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Tuchel erleichtert: Torfluch gegen Harry Kane wieder aufgehoben

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 25, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Tuchel erleichtert

Torfluch gegen Harry Kane wieder aufgehoben

25.06.2026 | 22:33 Uhr

Eine Fußball-Weltmeisterschaft ist das Zusammenspiel zwischen weltlichen und übernatürlichen Kräften. Das bekommt auch Harry Kane zu spüren. Der Stürmer kann jetzt aufatmen.

Wunderstürmer Harry Kane darf erleichtert sein. Ein ghanaischer „Witch Doctor“, ein Medizinmann, hat den WM-Torfluch gegen den Angreifer der Three Lions aufgehoben. Nana Kwaku Bonsam hatte vor dem Gruppenspiel zwischen England und Ghana das Tor der afrikanischen Auswahl „vernagelt“. Die Partie endete 0:0, kurz vor Schluss vergab Kane eine große Gelegenheit, den Siegtreffer zu erzielen und England vorzeitig den Gruppensieg zu sichern.

Nun stellt sich der selbsternannte „mächtigste Spiritualist der Welt“ im Gespräch mit LBC wieder hinter Kapitän Kane und die englische Nationalmannschaft mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel. „Harry Kane ist nicht mein Feind“, sagte der Medizinmann laut der britischen Nachrichtenseite. „Ich habe einen ganz kleinen Sohn. Ich werde ihn Harry Kane nennen. Ich liebe Harry Kane seit langer Zeit. Er wird in den nächsten Spielen sehr, sehr gut spielen.“

Rückfall in alte Zeiten?

Die Nachricht von der Aufhebung des Fluchs hätte England zu keinem besseren Zeitpunkt erreichen können. Nach dem 0:0 gegen Ghana macht sich im Mutterland des Fußballs bereits nach dem zweiten Turnierspiel Ernüchterung breit. Träumten die Three Lions nach dem 4:2-Auftaktsieg gegen Kroatien noch vom Finale, sahen viele Beobachter im Spiel gegen Ghana einen Rückfall in längst vergessen geglaubte Gareth-Southgate-Zeiten.

Zwar dominierten die Three Lions den Ballbesitz, bekamen jedoch gegen die tief stehende Auswahl aus Ghana kaum Möglichkeiten, ihre Offensive zur Entfaltung zu bringen. Auch Kane blieb im Vergleich zu seinem Doppelpack gegen Kroatien deutlich blasser. Die enge Bewachung durch Ghanas Thomas Partey setzte ihm merklich zu.

Noch viel mehr Harry Kanes?

„Durch die Manndeckung Parteys hatte ich kaum Raum, mich fallen zu lassen und dann spät in den Strafraum einzudringen“, sagte Kane nach dem Spiel. „Ohnehin haben sie den Strafraum sehr gut verteidigt.“

Vor den abschließenden Spielen der Gruppe L steht England mit vier Punkten weiter auf Rang eins, punktgleich mit Ghana, das jedoch die um ein Tor schlechtere Tordifferenz aufweist und insgesamt weniger Treffer erzielt hat. Ein Sieg gegen das noch punkt- und torlose Panama dürfte Tuchels Three Lions reichen, sollte Ghana nicht mit drei Toren Abstand gegen Kroatien gewinnen.

Nach der Aufhebung des Fluchs gegen Harry Kane dürften daran nun kaum noch Zweifel bestehen. Falls England es sogar bis ins Finale nach New York schafft, dürfte nicht nur Medizinmann Nana Kwaku Bonsam seinen Sohn nach Harry Kane benennen.

Verwendete Quellen: ntv.de, sue

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