In der Nähe der griechischen Stadt Thessaloniki ist ein Waldbrand ausgebrochen. Zwei Menschen sind ums Leben gekommen. Die Feuerwehr kämpft auch aus der Luft gegen die Flammen. Bisher ist das Land glimpflich durch die Waldbrandsaison gekommen.
Bei einem Waldbrand im Norden Griechenlands sind zwei Menschen gestorben. Nach Behördenangaben handelt es sich um einen Mann und ein Kind, die wohl zur selben Familie gehören. Eine dritte Person wurde mit Brandverletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Die Bewohner wurden zum Verlassen des Dorfes in der Nähe der Stadt Thessaloniki aufgerufen. Laut dem Fernsehsender ERT erstreckte sich der Brand auf einer Länge von fünf Kilometern. Er breitete sich, begünstigt durch starken Wind, auf ein Waldgebiet aus. Flugzeuge und Hubschrauber unterstützten die Feuerwehrleute im Kampf gegen die Flammen. In den vergangenen Tagen musste die Feuerwehr bereits in verschieden Teilen Griechenlands zur Bekämpfung von Waldbränden ausrücken.
Bisher wenige Waldbrände
Insgesamt ist das Land bisher aber relativ glimpflich durch die Waldbrandsaison gekommen – nach einem regenreichen Frühjahr und bisher zwar sommerlich warmen, aber nicht extremen Temperaturen.
Um Waldbrände früher zu erkennen und schnell eingreifen zu können, setzt das Land zunehmend auf Luftüberwachung mit Drohnen und Satelliten. Personen, die sich in einem Brandgebiet aufhalten, werden per SMS auf alle Handys gewarnt, mit Angaben, wohin sie sich begeben sollen. Dies war auch beim jetzigen Brand nahe Thessaloniki der Fall.
Mit Informationen von Moritz Pompl, ARD-Studio Athen
