Aus im Wimbledon-Mixed
Deutsches Doppel-Ass verliert mit Venus Williams
03.07.2026 | 22:32 Uhr
Die Zusammenarbeit Williams/Krawietz bei Wimbledon ist bereits wieder beendet. Das Duo verliert seine Auftaktpartie bei dem Turnier in zwei Sätzen.
Kevin Krawietz und Venus Williams sind im Mixed in der ersten Runde von Wimbledon ausgeschieden. Der zweimalige French-Open-Sieger aus Coburg und die frühere Starspielerin verloren an der Church Road 4:6, 4:6 gegen das an Nummer sieben gesetzte Duo Lloyd Glasspool (Großbritannien) und Tereza Mihalikova (Slowakei). Die beiden hatten vor ihrem Erstrundenspiel noch nie zusammen gespielt.
Krawietz und Williams hatten eine Wildcard erhalten. Dabei wäre es fast nicht zu dieser Partnerschaft gekommen. So hatte Williams‘ Ehemann Andrea Preti zunächst eigentlich Krawietz-Partner Tim Pütz für die Rolle angefragt. „Ich muss ehrlich sein“, sagte Krawietz lachend: „Aber er wollte hier nicht im Mixed spielen. Dann habe ich am nächsten Tag eine Nachricht erhalten.“
Er sei „sehr, sehr überrascht“ gewesen, sagte Pütz. „Ich habe mir gedacht: ‚Was will eine Venus Williams mit einem Tim Pütz?'“, sagte der 38-Jährige: „Ich habe direkt gesagt, dass ich kein Mixed spiele, mich aber bedankt, dass sie mich gefragt hat. Ich kann es nicht glauben, dass ich nein sage, aber vielen Dank.“
Doppel mit Serena am Samstag?
Die 46 Jahre alte Venus Williams hat in ihrer illustren Karriere 1998 in Melbourne und Paris Mixed-Titel gewonnen, in Wimbledon stand sie 2006 im Finale. Auch im Doppel will sie in diesem Jahr mit ihrer gerade zurückgekehrten Schwester Serena antreten. Das Match gegen Solana Sierra aus Argentinien und der Kolumbianerin Camila Osorio soll am Samstag stattfinden, allerdings gefährdet weiterhin eine Knieblessur der jüngeren Williams das Vorhaben.
Im Mixed-Wettbewerb holte Venus Williams vor fast 30 Jahren zwei Grand-Slam-Titel: 1998 gewann sie bei den Australian Open und bei den French Open mit ihrem Landsmann Justin Gimelstob. In Wimbledon stand die ältere Williams-Schwester vor 20 Jahren im Endspiel mit dem Amerikaner Bob Bryan.
Besser lief es für Krawietz am Freitag wenig später mit seinem etatmäßigen Doppelpartner Pütz. Die an sieben gesetzten Deutschen setzten sich in drei Sätzen (5:7, 7:6 (7:5), 6:3) gegen das argentinische Duo Roman Andres Burruchaga und Thiago Agustin Tirante durch.
Verwendete Quellen: ntv.de, lme/sid
