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Startseite»Nachrichten»Auch die Schützen sind tot: Teenager töten drei Menschen bei Angriff auf Moschee in San Diego
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Auch die Schützen sind tot: Teenager töten drei Menschen bei Angriff auf Moschee in San Diego

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 18, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Auch die Schützen sind totTeenager töten drei Menschen bei Angriff auf Moschee in San Diego

Zum islamischen Zentrum gehört eine große Moschee. (Foto: AP Photo/Gregory Bull)

An einem islamischen Zentrum im kalifornischen San Diego fallen Schüsse. Die Lage ist zunächst unübersichtlich. Inzwischen ist klar: Fünf Menschen sind tot, darunter die beiden Schützen.

Bei einem Angriff auf ein großes islamisches Zentrum in San Diego sind drei Menschen getötet worden. Zwei mutmaßliche Angreifer seien in einem Auto auf dem Parkplatz tot aufgefunden worden, sagte Polizeichef Scott Wahl. Die Behörden gehen aktuell davon aus, dass sich die Verdächtigen im Alter von 17 und 19 Jahren selbst das Leben nahmen.

Zu dem Zentrum gehören eine Moschee und eine Schule. Auf Hubschrauberaufnahmen war zu sehen, wie Kinder aus dem Gebäude herausgeleitet wurden. Einer der Getöteten ist der Polizei zufolge ein Wachmann des Zentrums. Bei den beiden anderen handelt es sich laut Medienberichten um Mitarbeiter. Alle drei Opfer sind der Polizei zufolge erwachsene Männer. Nähere Angaben zu ihrer Identität machte die Polizei zunächst nicht.

Zeuge spricht von etwa 30 Schüssen

Da es sich um eine religiöse Einrichtung handele, betrachte die Polizei die Attacke bis auf Weiteres als ein Hassverbrechen, sagte Wahl. Deswegen sei auch die Bundespolizei FBI eingeschaltet worden. Nach bisherigen Kenntnissen hat kein Polizist seine Waffe abgefeuert.

Die Polizei hatte mit einem massiven Einsatz auf Berichte über einen Schützen an dem Zentrum reagiert. Ein Zeuge sagte dem Sender CBS News, er habe etwa 30 Schüsse gehört, mutmaßlich aus einer halbautomatischen Waffe, und daraufhin die Polizei verständigt. Die umliegenden Straßen und eine anliegende Autobahn waren von dutzenden Polizeifahrzeugen blockiert. Die Polizei richtete einen Sammelplatz für Familienmitglieder ein. US-Präsident Donald Trump reagierte bestürzt auf den Vorfall. Es sei eine „entsetzliche Situation“, sagte er in Washington.

Quelle: ntv.de, ino/dpa/rts

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