„Ich will auf jeden Fall leben“Jörg Dahlmann kämpft erneut gegen den Krebs
Eigentlich wollte Jörg Dahlmann während der Fußball-WM in der Türkei als Moderator arbeiten. Doch daraus wird nichts. Stattdessen muss sich der 67-Jährige nun wegen eines Lebertumors einer Operation unterziehen.
Jörg Dahlmann steht vor der nächsten schweren gesundheitlichen Herausforderung. Der frühere Sportreporter und TV-Moderator ist erneut an Krebs erkrankt. Für den 67-Jährigen ist es bereits die vierte Krebsdiagnose innerhalb von rund 20 Jahren.
Wie Dahlmann gegenüber RTL verrät, wurde bei ihm ein Tumor in der Leber entdeckt. Zuvor habe er zunehmend Beschwerden im Bereich der Gallengänge verspürt. Nachdem die Symptome stärker geworden seien, habe er ärztlichen Rat eingeholt. Nun steht eine umfangreiche Operation bevor: Dabei sollen Teile der Leber und voraussichtlich auch die Galle entfernt werden.
Ihm fehlt das „Reparatur-Gen“
Den Grund für die wiederholten Krebserkrankungen sieht Dahlmann in seiner familiären Vorgeschichte: „Mein Vater, Großvater und Onkel erkrankten alle mit 44, 40 und 36 Jahren an Darm- oder Magenkrebs und sind daran gestorben“, so der ehemalige Dschungelcamper. Ihm fehle das sogenannte „Reparatur-Gen“, das den Körper normalerweise vor der Entstehung von Krebs schütze. Trotz der erneuten Diagnose blickt er optimistisch nach vorn: „Ich bin erst 67. Ich will auf jeden Fall noch ein paar Jahre leben und das schaffe ich auch.“
Bereits 2005 war bei Dahlmann Darmkrebs festgestellt worden. Weil die Krankheit früh erkannt wurde, musste damals lediglich ein Teil des Darms entfernt werden. In den folgenden Jahren kamen Hautkrebs und 2016 schließlich Prostatakrebs hinzu. Beide Erkrankungen wurden ebenfalls operativ behandelt.
Die Diagnose hat auch Auswirkungen auf seine beruflichen Pläne. Während der Fußball-Weltmeisterschaft wollte Dahlmann gemeinsam mit seinem langjährigen Kollegen Béla Réthy in einem Ferienresort in der Türkei als Moderator arbeiten. Darauf habe er sich bereits gefreut. Stattdessen konzentriert sich der ehemalige Fußball-Kommentator nun zunächst vollständig auf seine Behandlung und Genesung.
