Charles trifft MaskottchenWas man als König nicht alles mitmacht
Ob es um den Ärger mit Bruder Andrew, den Stress mit Sohn Harry oder die eigenen gesundheitlichen Probleme geht – König Charles hat es ganz bestimmt nicht leicht. Ob sein Besuch bei einem Fußballklub da wohl eine willkommene Abwechslung war?
Wenn man britischer König ist, muss man schon so einiges mitmachen und über sich ergehen lassen. Zum Beispiel auch eine ungewöhnliche Begegnung am Spielfeldrand.
So besuchte Charles III. den englischen Fußballklub Grimsby Town FC im Blundell Park und traf im dortigen Stadion auch auf das Vereinsmaskottchen namens Mighty Mariner. Die Person, die in dem Kostüm eines älteren Mannes mit weißen Haaren, weißem Bart und einer weißen Kappe steckte, überreichte dem Monarchen ein personalisiertes Trikot.
„HM King Charles“ ist darauf zu lesen – für „Seine Majestät König Charles“. Und weil er ja nun mal Charles III. ist, wurde ihm wohl die Rückennummer drei zugedacht. Nicht ganz klar ist unterdessen, was der Regent jetzt mit seinem neuen Kleidungsstück zu tun gedenkt. Einrahmen, der Altkleidersammlung zuführen oder tatsächlich bei nächster Gelegenheit auftragen?
Besuch bei mehreren Projekten
Doch dies war nicht die einzige Begegnung des Königs in Grimsby. Der Schriftzug der gemeinnützigen Organisation „Our Future“ prangt ebenfalls auf dem Trikot – und Charles traf sich mit einigen ihrer Mitglieder. „Our Future“ setze sich unter anderem dafür ein, Gemeinschaften zu stärken und lokale Führung zu fördern, teilte das Königshaus auf Instagram mit und veröffentlichte diverse Bilder des Treffens.
Vor dem Stadionbesuch war Charles zudem bei mehreren sozialen Projekten in Grimsby zu Gast. Beim Jugendzentrum Horizon Youth Zone informierte er sich über Freizeit- und Bildungsangebote für Jugendliche. Dort unterhielt er sich mit Schülern, Pfadfindern und Kadetten und ließ sich die Kletterwand, die Sporthalle und die Küche zeigen.
Anschließend machte der Monarch im The Care Hub Halt, einer sozialen Einrichtung, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt – etwa mit einem Wohnprogramm, einer Krisen-Anlaufstelle und einer langfristigen Betreuung. Vor Ort sprach Charles mit Mitarbeitenden und Menschen, die die Angebote der Einrichtung nutzen.
Weitere Termine am Samstag
Auch für die Royal-Fans nahm sich König Charles Zeit. Wie die „Daily Mail“ berichtet, schüttelte er im Stadtzentrum von Grimsby trotz Regens 15 Minuten lang Hände und sprach mit einigen der rund 500 Menschen. Als er bereits ins Auto steigen wollte, rief eine weitere Gruppe ihn zu sich – und Charles gesellte sich prompt auch noch einmal kurz zu ihnen.
Die nächsten Termine des Königs stehen bereits am Samstag an. In London wird er bei „Trooping the Colour“ erwartet, der jährlichen Militärparade zu seinem Geburtstag. Am Nachmittag reist er womöglich direkt weiter. Laut „Hello“-Magazin findet dann die Beerdigung von Lady Pamela Hicks statt, eine Cousine seines Vaters Prinz Philip. Sie war am 5. Juni mit 97 Jahren gestorben. Zunächst war jedoch unklar, ob Charles an der Trauerfeier teilnehmen wird.
