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Startseite»Politik»Wetterumschwung in Deutschland erwartet – Unwetter im Anmarsch
Politik

Wetterumschwung in Deutschland erwartet – Unwetter im Anmarsch

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 29, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Stand: 29.05.2026 • 12:41 Uhr

Statt Sonne satt ziehen nun bald Regen, Sturm und Gewitter über Deutschland: Nach der ersten Hitzewelle des Jahres warnen Experten zum Wochenende vor der ersten Unwetterlage des Jahres. Aber nicht überall muss es dazu kommen.

Vorsicht an Badeseen und auf freien Feldern: Bis Sonntag kann es zu Schauern, Gewittern und teilweise auch Unwettern mit Hagel und Sturm kommen. Mit dem ruhigen Hochdruckwetter ist es vielerorts in Deutschland erst einmal vorbei.

„Die Wetterlage stellt sich grundlegend um“, so Meteorologe Markus Übel vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Stattdessen übernehmen wieder Tiefdruckgebiete die Regie, die die erste Hitzewelle dieses Jahres beenden. „Es stehen uns die ersten größeren Gewittertage ins Haus, an denen auch unwetterartige Gewitter mit von der Partie sein werden.“

Hagel und Starkregen – kräftige Gewitter schon am Freitag

Bereits am Freitagnachmittag und am Abend geht es laut DWD im Westen und Nordwesten los. Dort bilden sich in der immer feuchter werdenden Luft zunehmend kräftige Gewitter. Zum Teil können diese nach Angaben des DWD unwetterartig ausfallen, mit größerem Hagel um drei Zentimeter Durchmesser, Starkregen und zum Teil schweren Sturmböen.

Allerdings treten diese nicht verbreitet auf. Vor allem im Emsland bis nach Südniedersachsen und Nordrhein-Westfalen sollten die Menschen aber damit rechnen – besonders beim Baden im See können Gewitter und herabstürzende Äste schnell gefährlich werden.

Große lokale Unterschiede

Den Prognosen zufolge kommen die Gewitter in der Nacht auf Samstag dann in die Landesmitte und den Osten voran, schwächen sich dabei aber allmählich ab. Tagsüber bilden sich dann vor allem in einem Streifen von der Eifel über Hessen, Südthüringen bis zu den Ostbayerischen Mittelgebirgen Schauer und teils kräftige Gewitter. Die Sturmgefahr ist hier allerdings nicht so groß wie am Freitag im Westen, dafür kann es punktuell heftigen Starkregen geben.

Weiter im Süden und im Norden sieht es freundlicher aus. Am Sonntag steht allerdings der nächste Gewittertag ins Haus, so DWD-Meteorologe Übel. So würden schon am Morgen im Westen erste Schauer und Gewitter aufziehen. Diese breiteten sich dann im Tagesverlauf auf den gesamten Süden und die Mitte des Landes aus.

Schwülwarme Luft

In der schwülwarmen Luft kann es laut DWD dann bei den Gewittern heftig schütten, es besteht die Gefahr lokaler Überschwemmungen und vollgelaufener Keller. Die Gewitter könnten zudem auch mit Hagel und Sturmböen begleitet sein. Am Sonntagnachmittag und -abend beruhige sich das Wetter im Westen.

In der schwülwarmen Luft werden vor den Gewittern laut DWD nochmals 25 bis 30 Grad erreicht. Ruhiger und weniger warm ist es im Norden mit Temperaturen zwischen 19 und 25 Grad – und mehr Sonnenschein.

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