hinreichend zu erreichen und auch zu überzeugen“, sagte Merz und er ergänzte, er müsse in seiner Kommunikation etwas verbessern: „Das weiß ich“, betonte der Bundeskanzler auf der Bühne in Würzburg. Die Reaktion des Publikums: lauter Applaus.

Klare Worte, unklare Botschaften

Merz gilt als Freund klarer Worte. Wer ihn im Gespräch erlebt, trifft auf jemanden, der versucht in der Sache zu antworten, nicht drum herumzureden. „Rund wie ein Kieselstein“, wolle er nicht reden und auch nicht werden, beschrieb sich Merz selbst Anfang des Monats in der ARD-Sendung Caren Miosga.

Er spricht gerne in wirtschaftlichen Lagebeschreibungen, benennt Fakten und Eckdaten, zieht Schlussfolgerungen, fordert nüchtern Konsequenzen, die, aus seiner Sicht, alternativlos und überfällig sind. Das kann schnell abgehoben wirken. Empathie, so eine zentrale Kritik an der Kanzler-Kommunikation, ist nicht die Stärke der Merz-Rhetorik. Hinzu kommt, dass er Aussagen im Raum stehen lässt, nicht ausreichend klar macht, was er meint. „Ich muss noch mehr erklären“, räumte der Bundeskanzler nun auf dem Katholikentag ein.

Merz will mehr Optimismus verbreiten

Gesundheit, Pflege, Rente, Steuern – die von der Regierung angestrebten Reformen werden in vielen Bereichen schmerzhaft sein und dabei auch zu höheren Belastungen für die Bevölkerung führen. Gesellschaftlicher Widerstand gegen die Regierungspläne gilt als sicher.

Die Bereitschaft der Bevölkerung den Weg der schwarz-roten Koalition mitzugehen, hängt auch davon ab, wie der Bundeskanzler mit den Menschen redet. Merz weiß, dass er mehr Optimismus verbreiten muss. „Ich möchte es versuchen“, versprach der Kanzler nun, und er räumte ein, der Versuch sei „noch nicht erfolgreich abgeschlossen“.

Um Unterstützung werben, nicht provozieren

Am vergangenen Dienstag, beim Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), war zu beobachten, wie Merz seine Pläne in einem Umfeld erklären will, das ihm mit Ablehnung begegnet. Der Kanzler hielt eine weitgehend nüchterne Rede, beschrieb die Notwendigkeit von Reformen, hob die Bedeutung der Gewerkschaften hervor und warb um deren Unterstützung.

Die Reformvorhaben seien keine Bedrohung, sondern eine große Chance, rief Merz den Vertretern der Gewerkschaften zu. Die von ihm und den Unionsparteien angestrebten Gesetzesänderungen bei der Wochenarbeitszeit, ein absolutes Reizthema für die Gewerkschaften, sprach Merz beim DGB-Bundeskongress nicht an. Er wollte nicht provozieren. Beim Thema Rentenreform machte er seine Position deutlich und ertrug, von den Delegierten dafür ausgelacht und ausgepfiffen zu werden.

Erneut Kritik an den USA

Die Auftritte des Kanzlers bei der DGB-Tagung und beim Katholikentag können Beleg dafür sein, dass Merz an seiner Kommunikation arbeitet. Er ist aber auch gefährdet, in alte Muster zurückzufallen. Merz schätzt das offene Wort und er legt weiterhin schnell mal nach, auch wenn es vielleicht besser wäre, nichts zu sagen.

Beispiel Katholikentag. Auch hier spricht Merz wieder einmal über seinen Blick auf die USA unter Donald Trump – auch wenn Aussagen dazu vor einigen Wochen zu einer Belastung der Beziehung zwischen ihm und dem US-Präsidenten führten. In Würzburg sagte Merz nun, seine Bewunderung für die USA nehme gerade nicht zu und ungefragt, völlig ohne Not, fügte er noch an, er würde, seinen Kindern „heute nicht empfehlen in die USA zu gehen, dort ausgebildet zu werden und dort zu arbeiten.“

Merz und seine Art Dinge zu sagen. Die Auseinandersetzung des Kanzlers mit der eigenen Kommunikation – sie ist wohl noch nicht abgeschlossen.

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Dr. Heinrich Krämer
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