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Startseite»Nachrichten»„Ich musste trocken werden“: Kit Harington wies sich nach „Game of Thrones“ in Entzugsklinik ein
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„Ich musste trocken werden“: Kit Harington wies sich nach „Game of Thrones“ in Entzugsklinik ein

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 5, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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„Ich musste trocken werden“Kit Harington wies sich nach „Game of Thrones“ in Entzugsklinik ein

Mittlerweile ist Harington trockener Alkoholiker und Vater von zwei Kindern. (Foto: picture alliance / Sipa USA)

Obwohl Kit Harington einer der großen Stars von „Game of Thrones“ ist, sieht er das Ende der Serie damals nicht. Statt gemeinsam mit seinen Co-Stars die achte Staffel zu bewerben, geht der Brite in eine Entzugsklinik. Nun spricht er offen über den Kampf aus der Alkoholsucht.

Als im Frühjahr 2019 die achte und letzte Staffel der damals angesagten Serie „Game of Thrones“ anlief, war einer der Hauptdarsteller nicht damit beschäftigt, Promo zu machen oder neue Rollen zu suchen. Kit Harington, der eigenen Angaben nach unter einer Alkoholsucht litt, begab sich stattdessen in eine Einrichtung, um sein Leben in den Griff zu bekommen. Der Brite, der Jon Schnee verkörperte, kommt darauf in einem Gespräch für das Magazin „Variety“ mit seinem Kollegen Peter Dinklage, der Tyrion Lannister spielte, zu sprechen.

Von Dinklage danach gefragt, was das erste war, was Harington nach dem Ende der Serie gemacht habe, antwortet dieser offen: „Ich habe beschlossen, in eine Entzugsklinik zu gehen, als Folge eins ausgestrahlt wurde, und bin dort sechs Wochen lang geblieben. Ich musste trocken werden.“ Der heute 39-Jährige habe seinen Kopf von allem freibekommen müssen. Eigentlich hätte er zu diesem Zeitpunkt mitten in der Pressearbeit stecken sollen, um die letzte Staffel zu bewerben, doch es sei seiner Ansicht nach eine gute Entscheidung gewesen, stattdessen die Einrichtung aufzusuchen.

Deshalb habe Harington damals die letzte Staffel, die unter Fans äußerst umstritten war, auch gar nicht gesehen, wie er erzählt. Er nahm sich nach dem Klinikaufenthalt eine rund einjährige Auszeit, um alles auf die Reihe zu bekommen. Doch gerade als er zur Schauspielerei zurückkehren wollte, begann die Covid-19-Pandemie. „Es war also eine sehr seltsame Zeit nach dem Ende der Serie“, erinnert er sich. All das habe ihm dabei geholfen, herauszufinden, wer er zu diesem Zeitpunkt überhaupt war. Harington deutet an, dass er auch darüber nachdachte, ob er überhaupt weiterhin als Schauspieler arbeiten wolle.

Der Brite, der seit 2018 mit seiner „Game of Thrones“-Kollegin Rose Leslie (Ygritte) verheiratet ist, hat schon mehrfach über diese schwierige Zeit in seinem Leben gesprochen. Er habe „einige ziemlich schreckliche Dinge durchgemacht“, erzählte er etwa im Jahr 2021 der britischen „Times“. „Dinge, die mir seit dem Ende von Thrones und während Thrones passiert sind, waren ziemlich traumatischer Natur und dazu gehörte Alkohol.“ Auch auf die Ehe hatte seine Sucht demnach negative Auswirkungen, aber Harington schaffte es, trocken zu werden. Er und Leslie haben mittlerweile zwei Kinder. Anfang 2021 wurde bestätigt, dass ihr gemeinsamer Sohn zur Welt gekommen war, Mitte 2023 wurde die Geburt der Tochter des Paares bekannt.

Quelle: ntv.de, mwa/SPOT

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