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Startseite»Nachrichten»Mann tötete Ehefrau mit Machete: Grausame Details zu Femizid in Kelkheim veröffentlicht
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Mann tötete Ehefrau mit Machete: Grausame Details zu Femizid in Kelkheim veröffentlicht

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 15, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Mann tötete Ehefrau mit MacheteGrausame Details zu Femizid in Kelkheim veröffentlicht

Sie wollte die Scheidung, er wollte sie besitzen: In Kelkheim ermordet ein Mann seine von ihm getrennt lebende Ehefrau auf offener Straße. Inzwischen sitzt der Kroate in U-Haft. Für die Behörden ist sein Motiv eindeutig.

Nach der tödlichen Attacke auf eine Frau auf offener Straße im hessischen Kelkheim sind grausame Details bekannt geworden. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt nach eigenen Angaben wegen Mordes gegen einen 60-jährigen kroatischen Staatsangehörigen.

Der Mann soll am Dienstagabend seiner 58-jährigen Ehefrau, bei der es sich ebenfalls um eine kroatische Staatsangehörige handelte, mit einer Machete „mindestens 30 abgrenzbare Stich- und Schnittverletzungen im Bereich des Kopfes, Halses, Nackens und Oberkörpers zugefügt haben“, so die Staatsanwaltschaft.

Die Tat ereignete sich vor einer Vielzahl von Zeugen. Einige Anwesende überwältigten den Angreifer und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Der Tatverdächtige wurde bei seiner Festnahme verletzt. Die Ehefrau starb noch am Tatort. Der Mann habe „aus übersteigertem Besitzdenken und Eifersucht, in der Annahme, sie gehe ihm fremd“, gehandelt, so die Staatsanwaltschaft.

Das Ehepaar war seit 1991 verheiratet, lebte aber seit etwa drei Jahren in Trennung, so die Staatsanwaltschaft. Die Frau habe den Mann aber zwischenzeitlich wieder in der ehelichen Wohnung aufgenommen. Den Wunsch der Frau, sich scheiden zu lassen, habe der Beschuldigte nicht akzeptiert. Er habe wiederholt gedroht, seine Ehefrau im Falle der Scheidung umzubringen.

„Seitens der Polizei unterbreitete Hilfsangebote lehnte die später Getötete in der Vorstellung, der Beschuldigte werde ihr nichts antun, da er sie noch liebe, ab“, schildert die Staatsanwaltschaft die Vorgeschichte. Der Tatverdächtige wurde der Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Frankfurt vorgeführt, die Haftbefehl wegen des Verdachts des Mordes aus niedrigen Beweggründen erließ. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Quelle: ntv.de, fzö/dpa/AFP

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