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Startseite»Nachrichten»Mehr als nur Höflichkeit: Warum begrüßen Flugbegleiter eigentlich alle Passagiere?
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Mehr als nur Höflichkeit: Warum begrüßen Flugbegleiter eigentlich alle Passagiere?

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 12, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Mehr als nur HöflichkeitWarum begrüßen Flugbegleiter eigentlich alle Passagiere?

Beim Einsteigen achtet die Crew darauf, ob Passagiere sich auffällig verhalten. (Foto: picture alliance/dpa)

Hinter dem freundlichen „Willkommen an Bord“ steckt mehr als reiner Service. Die Crews schauen sich die Passagiere auch genau an. Worauf sie achten und wann Probleme drohen.

Reisende kennen das: Flugbegleiterinnen und -begleiter stehen an der Tür der Maschine und begrüßen alle, die einsteigen. Ein Akt von Service und Höflichkeit? Einerseits ja. Doch es ist andererseits auch eine Sicherheitsmaßnahme. „Beim Einsteigen achtet die Crew besonders auf das Verhalten der Passagiere“, erklärt der Bundesverband der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). Wer auffällig wirke, müsse damit rechnen, genauer beobachtet zu werden.

Sind Reisende sichtbar alkoholisiert oder verhalten sich unangemessen oder sicherheitsgefährdend, kann ihnen der Zutritt zum Flugzeug verweigert werden. Ebenso, wenn sie einfach nicht auf das hören, was die Crew ihnen sagt. Bei der Entscheidung hat nach Angaben der Lufthansa immer der Kapitän das letzte Wort – in Zusammenarbeit mit dem Bodenpersonal und dem Purser, also dem ranghöchsten Flugbegleiter.

Was Passagiere beachten sollten

Gerade beim Alkoholkonsum vor dem Abflug sollten Reisende es nicht übertreiben. Darauf achten Flugbegleiter genau – in dem Wissen, dass der Alkohol in der Höhe noch einmal stärker wirkt, wie der BDL schreibt. Möchte man mitfliegen, tritt man deshalb lieber nicht im Vollrausch zum Boarding an. Andernfalls läuft man Gefahr, nicht mitfliegen zu dürfen und sich dann ein neues Ticket kaufen zu müssen und auch alle weiteren Kosten für eventuell verpasste Anschlussflüge und Weiterbeförderungen selbst tragen zu müssen.

Auch wenn man sichtbar unter dem Einfluss von Drogen oder Medikamenten steht, kann man als flugreiseuntauglich eingestuft werden. Gleiches gilt bei akuten Krankheitssymptomen.

Fürs Boarding gibt es Regeln

Die Airlines befolgen beim Boarding gesetzliche Vorgaben. Die Türbereiche müssen auch deshalb immer besetzt sein, um auf einen potenziellen Notfall reagieren zu können, teilt die Lufthansa weiter mit. Erst wenn alle Passagiere sitzen und die Gänge frei sind, dürfen die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter demnach die Türbereiche verlassen. So sei auch sichergestellt, dass sie die Türen im Notfall jederzeit ungehindert erreichen können.

Doch in aller Regel läuft der Zustieg problemlos ab und die Crews können sich darauf konzentrieren, den Fluggästen zu helfen – etwa beim Finden des Sitzplatzes oder bei Fragen zum Handgepäck.

Quelle: ntv.de, awi/dpa

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