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Startseite»Nachrichten»Tesla verliert 14 Prozent: An der Wall Street geht’s abwärts
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Tesla verliert 14 Prozent: An der Wall Street geht’s abwärts

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 23, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Tesla verliert 14 ProzentAn der Wall Street geht’s abwärts

Nervöse Stimmung an der Wall Street. (Foto: REUTERS)

Der Ölpreis klettert wieder über die 100-Dollar-Marke und die Inflationssorgen sind zurück an der Wall Street. Dazu kommen Befürchtungen, die Tech-Giganten könnten es mit ihren KI-Ausgaben übertreiben. Kurz: Es ist kein guter Tag für US-Aktien.

Enttäuschende Bilanzen von US-Technologiekonzernen und ein Ölpreis-Sprung infolge der Nahost-Krise haben der Wall Street am Donnerstag Verluste eingebrockt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss ein Prozent tiefer auf 51.712 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab 1,2 Prozent auf 7408 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 2,2 Prozent auf 25.138 Punkte.

Sorgen über hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) sowie neu entfachte Inflationsängste durch den steigenden Ölpreis hielten die Anleger in Atem. Bei den Einzelwerten standen die ersten Bilanzen der sogenannten „Magnificent Seven“-Tech-Giganten im Fokus. Die Aktien der Google-Mutter Alphabet gaben 6,9 Prozent nach, da der Konzern höhere Ausgaben ankündigte und Barmittel verbrannte.

Die Papiere von Tesla rutschten sogar um 14 Prozent ab. Der Elektroautobauer verzeichnete im zweiten Quartal erstmals seit mehr als zwei Jahren einen negativen freien Cashflow. „Die Zahlen sind insgesamt großartig, aber bei vielen Unternehmen gab es Details, die die Aktie fallen ließen“, sagte Matt Miskin, Anlagestratege bei Manulife John Hancock Investments. Jeder noch so kleine Makel werde derzeit mit Verkäufen abgestraft.

Gegen den Trend legten die Aktien von Lockheed Martin zu, nachdem der Rüstungskonzern seine Umsatz- und Gewinnprognosen für 2026 angehoben hatte.

Für zusätzliche Verunsicherung sorgte die Eskalation im Iran-Krieg, die den Preis für die Nordseesorte Brent erstmals seit Mai über die Marke von 100 Dollar pro Barrel (159 Liter) trieb. Das US-Militär flog weitere Luftangriffe auf den Iran, während Teheran Raketen auf benachbarte arabische Länder abfeuerte, in denen sich US-Stützpunkte befinden. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran und den jemenitischen Huthi-Rebellen mit massiver militärischer Vergeltung, nachdem letztere zwei saudische Öltanker im Roten Meer angegriffen hatten. Der rasant steigende Ölpreis schürte wenige Tage vor der nächsten Zinssitzung der US-Notenbank (Fed) neue Inflationssorgen und trieb die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit Anfang 2025. Händlern zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen in der kommenden Woche unverändert lässt, derzeit bei rund 64 Prozent.

Mehr zum Börsengeschehen des heutigen Tages lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, ino/rts

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