Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Altersnachweis für Erwachsene statt Social-Media-Verbot für Jugendliche

    Juni 11, 2026

    Nachhaltiger Aufschwung nur mit Verbraucher:innen

    Juni 9, 2026

    Leistungskürzungen sind keine Reformen | Verbraucherzentrale Bundesverband

    Juni 5, 2026

    Nahost-Krieg: Große Mehrheit spürt keine Entlastung

    Juni 4, 2026

    Verbraucherorganisationen legen europaweit Beschwerden gegen Google, Meta und TikTok ein

    Mai 21, 2026
  • Nachrichten

    Zwischenlagerung in Brokdorf: Letzter Atommüll aus Sellafield zurück in Deutschland

    Juni 16, 2026

    Männer kommen besser weg: Beim Urlaubsgeld gibt’s große Unterschiede

    Juni 16, 2026

    Kommt jetzt der Frieden?: Das ist bislang über das US-Iran-Abkommen bekannt

    Juni 16, 2026

    Starkes Lukaku-Comeback: 64 Spielminuten in der Saison, jetzt braucht Belgien-Star nur Sekunden

    Juni 16, 2026

    Entschuldigung bei Selenskyj: Lukaschenko nennt militärischen Sieg unrealistisch

    Juni 16, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Grafik zur „linken Einheitsfront“: Viele Logos, keine Belege

    Juni 16, 2026

    Faktencheck: Warum gelten bei Impfstoffen plötzlich andere Regeln?

    Juni 16, 2026

    Vorsicht: Fake-Video aus der Ukraine entpuppt sich als Filmset!

    Juni 15, 2026

    Fahrverbot für Senioren ab 70? Die Wahrheit über das Fahrgesetz 2026!

    Juni 15, 2026

    Deutschlandfahne Aufreger: Altes Foto zur WM 2026 erneut falsch geteilt

    Juni 15, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026

    Soziale Medien: Nutzen und Risiken aus Sicht von Jugendlichen und Erwachsenen | Bildung

    Juni 11, 2026

    Zivilgesellschaft – stille Säule der Bildung in Deutschland | Bildung

    Mai 20, 2026

    Geschichte der Demokratiebildung in der Schule | Bildung

    April 29, 2026

    Welcher Anteil junger Frauen und Männer erlangt das Abitur? | Bildung

    April 29, 2026
  • Politik

    Klamme Kommunen – eine Gefahr für die Demokratie?

    Juni 16, 2026

    Summer Exhibition in London: Wenn Hobbykünstler neben Ikonen ausstellen

    Juni 16, 2026

    Wadephul nennt Voraussetzungen für Einsatz in Straße von Hormus

    Juni 16, 2026

    Newsom wirft Trump politisch motivierte Ermittlungen vor

    Juni 16, 2026

    Analyse der Stromnetzbetreiber – Rekordrenditen und massive Kritik

    Juni 16, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Analyse der Stromnetzbetreiber – Rekordrenditen und massive Kritik
Politik

Analyse der Stromnetzbetreiber – Rekordrenditen und massive Kritik

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 16, 2026Keine Kommentare6 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail


Exklusiv

Stand: 16.06.2026 • 08:02 Uhr

Die Betreiber von Stromnetzen gehören laut dem Bundesverband neue Energiewirtschaft zu den lukrativsten Unternehmen in Deutschland. Demnach erwirtschafteten die größten Netzbetreiber 2024 Renditen auf Rekordniveau.

Mit einer durchschnittlichen Eigenkapitalrendite von mehr als 30 Prozent lagen die Verteilnetzbetreiber im Stromnetz auf einem Niveau, das weit über dem Durchschnitt von DAX-Unternehmen liegt. Das geht aus einer Analyse des Bundesverbands neue Energiewirtschaft (BNE) vor, die dem SWR vorliegt. Gleichzeitig gibt es harte Kritik aus der Branche der Erneuerbaren Energien, dass einige Netzbetreiber viel zu wenig in die Energiewende investierten, um ihre Gewinne zu maximieren.

E.ON-Töchter mit hohen Gewinnen

Laut der Analyse des BNE lag die Eigenkapitalrendite des größten deutschen Verteilnetzbetreibers Westnetz im Jahr 2024 bei rund 45 Prozent. Das bedeutet, dass mit jedem Euro, der investiert wird, rein rechnerisch 45 Cent Gewinn erwirtschaftet werden. Ein ungewöhnlich hoher Wert in der deutschen Wirtschaft. Auch die großen Netzbetreiber Bayernwerk Netz (38 Prozent) oder Mitnetz (43 Prozent) erreichten sehr hohe Werte. Vorgesehen sind laut Strommarkt-Regularien eigentlich Renditen zwischen drei und rund sieben Prozent.

Alle drei genannten Unternehmen gehören zum E.ON-Konzern, der über seine Tochterunternehmen fast flächendeckend am gesamten deutschen Stromnetz beteiligt ist. Sehr hohe Renditen erzielten auch EWE Netz (EWE AG) und Netze BW (EnBW).

„In Deutschland gibt es keine andere Branche, in denen die jeweiligen Marktführer auch nur annähernd so profitabel sind“, schreibt der BNE in seiner Analyse. Im Gegensatz dazu schrieben kommunale Stadtwerke mit ihren Netzen zum Teil sogar rote Zahlen.

Die Beantwortung von SWR-Anfragen an die einzelnen Netzbetreiber Westnetz, Bayernwerk und Mitnetz übernahm die Zentrale des Mutterkonzerns E.ON. Demnach erhalte man ein „verzerrtes Bild“, wenn man nur auf die Renditen schaue. Für Netzbetreiber wie Bayernwerk, Mitnetz oder Westnetz würden bei Renditen andere Berechnungsgrundlagen gelten als im Handelsgesetzbuch.

„In der Regulierung werden beispielsweise Vermögenswerte anders bewertet und über längere Zeiträume fortgeschrieben, was zu einer höheren Eigenkapitalbasis führt.“ Zudem würden auf Konzernebene bei E.ON noch Steuern auf die Gewinne der Tochterunternehmen anfallen.

Hohes Einsparpotenzial bei Netzentgelten

Da die Geschäftsberichte der Netzbetreiber keine klaren Rückschlüsse zuließen, könne man über die Gründe für die hohen Renditen nur mutmaßen, so der BNE. Dabei gebe es hier viel Einsparpotenzial: Die Studie zeigt, dass durch eine Absenkung der Eigenkapitalrenditen auf ein angemessenes Niveau Einsparungen von bis zu drei Milliarden Euro pro Jahr möglich wären.

Ein weiterer Grund sei, dass einige Netzbetreiber zum Beispiel Gewerbesteuern über die Netzentgelte erstattet bekommen, die zum Teil gar nicht abgeführt würden – ganz legal. „Geschätzt stellen alle VNB (Verteilnetzbetreiber) ihren Kunden pro Jahr rund 400 Mio. Euro an Gewerbesteuer in Rechnung, von denen vermutlich der Großteil nicht im ‚kommunalen Säckel‘ landet“, heißt es in der Analyse. Im Ergebnis seien die Netzentgelte oft zu hoch und für die Regulierungsbehörden nur schwer kontrollierbar. Erst ab 2029 soll die Bundesnetzagentur hier mehr Kompetenzen zur besseren Kontrolle bekommen.

Westnetz: Hohe Renditen und große Probleme

Die Diskrepanz zwischen Qualität und Preis scheint beim größten deutschen Netzbetreiber Westnetz besonders groß zu sein. Der Netzbetreiber gehört zu Westenergie, dem Unternehmen, dass bis Anfang 2025 von der heutigen Energieministerin Katherina Reiche geleitet wurde.

Während die Renditen der E.ON-Tochter ungewöhnlich hoch sind, gibt es nach Informationen des SWR massive Kritik, sowohl von Kunden als auch von großen Installateuren für Photovoltaikanlagen. Der Vorwurf: Vor allem die Digitalisierung der Stromnetze, um diese besser steuern zu können, werde seit Jahren verschleppt.

Einer der bundesweit größten Anbieter im Bereich der Erneuerbaren Energien, die Firma 1KOMMA5° GmbH, kennt die Probleme zum Beispiel bei der Registrierung von neuen PV-Anlagen aus eigener Erfahrung. Das Unternehmen fordert, den Druck auf die Netzbetreiber deutlich zu erhöhen: Die Bundesnetzagentur müsse den Bereich der Digitalisierung im Rahmen der Qualitätsregulierung spürbar bei der Berechnung der Eigenkapitalrendite berücksichtigen, antwortet das Unternehmen schriftlich auf Anfrage. Wer digitale Prozesse blockiert und Fristen verstreichen lasse, dürfe nicht die volle Rendite erhalten.

Die Gesetze müssten daher dringend angepasst werden: Wichtig wären vor allem die richtigen Anreize, damit mehr Strom über dasselbe Netz geschickt werden könne. Dann sänken die Netzentgelte und damit der Strompreis für alle, so 1KOMMA5°.

Fehlende Digitalisierung der Netze

Nach Recherchen des SWR gibt es auch innerhalb der Bundesnetzagentur deutliche Kritik an Westnetz. Insider berichten, dass dem Unternehmen zahlreiche Verstöße gegen Strommarkt-Regularien vorgeworfen werden. Hintergrund sind unter anderem IT-Probleme, die zu erheblichen Verzögerungen bei der Einspeisevergütung oder der Registrierung von neuen PV-Anlagen führen.

Hierzu liegt dem SWR eine interne Analyse eines großen PV-Unternehmens vor. Demnach dauern Registrierung und Bearbeitung bei Westnetz statt der vorgesehenen vier Arbeitstage oft mehr als ein Jahr. Auf SWR-Anfrage bestätigen Bundesnetzagentur und Westnetz die Probleme. Laut Westnetz habe man jetzt aber „zusätzliche Kapazitäten aufgebaut und verschiedene Maßnahmen umgesetzt“, das zeige nun Wirkung.

Druck auf Erneuerbare wird erhöht

Statt den Druck auf die Netzbetreiber bezüglich Netzausbau und Digitalisierung zu erhöhen, will die ehemalige Westenergie-Chefin und heutige Energieministerin Reiche einen sogenannten „Redispatch-Vorbehalt“ einführen. Das bedeutet, dass finanzielle Vergütungen zum Beispiel für neue Windkraftanlagen reduziert werden können, wenn das Netz als überlastet gilt. Damit soll eine zentrale Forderung des E.ON-Konzerns umgesetzt werden.

E.ON begrüßt das gegenüber dem SWR ausdrücklich: „Bisher werden neue Wind- und Solaranlagen teilweise in bekannte Netzengpassgebiete hinein gebaut und müssen dadurch häufiger abgeregelt werden. Die Betreiber werden für diese Abregelung im aktuellen System zu Lasten der Netzkunden finanziell kompensiert – die Anlagen bringen weiter ihre geplanten Erlöse, obwohl sie nicht laufen, keine Kilowattstunde grünen Strom produzieren und damit auch keine einzige Tonne CO2 verdrängen.“

Anstatt Erneuerbare Energien abzuregeln, seien Investitionen in die Stromnetze viel sinnvoller für die Zukunft, schreibt der BNE auf SWR-Anfrage: „Wir zahlen europaweit mit die höchsten Netzentgelte und finanzieren damit auch die hohen Renditen der Netzbetreiber. Gleichzeitig sind wir beim Smart-Meter-Rollout, bei der Digitalisierung und beim Netzausbau Jahre hinterher. Gesetzgeber und Bundesnetzagentur müssen nachschärfen und vor allem muss sichergestellt werden, dass die Gewinne auch im Netz reinvestiert werden.“

E.ON teilte hierzu auf Anfrage mit, dass die Netz-Töchter ihre „Investitionsplanung“ mittlerweile hochgefahren hätten. Bis zum Jahr 2030 wolle man 48 Milliarden Euro in die Netze investieren. Dass die hohen Renditen der Netzbetreiber dadurch geringer werden, glauben Fachverbände wie der BNE allerdings nicht. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ließ Fragen des SWR zu diesem Themenkomplex unbeantwortet.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Klamme Kommunen – eine Gefahr für die Demokratie?

Juni 16, 2026

Summer Exhibition in London: Wenn Hobbykünstler neben Ikonen ausstellen

Juni 16, 2026

Wadephul nennt Voraussetzungen für Einsatz in Straße von Hormus

Juni 16, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.