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Startseite»Nachrichten»Vorschlag an Trump: Top-Republikaner kritisieren US-Truppenabbau in Deutschland
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Vorschlag an Trump: Top-Republikaner kritisieren US-Truppenabbau in Deutschland

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 2, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Vorschlag an TrumpTop-Republikaner kritisieren US-Truppenabbau in Deutschland

Republikaner Roger Wicker (im Bild) und Mike Rogers sind „besorgt“ über die Entscheidung der US-Regierung. (Foto: REUTERS)

Mit der Entscheidung, 5000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen, sorgt die Trump-Regierung für Kritik – auch in eigenen Reihen. Zwei führende Republikaner veröffentlichen eine Erklärung, in der sie ihre Besorgnis zum Ausdruck bringen. Und sie machen einen Vorschlag, was mit den Soldaten geschehen soll.

Einflussreiche Republikaner aus beiden Kammern des Kongresses haben mit Skepsis auf den geplanten Teilabzug von US-Truppen aus Deutschland reagiert. „Wir sind sehr besorgt über die Entscheidung, eine US-Brigade aus Deutschland abzuziehen“, teilten Senator Roger Wicker und der Abgeordnete Mike Rogers in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Rogers sitzt dem für die Streitkräfte zuständigen Ausschuss im Repräsentantenhaus vor, Wicker dem im Senat. Sie verlangten, dass das US-Verteidigungsministerium mit den für seine Beaufsichtigung zuständigen Ausschüssen über die Entscheidung und deren Auswirkungen auf die Abschreckungsfähigkeit der USA berate.

Deutschland habe auf die Forderungen von Präsident Donald Trump reagiert und seine Verteidigungsausgaben deutlich erhöht. Zudem habe sich Deutschland im Iran-Krieg sehr kooperativ gezeigt, etwa mit Blick auf Überflugrechte, hieß es in der Erklärung weiter.

Die Alliierten gäben bereits mehr Geld aus – bis daraus eine effektive Abschreckung entstehe, sollten die USA aber vor Ort präsent bleiben, so Rogers und Wicker. Eine voreilige Reduzierung berge die Gefahr, die Abschreckung zu schwächen und ein falsches Signal an Kremlchef Wladimir Putin zu senden. „Anstatt die Truppen vollständig vom Kontinent abzuziehen, liegt es im Interesse der USA, durch die Verlegung dieser 5000 US-Soldaten nach Osten eine starke Abschreckungspräsenz in Europa aufrechtzuerhalten“, schlagen sie vor. Wicker und Rogers forderten, jede wesentliche Änderung der US-Truppenpräsenz in Europa müsse mit dem Kongress und mit den Verbündeten der USA abgestimmt werden.

Die beiden Kongressmitglieder sprechen auch davon, dass das Pentagon anders als geplant kein Bataillon für den Einsatz weitreichender Waffen nach Deutschland entsenden werde. Dazu gibt es bislang keine offiziellen Angaben der US-Regierung. Trumps Vorgänger Joe Biden hatte beim Nato-Gipfel 2024 versprochen, Mittelstreckenwaffen mit konventionellen Sprengköpfen in Deutschland zu stationieren.

Quelle: ntv.de, uzh/dpa

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