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Startseite»Nachrichten»Jubel in Magdeburg: Elversberg knallt Paderborn aus der Aufstiegszone – Nimmermüde Preußen ärgern Hannover
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Jubel in Magdeburg: Elversberg knallt Paderborn aus der Aufstiegszone – Nimmermüde Preußen ärgern Hannover

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 3, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
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Jubel in MagdeburgElversberg knallt Paderborn aus der Aufstiegszone – Nimmermüde Preußen ärgern Hannover

David Mowka schenkte dem SC Paderborn erst das 2:0 ein – dann zog der Elversberger auch noch eine Show ab. (Foto: IMAGO/Werner Schmitt)

Hannover 96 scheint schon wie der große Sieger des Zweitliga-Sonntags. Doch dann schlagen die nach jedem Ast greifenden Preußen zu. Der SC Paderborn geht derweil in Elversberg unter. Im Abstiegskampf jubelt der 1. FC Magdeburg, Fürth kassiert im Frankenderby einen Dämpfer.

SV Elversberg – SC Paderborn 5:1 (4:0)

Die SV Elversberg hat ihre Aufstiegsträume am Leben gehalten und Schalke 04 vorzeitig zum Zweitliga-Meister gekrönt. Die SVE gewann den Aufstiegskracher gegen den SC Paderborn dank einer furiosen ersten Halbzeit mit 5:1 (4:0) und zog mit 59 Punkten am SCP (58) vorbei auf Platz zwei.

Schalke, das mit dem 1:0 gegen Fortuna Düsseldorf am Samstagabend vorzeitig den Aufstieg klargemacht hatte, liegt dank der Pleite von Verfolger Paderborn zwei Spiele vor Saisonende mit 67 Punkten uneinholbar vorne und kehrt damit wie 2022 als Meister in die Bundesliga zurück. Die Schale für S04 wird es am letzten Spieltag (17. Mai) gegen Eintracht Braunschweig geben.

Maximilian Rohr (4.), David Mokwa (18.), Lukas Petkov mit einem Doppelpack (28./42.) und Raif Adam (90.+3) brachten Elversberg auf die Siegerstraße – und sorgten auf Schalke nach einer langen Partynacht schon zur Pause für weitere Jubelstürme. Calvin Brackelmann traf für Paderborn (65.). SC-Stürmer Steffen Tigges sah spät die Gelb-Rote Karte (90.+5).

Das Duell Vierter gegen Zweiter werde ein „All-Out-Spiel“, hatte SVE-Coach Vincent Wagner vor der Partie betont. Seine Mannschaft werde „Vollgas nach vorne spielen“ – und wie sie das tat. Paderborn kam eine Woche nach dem bitteren 2:3 gegen S04 zu Beginn überhaupt nicht hinterher, konnte in dieser Saison damit keinen einzigen Sieg gegen eine Mannschaft aus den Top vier einfahren und hat den Aufstieg nun nicht mehr in der eigenen Hand.

Hannover 96 – Preußen Münster 3:3- (2:2)

1. FC Magdeburg – Hertha BSC 1:-0 (0:0)

Der 1. FC Magdeburg hat im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga wichtige Punkte eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Petrik Sander setzte sich gegen Hertha BSC mit 1:0 (0:0) durch. Die Magdeburger klettern damit vorerst auf Tabellenplatz 14 und haben nun zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang. Das einzige Tor des Tages erzielte Laurin Ulrich in der 61. Minute.

Hertha hingegen bleibt nach der Niederlage im vierten Spiel in Folge ohne Sieg. Nachdem die Aufstiegsambitionen bereits zuletzt mit dem 0:1 gegen Holstein Kiel endgültig ad acta gelegt worden waren, droht Hertha nun auch den Anschluss an Platz fünf zu verpassen, der für die Verteilung der TV-Gelder von Bedeutung ist.

Trotz größerer Ballbesitzanteile der Berliner sorgten die Gastgeber für die gefährlicheren Offensivaktionen. Klare Torchancen blieben zunächst jedoch auf beiden Seiten rar. Ulrich (29.) verzeichnete mit einem Distanzschuss aus rund 25 Metern, der am Pfosten landete, die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit. Auf der Gegenseite kam Fabian Reese (45.+2) kurz vor der Pause zum Abschluss, scheiterte jedoch an FCM-Keeper Dominik Reimann.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Hertha offensiv zu harmlos – und wurde bestraft. Nach einer scharfen Hereingabe von Alexander Nollenberger konnte Torhüter Tjark Ernst den Ball zwar zunächst parieren, aber nicht festhalten, sodass Ulrich (61.) aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste.

SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Nürnberg -:- (1:1)

Die SpVgg Greuther Fürth hat im 276. Frankenderby gegen den 1. FC Nürnberg einen weiteren Dämpfer im engen Abstiegskampf der 2. Liga hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Heiko Vogel kam im prestigeträchtigen Duell gegen den Erzrivalen nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus und bleibt zwei Spieltage vor Schluss auf einem Abstiegsplatz. Allerdings ist das Kleeblatt vor den abschließenden Saisonspielen bei Hertha BSC und gegen Fortuna Düsseldorf punktgleich mit der Konkurrenz.

Torjäger Noel Futkeu brachte die SpVgg, die zuletzt 1997 drittklassig gewesen war, im ausverkauften Ronhof in Führung (14.). Für den Torjäger, der im Sommer zu Bundesligist Eintracht Frankfurt wechselt, war es bereits der 17. Saisontreffer. Fabio Gruber (45.+3) glich für das bereits gerettete Team von Miroslav Klose aus. Fürth holte somit aus den vergangenen sechs Spielen nur fünf Punkte.

Die SpVgg, 2013 und 2002 sogar erstklassig, startete in dem seit 1904 ausgetragenen Derby aktiver und entschlossener. Felix Higl traf zunächst nur den Außenpfosten (7.), ehe Futkeu für großen Jubel sorgte. Der Treffer war vom VAR wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung überprüft worden, zählte schließlich aber doch.

Higl und Futkeu, die beide an FCN-Keeper Jan Reichert scheiterten, verpassten in der Folge weitere Treffer für das Kleeblatt. Dies sollte sich rächen. Der Club verwertete gleich die erste nennenswerte Chance vor der Pause. Nürnberg war nun viel besser im Spiel und verpasste seinerseits mehrmals die Führung.

Karlsruher SC – SV Darmstadt 98 2:1 (0:0)

Darmstadt 98 hat seine letzte Minimalchance auf den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga verspielt und kann für ein weiteres Jahr in der zweiten Liga planen. Die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt verlor am Sonntag mit 1:2 (0:0) beim Karlsruher SC und musste die Spitzengruppe zwei Spieltage vor Saisonende endgültig ziehen lassen. 

Marvin Wanitzek (58.) mit einem direkt verwandelten Freistoß und Shio Fukuda (86.) sorgten für die siebte sieglose Liga-Partie der Darmstädter in Serie, Isac Lidberg (70.) hatte zwischenzeitlich ausgeglichen. Weil sich der KSC dadurch endgültig den Klassenerhalt sicherte, haben die verbleibenden beiden Spieltage für beide Teams keine größere Bedeutung mehr.

In einer offenen Partie hatten beide Mannschaften sofort den Weg nach vorne gesucht, Darmstadts Killian Corredor (2.) und Fukuda (8.) für den KSC kamen schon in den Anfangsminuten zu guten Chancen. Wirklich zwingend wurde es im Anschluss jedoch nur selten, Hiroki Akiyama (37.) vergab für die Gäste freistehend die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit.

Nach der Pause rettete Marcel Schuhen die Lilien mit einer starken Doppelparade (55.) gegen Fukuda und Wanitzek zunächst noch vor dem Rückstand, beim Freistoß von Wanitzek war der Darmstädter Torhüter dann aber machtlos. Lidberg traf zum Ausgleich, doch Fukuda hatte das letzte Wort.

Quelle: ntv.de

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