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Nach neuen Angriffen der USA auf Iran hat Teheran bereits Gegenschläge angekündigt. Iranische Medien berichten von Explosionen an der Straße von Hormus.
Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben einen US-Stützpunkt in Bahrain angegriffen. Sollten die US-Angriffe auf Iran anhalten, werde es eine noch „schärfere Antwort“ geben, hieß es in einer von staatlichen Medien verbreiteten Erklärung der Revolutionsgarden.
Iranische Medien haben über Explosionen an der Straße von Hormus berichtet, unter anderem in der Stadt Sirik sowie auf der Insel Qeschm. Auch aus dem Bereich der Großstadt Bandar Abbas gab es Berichte über Einschläge. Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden zwei Wassertanks in einem Bezirk von Sirik getroffen, die Trinkwasserversorgung sei unterbrochen, hieß es.
Iran hat nach den neuen US-Angriffen unmittelbar mit Gegenschlägen gedroht. „Unsere schlagkräftigen Streitkräfte werden keinen Angriff und keine Bedrohung unbeantwortet lassen“, schrieb der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in der Nacht auf der Plattform X. Zugleich forderte er die US-Streitkräfte auf: „Verlassen Sie unsere Region, wenn Sie in Sicherheit sein wollen. Die Geschichte des Persischen Golfs kennt viele Kapitel über das tragische Schicksal von Eindringlingen.“
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben Iran angegriffen. Es handele sich um Angriffe zur „Selbstverteidigung“ auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump, wie das US-Zentralkommando Centcom mitteilte. Die USA sprachen von Vergeltungsschlägen: Trump warf Iran vor, einen US-Militärhubschrauber abgeschossen zu haben.
„Die Mission stellt eine verhältnismäßige Antwort auf die ungerechtfertigte iranische Aggression dar“, begründete das US-Militär sein Vorgehen. Nähere Angaben zum Umfang der Angriffe machte Centcom bisher nicht. US-Medienberichten zufolge bombardierten die US-Streitkräfte iranische Flugabwehr- und Radarsysteme rund um die Straße von Hormus.
