Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026

    Hohe Spritpreise nach Tankrabatt-Ende: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026

    Hohe Spritpreise: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026
  • Nachrichten

    Trotz fragiler Sicherheitslage: Wadephul versucht deutsche Firmen nach Nigeria zu locken

    Juli 22, 2026

    Bandkollegen kommen im Kostüm: Village-People-Sänger Victor Willis beigesetzt

    Juli 22, 2026

    Deutsche chancenlos: Belgier Philipsen nutzt letzte Sprinter-Chance vor den Alpen-Qualen

    Juli 22, 2026

    Gerd Osenberg ist tot: Der Mann, der die deutschen Superstars formte

    Juli 22, 2026

    Ernster Fehler ohne Auswirkungen: „Manipuliert“: Trump setzt Feldzug gegen US-Wahlsystem fort

    Juli 22, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Klassenarbeiten auf Arabisch in NRW geplant? Nein.

    Juli 22, 2026

    Viruswarnung täuscht Gefahr vor – So schützen Sie sich vor Betrug!

    Juli 22, 2026

    OpenAI-Vorfall: KI-Ausbruch ist kein KI-Aufstand

    Juli 22, 2026

    Polizei am Telefon: So schützen Sie sich vor falschen Beamten

    Juli 22, 2026

    Klimakurve zeigt alarmierende Wassertemperaturen im Pazifik

    Juli 21, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Mutmaßlicher Epstein-Komplize tot aufgefunden | tagesschau.de

    Juli 22, 2026

    Frei als Fraktionschef: Stühlerücken für mehr Stabilität in der Union?

    Juli 22, 2026

    EU will „Chatkontrollen“ teilweise wieder ermöglichen

    Juli 22, 2026

    Uber und Delivery Hero: Lieferdienste setzen auf Quick Commerce

    Juli 22, 2026

    Steigende Kraftstoffpreise: Reiche gegen neuen Tankrabatt

    Juli 22, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Nachrichten»Tierärztinnen widersprechen sich: Rettungsinitiative streitet sich über DNA-Probe des Ostsee-Buckelwals
Nachrichten

Tierärztinnen widersprechen sich: Rettungsinitiative streitet sich über DNA-Probe des Ostsee-Buckelwals

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 22, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Tierärztinnen widersprechen sichRettungsinitiative streitet sich über DNA-Probe des Ostsee-Buckelwals

Das Buckelwal-Weibchen war im Juni am Strand von Anholt obduziert worden. (Foto: picture alliance/dpa)

„Auch wenn es traurig ist, es ist leider unser Wal.“ Mit diesen Worten stellt Tierärztin Anne Herrschaft klar, dass der vor der dänischen Insel Anholt angespülte Buckelwal das gleiche Tier ist, wie das zuvor mit einer Barge „gerettete“. Doch Kleintierärztin Kirsten Tönnies sät nun Zweifel.

Zwei Gewebeproben des in der Ostsee gestrandeten und schließlich gestorbenen Buckelwals sollen der Kleintierärztin Kirsten Tönnies zufolge von einem chinesischen Labor ausgewertet worden sein. Die Abweichungen seien dabei so groß gewesen, dass die DNA nicht von derselben Tierart stammen könne, sagte Tönnies, die der Initiative zum Transport des Wals angehört hatte, bei einer Pressekonferenz in Hamburg. Den Namen des Labors nenne sie nicht. Andere Mitglieder der Initiative widersprachen direkt der Vermutung, womöglich sei der tote Wal gar nicht das Timmy oder Hope genannte Tier gewesen.

Die Tierärztin Anne Herrschaft, die ebenfalls der Initiative angehört hatte, sagte, sie habe keinen Zweifel daran, dass der tot vor der dänischen Insel Anholt angespülte Wal derjenige war, der zuvor von der Ostsee-Insel Poel aus Richtung Nordsee gebracht wurde. „Auch wenn es traurig ist, es ist leider unser Wal.“ Sie habe das Tier zweieinhalb Wochen jeden Tag gesehen. „Er hat Merkmale, die ich auf Anholt erkannt habe.“

Zudem sei sie auf Anholt dabeigewesen, als Taucher den Tracker von der Rückenflosse des Wals abnahmen. Hinzu kommt, dass die Daten des von der Initiative angebrachten und ausgewerteten Senders klar zeigten, dass der Wal nach dem Aussetzen wieder Richtung Ostsee schwamm. Kurz vor Anholt erlosch das Signal – ein Tracker sendet nur an der Wasseroberfläche, sinkt das Tier tot auf den Grund, gibt es keine Übertragung mehr.

Warum liefert die DNA-Auswertung nun aber angeblich keine klare Bestätigung, dass beide beim Labor eingereichten Proben vom selben Buckelwal stammen? Tönnies gab an, das Labor habe zwei Proben untersucht. Eine sei dem Wal auf der Barge entnommen worden, die andere Probe stamme vom Kadaver des Tiers vor Anholt und sei von jemandem mit nach Deutschland gebracht worden.

Wurde die DNA-Probe falsch gelagert?

Den Angaben zufolge war eine der Proben in Formalin eingelegt – eine wässrige Lösung von Formaldehyd. Solche Fixiermittel führen bei Raumtemperatur zu einem Abbau von DNA, wie unter anderem eine Studie im Fachjournal „Pathology, Research and Practice“ zeigte. Geschädigte DNA kann DNA-Abgleiche stark verfälschen. Je länger das Material in Formalin liegt, desto stärker ist meist die Schädigung.

Hinzu kommt, dass die Proben Tönnies zufolge erst spät gekühlt wurden. Für einen DNA-Abgleich ist aber entscheidend, wie die Probe gelagert wurde: Gewebe sollte schnellstmöglich gekühlt, eingefroren oder konserviert werden. Wärme, Feuchtigkeit und Kontamination beschleunigen den Verlust an verwertbarer DNA.

Der Buckelwal war am 3. März im Hafen von Wismar gesehen worden. Am 23. März wurde er auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand entdeckt, schwamm nach einem Einsatz von Baggern und Helfern einige Tage später weg und strandete mehrfach erneut. Ab dem 31. März lag das schwer geschwächte Tier vor der Insel Poel, bis die Initiative am 28. April mit ihm Richtung Nordsee startete. Etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt wurde es am 2. Mai im Skagerrak ausgesetzt. Knapp zwei Wochen später, am 14. Mai, wurde das Buckelwal-Weibchen tot vor Anholt angespült.

Geldgeber distanzieren sich von Pressekonferenz

Die Geldgeber der Initiative, Karin Walter-Mommert und Walter Gunz, hatten sich schon im Vorfeld von der Pressekonferenz distanziert. Allein Tönnies saß dort, niemand anderes von der Initiative oder aus dem Labor, kein Experte etwa des Meeresmuseums und niemand aus dem Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommerns. Auch mit Tierärztin Herrschaft habe sie keinen Austausch mehr, sagte Tönnies.

In einer Reaktion auf die Pressekonferenz erklärte das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommerns, der bisherige Sachstand gelte unverändert: „Der am Buckelwal angebrachte Satellitentracker wurde bei dem vor Anholt gestrandeten Tier wiedergefunden. Größe und Art des Wals, der Tracker sowie die vom Tracker übermittelten Ortungsdaten und der dokumentierte Bewegungsverlauf ergeben aus unserer Sicht weiterhin ein schlüssiges Gesamtbild.“

Grundlage behördlicher Bewertungen seien ausschließlich nachvollziehbare, überprüfbare und wissenschaftlich belastbare Erkenntnisse anerkannter Fachinstitutionen, betonte das Ministerium.

Quelle: ntv.de, fzö/dpa

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Trotz fragiler Sicherheitslage: Wadephul versucht deutsche Firmen nach Nigeria zu locken

Juli 22, 2026

Bandkollegen kommen im Kostüm: Village-People-Sänger Victor Willis beigesetzt

Juli 22, 2026

Deutsche chancenlos: Belgier Philipsen nutzt letzte Sprinter-Chance vor den Alpen-Qualen

Juli 22, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.