„Die Situation schien ausweglos“Wie sich „Bares für Rares“-Star Horst Lichter aus der Krise retteteScheinbar immer gut gelaunt: Horst Lichter. (Foto: picture alliance / dpa)Als Moderator der Trödelshow „Bares für Rares“ tritt Horst Lichter mit Schnauzbart und flotten Sprüchen meist als rheinische Frohnatur auf. Doch hinter ihm liegen schwere Lebenskrisen.Der stets gut gelaunt auftretende Fernsehkoch und „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter hat auch in dunklen Zeiten nicht den Mut verloren. „Du musst leiden, damit der Schmerz weggeht“, sagte der 64-Jährige in einem Interview mit dem „Zeit-Magazin“. Er spricht aus Erfahrung, denn Lichter hat tiefe Krisen überwunden. „Ich wollte leben. Ich wollte…
Autor: Dr. Heinrich Krämer
analyse Stand: 08.05.2026 • 07:36 Uhr Weniger Öl-Exporte und kaum Touristen – das Image der Vereinigten Arabischen Emirate hat durch den Iran-Krieg gelitten. Hinzu kommen wachsende Spannungen mit den Nachbarn am Golf. Der Druck wächst, sich zu positionieren. Die Eröffnungszeremonie einer Wirtschaftsmesse in dieser Woche in Abu Dhabi: „Invest with us“ – „investiert mit uns“ steht in großen Lettern über der Bühne, während Industrieminister Sultan Ahmed al Jaber die Auftaktrede hält. „Bauen Sie mit uns, investieren Sie mit uns und produzieren Sie in den Emiraten“, wirbt al Jaber für sein Land. Es ist der Versuch der Machthaber am Golf, das…
Opfer sollen geschützt werden“Verachtung gegen Frauen nimmt zu“ – Bundestag stimmt für FußfesselDie sogenannte elektronische Aufenthaltsüberwachung kommt relativ unscheinbar daher. (Foto: picture alliance/dpa)Laut Justizministerin Hubig hängt Deutschland beim Gewaltschutz hinterher. Neue Regelungen zur Nutzung elektronischer Fußfesseln sollen Opfern nun zusätzlichen Schutz bieten. Hubig sieht ein „Problem der Männer“, das weitere Schritte nötig mache.Zum Schutz von Opfern häuslicher Gewalt hat der Bundestag eine Regelung zur elektronischen Fußfessel beschlossen. In zweiter und dritter Lesung stimmten neben den Koalitionsfraktionen Union und SPD auch die AfD und die Grünen zu. Die Linke enthielt sich.Das beschlossene Gewaltschutzgesetz sieht vor, dass ein Gericht Täter zum Tragen…
Stand: 08.05.2026 • 11:19 Uhr Es geht um den Schutz vor allem von Frauen: Der Bundestag hat mit großer Mehrheit beschlossen, dass bei häuslicher Gewalt künftig elektronische Fußfesseln angeordnet werden können. Das sei nur ein erster Schritt, so Justizministerin Hubig. Zum Schutz von Opfern häuslicher Gewalt hat der Bundestag eine Regelung zur elektronischen Fußfessel beschlossen. In zweiter und dritter Lesung wurde über die Reform des Gewaltschutzgesetzes abgestimmt. Neben den Koalitionsfraktionen Union und SPD stimmten auch die AfD und die Grünen zu. Nur die Linkspartei enthielt sich. Elektronische Fußfesseln überwachen den Aufenthaltsort von Gewalttätern und schlagen Alarm, wenn sich diese etwa…
Eine beispiellose KarriereHappy Birthday, Sir David AttenboroughSir David Attenborough bei der Beobachtung eines blauen Schmetterlings im Jahr 1998. (Foto: imago / The Independent / Tom Pilston)Als Naturforscher, Dokumentarfilmer und Fernsehmoderator macht sich David Attenborough einen Namen. Er wird für sein Wirken mehrfach ausgezeichnet und zum Ritter geschlagen. Nun feiert das Urgestein des britischen Fernsehens seinen 100. Geburtstag.Alles begann mit einem Fossil: Als David Attenborough im Kindesalter die versteinerten Überreste eines urzeitlichen Meeresbewohners fand, weckte das eine lebenslange Faszination für die Natur.Attenborough selbst ist längst ein Urgestein im britischen Fernsehen. Am 8. Mai 2026 feiert der Engländer seinen 100. Geburtstag und…
Wer derzeit Beiträge zur Hondius sieht, stößt schnell auf alarmierende Begriffe: Quarantäne, Todesfälle, Evakuierungen und Hantavirus. Das niederländische Expeditionsschiff des Veranstalters Oceanwide Expeditions war zuletzt im Südatlantik unterwegs und sorgt inzwischen international für Aufmerksamkeit. Die Hondius ist auf Reisen in entlegene Polarregionen spezialisiert. Viele Menschen erinnert die Lage sofort an die ersten Nachrichtenlagen während der Corona-Pandemie. WHO, ECDC, RKI und das niederländische RIVM erklären jedoch übereinstimmend, dass die aktuelle Lage nicht mit einem Pandemie-Szenario vergleichbar ist. Die Situation wird überwacht, gleichzeitig wird das Risiko für Europa derzeit als sehr gering eingeschätzt. Die Situation wirkt auch deshalb bedrohlich, weil viele Bilder…
In eigener Sache Stand: 08.05.2026 • 11:02 Uhr Google hat eine neue Funktion eingeführt, die es Nutzerinnen und Nutzern ermöglicht, bestimmte Nachrichtenanbieter in den Suchergebnissen zu priorisieren. So richten Sie tagesschau.de als „Bevorzugte Quelle“ ein. Wer regelmäßig über Google nach aktuellen Nachrichten sucht, hat die Neuerung vielleicht bereits bemerkt: Die Suchmaschine erlaubt es ab sofort, gezielt festzulegen, welche Medien bei der Nachrichtensuche stärker gewichtet werden sollen. Wählen Sie beispielsweise tagesschau.de als bevorzugte Quelle aus, werden Ihnen künftig häufiger tagesschau.de-Artikel im Bereich Schlagzeilen angezeigt. Auf diese Weise nehmen Sie die Personalisierung ihrer Nachrichtensuche selbst in die Hand, anstatt sich allein auf…
Tuchel wollte ihn unbedingtFC Bayern wird Millionen-Flop wohl losJoao Palhinha setzte sich beim FC Bayern nie durch – jetzt ist er wohl bald endgültig weg. (Foto: IMAGO/Christian Schroedter)Im Sommer 2024 kommt Joao Palhinha für viel Geld zum FC Bayern – auf Wunsch des frisch geschassten Thomas Tuchel. Unter Vincent Kompany spielt der Portugiese keine Rolle. Jetzt sieht es so aus, als ende das teure Missverständnis. Beim FC Bayern und seinem an Tottenham Hotspur ausgeliehenen Mittelfeldspieler Joao Palhinha stehen die Zeichen auf Trennung. Spurs-Trainer Roberto De Zerbi hat sich vehement dafür ausgesprochen, dass der 30-Jährige auch über den Sommer hinaus bei…
eilmeldung Stand: 08.05.2026 • 10:42 Uhr Die umstrittene Entlastungsprämie kommt vorerst nicht. Der Bundesrat hat der steuerfreien Zahlung von bis zu 1.000 Euro nicht zugestimmt. Streitpunkt sind die hohen Kosten. Der Bundesrat hat die von der Bundesregierung geplante steuer- und abgabenfreie 1.000-Euro-Entlastungsprämie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer überraschend gestoppt. Der zustimmungspflichtige Gesetzentwurf erhielt nicht die notwendige Mehrheit. Die Länder kritisierten vor allem die Kosten der Prämie und deren Verteilung. Die von ihr verursachten Steuerausfälle müssten zu fast zwei Dritteln von Ländern und Kommunen getragen werden. Die zur Gegenfinanzierung vorgesehene Erhöhung der Tabaksteuer komme aber allein dem Bund zu. Die Bundesregierung kann…
Schlappe für BundesregierungBundesrat blockiert 1000-Euro-EntlastungsprämieBlick ins Plenum des Bundesrats. (Foto: picture alliance / dts-Agentur)Wegen der Auswirkungen des Iran-Kriegs will die Koalition aus Union und SPD den Arbeitgebern ermöglichen, ihren Beschäftigten eine steuerfreie Prämie von bis zu 1000 Euro zu zahlen. Doch jetzt legt der Bundesrat sein Veto ein. Streitpunkt ist die Verteilung der Kosten.Die steuerfreie Entlastungsprämie von bis zu 1000 Euro, die Unternehmen an ihre Beschäftigten zahlen können, kommt vorerst nicht. Der Bundesrat stimmte dem vom Bundestag bereits beschlossenen Gesetzentwurf überraschend nicht zu. Die Bundesregierung kann dazu nun den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat anrufen, um einen Kompromiss zu finden.Der…