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Startseite»Nachrichten»„Voll im WM-Fieber“: WM-Maskottchen schnappen sich Drogendealer
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„Voll im WM-Fieber“: WM-Maskottchen schnappen sich Drogendealer

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 13, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Voll im WM-Fieber“

WM-Maskottchen schnappen sich Drogendealer

13.06.2026 | 22:33 Uhr

Das peruanische Nationalteam ist bei der Weltmeisterschaft zwar nicht vertreten, doch die Polizei vor Ort ist offenbar voll im WM-Fieber. Zwei der WM-Maskottchen werden dort zum Helfer bei einer Razzia.

Weißkopfseeadler Clutch und Elch Maple sind als WM-Maskottchen in der Regel für Stimmung in den Stadien verantwortlich. Doch auch fernab der beiden Austragungsländer USA und Kanada sind die beiden Figuren überraschend präsent.

Bereits Anfang der Woche nutzte die Polizei in Peru die tierische Aufmachung für eine Drogenrazzia in der Hauptstadt Lima. Laut dem Leiter der Polizeieinheit „Green Squad“ hatte die Überwachung ergeben, dass der Verdächtige ein „eingefleischter Fußballfan“ sei, „der das WM-Fieber voll und ganz auslebte. Deshalb haben sich die Beamten als Maskottchen verkleidet, um keinen Verdacht zu erregen, als sie sich seinem Haus näherten“, sagte Oberst Carlos Fredy Alcántara Obregón der Nachrichtenagentur AP.

Mit einem Rammbock bewaffnet stürmten die beiden WM-Maskottchen Clutch und Maple das Haus des mutmaßlichen Drogendealers und nahmen in fest. Später präsentierten sie ihre Funde: Waffen, Munition und Drogen.

Beim Blick auf die Seite der FIFA scheinen die Maskottchen der ideale Helfer für die Polizei bei klandestinen Aktionen zu sein. Der Adler „geht mit gutem Beispiel voran – motiviert seine Teamkollegen, hebt die Stimmung und macht jede Herausforderung zu einer Chance, sich weiterzuentwickeln“, schreibt der Fußball-Weltverband. Auch Maple bringt gute Voraussetzungen für Undercover-Vorhaben mit. So sei er „ein Künstler mit einer Vorliebe für Streetstyle“ und fällt damit im Stadtbild der peruanischen Hauptstadt mit Sicherheit nicht auf.

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Bei der peruanischen Polizei sind aufwendige Verkleidungen für Durchsuchungsaktionen übrigens keine Seltenheit. In der Vergangenheit nutzten Beamte auch schon Superheldenkostüme oder schlugen als Capybara, einem in Südamerika beheimateten Wasserschwein, zu.

Verwendete Quellen: ntv.de, lme

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