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Startseite»Nachrichten»Monaco-Training dominiert: Hamilton nähert sich erstem Sieg mit Ferrari
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Monaco-Training dominiert: Hamilton nähert sich erstem Sieg mit Ferrari

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 5, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Monaco-Training dominiertHamilton nähert sich erstem Sieg mit Ferrari

Lewis Hamilton rauscht durch Monaco. (Foto: picture alliance / abaca)

Die Favoritenrolle ist beim Formel-1-Rennen in Monaco klar verteilt. Ferrari wird dominieren, sagen alle – sogar Ferrari-Pilot und Lokalmatador Charles Leclerc selbst. Sein Teamkollege Lewis Hamilton träumt vom ersten Sieg mit seinem gar nicht mehr so neuen Team.

Mit einem silbernen Ducati-Motorrad erschien Lewis Hamilton im Fahrerlager von Monaco, lachend unterhielt er sich mit seinem Ingenieur und seinem Teamkollegen Charles Leclerc. Die Szenen machten deutlich: Der Rekordweltmeister hat beste Laune, und wo, wenn nicht auf dem legendären Kurs im Fürstentum, sollte er endlich seinen ersten Sieg für die Scuderia holen?

Ob Weltmeister Lando Norris oder der WM-Führende Kimi Antonelli – sie alle erwarten Ferrari-Dominanz in Monaco. Und die Eindrücke des heutigen Trainings bestätigten dies: Hamilton war in 1:13,026 Minuten der Schnellste, dahinter folgten Leclerc und etwas überraschend Max Verstappen im Red Bull. Die in dieser Saison bislang dominanten Mercedes mit George Russell und Antonelli holten die Plätze vier und fünf, waren aber doch deutlich langsamer als Hamilton.

Der Rekordweltmeister hatte vor den ersten Trainings noch nichts von vermeintlicher Überlegenheit der Scuderia wissen wollen. Immerhin räumte er ein, dass Monaco „wahrscheinlich eine Strecke ist, die uns eher liegt als einige der anderen“. Das klang arg untertrieben, hat der SF-26 doch ganz eindeutig seine Stärken in engen Kurven und bei niedrigeren Geschwindigkeiten. Da sei „Ferrari deutlich besser als alle anderen Teams“, sagte McLaren-Pilot Norris.

Formel1_GP von Monaco_Hinweis_rot_V3

Leclerc würde „vielleicht sogar auf uns wetten“

Hamilton und Leclerc wehren sich nicht dagegen, die Eindrücke der ersten fünf Saisonrennen haben eben genau das bestätigt. „Es stimmt, dass wir auf Strecken mit vielen Highspeedpassagen einige Probleme haben“, räumte Leclerc ein. Und da die Strecke in Monaco eben eine der langsamsten ist, „würde ich hier vielleicht sogar auf uns wetten“.

Bislang hat Mercedes diese Saison dominiert, Antonelli gewann viermal, George Russell einmal. Jüngst in Montreal fuhr Hamilton – auch begünstigt durch das Aus von Russell – als Zweiter sein bestes Ergebnis für Ferrari ein. Dennoch sei „Mercedes weiterhin das Team, das es zu schlagen gilt“, sagte Leclerc.

Hamilton hat lange Durststrecke in Monaco

Im Vorfeld seines Heimrennens hatte Leclerc seinen Vertrag bei der Scuderia verlängert. Er habe andere Angebote auf dem Tisch gehabt, sagte er. Laut Medienberichten ist der Monegasse nun mindestens bis zum Ende der Saison 2028 an Ferrari gebunden, und Leclerc selbst träumt weiter vom Weltmeistertitel mit den Roten. Eine zentrale Figur dabei sei Teamchef Fred Vasseur. „Ich bin fest davon überzeugt, dass er derjenige ist, der Ferrari wieder an die Spitze führen kann“, sagte Leclerc: „Der Saisonstart war gut – natürlich nicht ganz so gut, wie wir es uns gewünscht hätten, da wir die Weltmeisterschaft anstreben.“

Dass er andere Angebote ausgeschlagen habe, habe auch emotionale Gründe. „Weil ich dieses Team liebe und an das Projekt glaube – aus diesen beiden Gründen machen wir gemeinsam weiter“, sagte er: „Wir alle wollen so schnell wie möglich gewinnen und wieder ganz oben stehen.“

Das gilt auch für Hamilton, der in Monaco bislang drei Siege gefeiert hat. Der Letzte ist aber bereits sieben Jahre her. „Wir werden mithalten können“, sagte er.

Quelle: ntv.de, ara/sid

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