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Mutter dank Samenspende: Natalie Imbruglias „brutaler“ Weg zum eigenen Kind

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 12, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Mutter dank SamenspendeNatalie Imbruglias „brutaler“ Weg zum eigenen Kind

Die Haare sind heute lang: Natalie Imbruglia. (Foto: picture alliance / Photoshot)

1997 singt sich Natalie Imbruglia mit „Torn“ in alle Herzen. Heute ist die australische Sängerin 51 Jahre alt und spricht erstmals darüber, wie schmerzhaft ihre Kinderwunschbehandlung für sie war.

Nicht nur musikalisch wusste die australische Soap-Darstellerin Natalie Imbruglia 1997 zu überzeugen. Gleich mit ihrer Debüt-Single „Torn“ landete sie in ihrem Heimatland auf Platz zwei der Charts, ebenso wie in Großbritannien, Österreich und der Schweiz. In Deutschland kletterte ihr Liebeskummer-Song bis auf Platz vier.

Doch vor allem das dazugehörige Video dürfte vielen in Erinnerung geblieben sein: Kaum geschminkt, mit einer Baggy-Jeans und derben Boots bekleidet, versteckt Imbruglia beim Singen scheinbar schüchtern ihre Hände in den Ärmeln ihrer übergroßen Sweatshirt-Jacke und schaut mit ihren großen Augen direkt in die Kamera. Dass die 22-Jährige zudem noch eine sehr süße Stimme hat, weckte bei ihren männlichen Fans den Beschützerinstinkt, während die weiblichen Fans gerne aussehen wollten wie sie.

Mit nunmehr 51 Jahren versteckt Natalie Imbruglia ihre Hände nicht mehr in irgendwelchen Ärmeln, singt aber immer noch. Doch Schlagzeilen macht die Musikerin aktuell durch ein privates Geständnis. Im Podcast „How To Fail with Elizabeth Day“ spricht sie darüber, wie schwer es für sie war, Mutter zu werden. 2019 kam Imbruglias Sohn Max Valentine zur Welt. Ein Wunschkind – ohne Partner. Die Sängerin wählte den Weg über eine Samenspende. Im Podcast-Gespräch offenbart sie nun, dass es vieles gab, „was ich über diesen Prozess nicht wusste oder verstand“. Daher habe sie auf ihrer Kinderwunschreise „viel emotionalem Schmerz“ erleben müssen. Rückblickend bezeichnet sie die IVF-Behandlung sogar als „ziemlich brutal“.

Nicht mental darauf vorbereitet

So erinnert sich Imbruglia beispielsweise, nicht ausreichend aufgefangen worden zu sein, als es mit der künstlichen Befruchtung zunächst nicht funktioniert habe: „Es heißt einfach nur: ‚Tut uns leid, es hat nicht geklappt“ – und dann ist Schluss.“ In der Zeitspanne bis zum nächsten Versuch sei sie auf sich allein gestellt gewesen und habe sich selbst wieder fangen müssen. Das habe nach einer solchen Enttäuschung oft lange gedauert. Doch darüber werde laut Imbruglia „kaum gesprochen“: „Ich glaube nicht, dass man mental darauf vorbereitet ist.“

Sie rät daher allen Frauen, die eine IVF-Behandlung in Erwägung ziehen, mit Frauen zu sprechen, die damit bereits Erfahrungen sammeln konnten: „Es gibt eine Menge, das euch die Ärzte nicht erzählen. Sorgt dafür, dass ihr die richtigen Fragen stellt.“

Auch die zweiwöchige Wartezeit nach jeder Befruchtung sei extrem belastend gewesen, so die 51-Jährige. Als sie dann erfahren habe, dass sie tatsächlich schwanger ist, habe sie sofort an alle Frauen auf der Welt denken müssen, die noch immer auf dieses Ergebnis warten, erklärt sie im Podcast.

Quelle: ntv.de, csp

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