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Startseite»Politik»Trump hält Einigung mit Iran für „sehr wahrscheinlich“
Politik

Trump hält Einigung mit Iran für „sehr wahrscheinlich“

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 7, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Stand: 07.05.2026 • 05:01 Uhr

Erst drohen, dann beschwichtigen: US-Präsident Trump sieht im Iran-Krieg gute Chancen auf ein Abkommen. Das Land soll zugestimmt haben, keine Atomwaffen anzustreben – sagt zumindest Trump.

Nur Stunden nach Androhung weiterer Angriffe gegen Iran hat sich US-Präsident Donald Trump optimistisch hinsichtlich eines Friedensabkommens gezeigt. „Wir hatten in den vergangenen 24 Stunden sehr gute Gespräche, und es ist sehr wahrscheinlich, dass wir eine Einigung erzielen“, sagte Trump zu Reporterinnen und Reportern im Oval Office.

In einer entscheidenden Frage soll es laut Trumps Darstellung auch Fortschritte geben: „Iran darf keine Atomwaffe haben (…) und sie haben dem zugestimmt“, sagte der US-Präsident bei einer Pressekonferenz. Das Regime in Teheran habe zudem auch bei anderen Punkten zugestimmt – welche das sein sollen, ließ der US-Präsident aber offen.

Iran zeigt sich bislang zurückhaltend

Trump erklärte weiter, die entscheidende Frage sei, ob Iran einer Vereinbarung zustimme, die für die USA zufriedenstellend sei. Und er deutete erneut an, dass sein Land letztlich eine Einigung erzwingen könnte. „Wir haben es mit Leuten zu tun, die sehr daran interessiert sind, eine Einigung zu erzielen, und wir werden sehen, ob sie eine Vereinbarung schließen können, die für uns zufriedenstellend ist“, sagte Trump. „Und wenn sie nicht zustimmen, werden sie kurz darauf zustimmen.“

Irans Außenamtssprecher, Ismail Baghai, hatte zuletzt Berichte als überzogen zurückgewiesen, wonach beide Kriegsparteien kurz vor einem Abschluss eines Abkommens stünden. Ein US-Verhandlungsvorschlag werde geprüft und die Antwort an den Vermittler Pakistan übermittelt, sagte er der iranischen Nachrichtenagentur Isna.

Deutliche Drohung in Richtung Iran

Trump hatte Iran kürzlich auch mit weiteren Angriffen gedroht, sollte die Straße von Hormus nicht wieder öffnen. „Sollten sie nicht zustimmen, beginnen die Bombardements – und dies wird leider auf einem weitaus höheren Niveau und mit einer viel größeren Intensität geschehen als zuvor“, schrieb er in sozialen Medien.

Der US-Präsident bezeichnete die Blockade der Straße von Hormus als eine „Mauer aus Stahl“, während beide Länder versuchen, die Unterbrechung von Öl- und Gaslieferungen als Druckmittel gegeneinander zu nutzen.

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