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Startseite»Politik»Börsenausblick: DAX bleibt an der 25.000 dran
Politik

Börsenausblick: DAX bleibt an der 25.000 dran

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 1, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Marktbericht

Stand: 01.07.2026 • 08:07 Uhr

Während die KI-Rally in den USA ungebremst weitergeht, zeigen sich die Märkte in Asien uneinheitlich. Dem DAX steht ein kaum veränderter Start in den Juli bevor.

In den USA ist die KI-Euphorie ungebremst weitergegangen. Der Technologieindex Nasdaq 100 zog gestern um weitere 1,7 Prozent an.

Die Börsen in Asien zeigen sich aber zum Start des neuen Halbjahres uneinheitlich. In Tokio sorgen sich die Anleger vor Interventionen der japanischen Notenbank, da der Yen auf ein neues 40-Jahres-Tief gefallen ist. Das liegt vor allem am Zinsgefälle zwischen Japan und anderen großen Wirtschaftsräumen. Der japanische Nikkei-Index konnte im Verlauf leicht zulegen.

Der südkoreanische Kospi, der als Technologiebarometer gilt, gab dagegen 1,4 Prozent nach. Das wurde auch mit den weiter stockenden Verhandlungen zwischen Washington und Teheran begründet.

Der DAX dürfte angesichts dieser Vorgaben kaum verändert in den Juli starten. Erste Indikationen deuten auf eine Notiz um die Marke von 25.000 Punkten hin. Gestern hatte der deutsche Leitindex eineinhalb Prozent auf 24.995 Punkte zugelegt. Seit Jahresbeginn kommt der DAX damit immerhin auf ein Plus von sechs Prozent.

Gegenüber dem Plus von 20 Prozent beim Nasdaq 100 nimmt sich das allerdings noch bescheiden aus. Der südkoreanische Kospi kam im ersten Halbjahr sogar auf ein Plus von 65 Prozent.

Das wichtigste Konjunkturdatum dürften die um 11.00 Uhr veröffentlichten Verbraucherpreise in der Eurozone sein. Die bereits bekannten nationalen Daten deuten auf einen leichten Rückgang der Teuerung hin. Von Reuters befragte Experten erwarten für Juni eine Teuerungsrate von 3,0 Prozent, nach 3,2 Prozent im Mai.

Auch die im portugiesischen Sintra versammelte Prominenz der Zentralbanken aus aller Welt dürfte ein Auge auf die Veröffentlichung haben. Auf einem Panel diskutiert EZB-Präsidentin Christine Lagarde mit den Chefs der Notenbanken von Kanada, Großbritannien und den USA.

Besonders gespannt sind die Investoren dabei auf den Auftritt des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh. Er hat betont, die US-Notenbank werde ihrem Auftrag zur Sicherung von Preisstabilität nachkommen. Die Finanzmärkte haben dies als Wink für eine Zinserhöhung interpretiert, die schon im September oder Oktober kommen könnte.

Einen Aufreger gibt es noch am frühen Morgen: Wie aus einer von der US-Regierung veröffentlichten Einkommenserklärung hervorgeht, hat Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr über eine Milliarde Dollar mit Krypto-Geschäften eingenommen.

Demnach nahm der Präsident knapp 500 Millionen Dollar durch das von seiner Familie kontrollierte Kryptowährungsunternehmen World Liberty Financial ein. Für Lizenzgebühren im Zusammenhang mit der sogenannten Trump-Coin, die kurz vor Beginn seiner Amtseinführung Anfang 2025 herausgegeben worden war, kassierte Trump den Angaben zufolge 635 Millionen Dollar.

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