Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Letzte Chance für ExtraEnergie-Geschädigte | Verbraucherzentrale Bundesverband

    Juni 23, 2026

    Social Media: Plattformen schützen Minderjährige nicht ausreichend

    Juni 22, 2026

    Verbraucherreport: Mehrheit fordert wirksameren Schutz für junge Menschen

    Juni 18, 2026

    Altersnachweis für Erwachsene statt Social-Media-Verbot für Jugendliche

    Juni 11, 2026

    Nachhaltiger Aufschwung nur mit Verbraucher:innen

    Juni 9, 2026
  • Nachrichten

    Rapper zieht die Reißleine: Haftbefehl soll wieder rückfällig geworden sein

    Juni 23, 2026

    Ostbeauftragte über Reformen: „Große Mehrheit im Land ruht sich weiß Gott nicht aus“

    Juni 23, 2026

    RTL/ntv-Trendbarometer: FDP ist den einen Punkt wieder los

    Juni 23, 2026

    Genaue Ursachen noch unklar: Zahl der Darmkrebsfälle bei Jüngeren in Deutschland steigt

    Juni 23, 2026

    Teams könnten tricksen: Drohen bald „Skandalspiele“ bei der WM?

    Juni 23, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Verschenkt Elon Musk tatsächlich Geld für ein Krypto-Casino?

    Juni 23, 2026

    Vorsicht: Amazon Prime Day 2026 – Betrug erkennen und schützen!

    Juni 23, 2026

    Werden auf Vinted Kinder verkauft?

    Juni 23, 2026

    CDU-Abgeordneter zur AfD gewechselt? Falsches Video entlarvt Lüge!

    Juni 23, 2026

    Wetterkarten-Manipulation: KI-Video als falscher Beweis entlarvt

    Juni 22, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026

    Soziale Medien: Nutzen und Risiken aus Sicht von Jugendlichen und Erwachsenen | Bildung

    Juni 11, 2026

    Zivilgesellschaft – stille Säule der Bildung in Deutschland | Bildung

    Mai 20, 2026
  • Politik

    Zahl der Insolvenzen erreicht höchsten Stand seit 2013

    Juni 23, 2026

    Versorgungsengpässe durch ukrainische Angriffe auf die Krim

    Juni 23, 2026

    Schwarz-Rot will Vorschläge der Rentenkommission vollständig umsetzen

    Juni 23, 2026

    Haushaltspolitiker warnen vor überhöhten Rüstungspreisen

    Juni 23, 2026

    Ex-„Gotteskrieger“ verhandelt mit EU über Abschiebungen

    Juni 23, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Zahl der Insolvenzen erreicht höchsten Stand seit 2013
Politik

Zahl der Insolvenzen erreicht höchsten Stand seit 2013

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 23, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 23.06.2026 • 13:40 Uhr

In den ersten sechs Monaten des Jahres hat es einer Studie zufolge in Deutschland so viele Pleiten gegeben wie zuletzt vor 13 Jahren. Besonders hart getroffen hat es den Dienstleistungssektor.

Die Dauerkrise der deutschen Wirtschaft treibt eine wachsende Zahl von Firmen in die Pleite. 12.900 Unternehmen werden nach Hochrechnungen der Auskunftei Creditreform bis zum Ende des ersten Halbjahres Insolvenz angemeldet haben. Das wären fast acht Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und der höchste Stand seit den ersten sechs Monaten 2013 mit damals 13.310 Fällen, teilte die Auskunftei mit.

„Der Pleite-Höhepunkt ist noch nicht erreicht“, warnte der Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, Patrik-Ludwig Hantzsch. „Diese Entwicklung wird sich erst dann wieder stabilisieren, wenn die Wirtschaft endlich wächst. Nach jetzigem Stand also frühestens 2027.“ Im laufenden Jahr trauen Ökonomen der deutschen Wirtschaft nur ein Mini-Wachstum zu, die Folgen des Iran-Kriegs bremsen den erhofften Aufschwung aus.

Ölpreisschock trifft ohnehin belastete Wirtschaft

Teure Energie, zurückhaltende Konsumenten, bürokratische Lasten – die Liste der Probleme ist lang. Der Iran-Krieg hat die Krise nochmals verschärft. Vor allem der Preissprung bei Energie belastet Unternehmen sowie Verbraucherinnen und Verbraucher. „Die steigenden Insolvenzzahlen offenbaren eine tiefe strukturelle Krise bei unseren Unternehmen“, so Hantzsch.

Immer mehr Firmen gerieten zwischen die Auswirkungen von schwacher Nachfrage, hohen Kosten und anhaltender Unsicherheit. Die meisten Insolvenzen gab es im ersten Halbjahr mit fast 7.900 Fällen im Dienstleistungsbereich, zu dem die Gastronomie zählt. Die Dienstleister stünden von mehreren Seiten unter Druck, erläuterte Hantzsch. „Viele Betriebe sind klein, verfügen nur über begrenzte finanzielle Reserven und hängen oft von wenigen Auftraggebern ab.“ Gleichzeitig veränderten Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz die Geschäftsmodelle.

Während die Insolvenzen im Handel gegen den allgemeinen Trend um 1,3 Prozent sanken, gab es am Bau ein Plus von 4,5 Prozent und in der Service-Branche einen Anstieg um 12,6 Prozent.

Von der Gründung in die Insolvenz

Einen überdurchschnittlichen Anstieg der Pleitezahlen um 28,6 Prozent verzeichnet Creditreform bei Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten. Es traf etwa den Hotelbetreiber Revo-Hospitality-Gruppe, die Baumarktkette Hellweg und den Spielwarenhändler Rofu Kinderland. Der überwiegende Teil der Insolvenzen entfällt mit 81 Prozent jedoch auf Kleinunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten.

Deutlich mehr Insolvenzen gab es auch bei jungen Unternehmen: Bis zu zwei Jahre nach dem Start am Markt gaben 1.140 Gründerinnen und Gründer auf – gut ein Viertel (25,3 Prozent) mehr als im ersten Halbjahr 2025. Nach jahrelangem Rückgang würden nun wieder mehr Betriebe gegründet, weil viele Menschen wegen des schwierigen Jobmarktes ihr Heil in der Selbstständigkeit suchten. „Mehr Gründungen heißt aber auch, dass mehr scheitern“, erklärte Hantzsch. „Das schwierige Umfeld verzeiht keine Fehlkalkulationen.“

Insgesamt 165.000 Jobs stehen infolge der Insolvenzen des ersten Halbjahres hierzulande auf der Kippe und damit mehr als vor Jahresfrist (143.000), wie Creditreform schätzt. Die Schadenssumme lag mit geschätzten 28,5 Milliarden Euro dagegen etwas unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (31,2 Milliarden Euro).

Auch viele Verbraucher in finanzieller Schieflage

Auch immer mehr Privathaushalte, die zuletzt mit wieder kräftiger steigenden Verbraucherpreisen zu schaffen hatten, geraten in finanzielle Not: Im ersten Halbjahr 2026 zählte Creditreform 38.800 Verbraucherinsolvenzen und damit 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg fiel jedoch geringer aus als in den beiden Vorjahren und erreichte nicht das Niveau früherer Jahre.

„Zwar belasten die gestiegenen Lebenshaltungskosten und die Inflation viele Verbraucher, der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich jedoch immer noch weitgehend robust, auch wenn zunehmend insbesondere im verarbeitenden Gewerbe gut bezahlte Stellen abgebaut wurden“, analysierte die Auskunftei.

Amtliche Zahlen bestätigen Trend

Für das erste Quartal meldeten die Amtsgerichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge 6.275 beantragte Unternehmensinsolvenzen und damit 6,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Gesamtjahr 2025 waren amtlichen Zahlen zufolge so viele Unternehmen in Deutschland in die Pleite gerutscht wie seit 2014 nicht: 24.064. Schon 2023 und 2024 hatte die Zahl der Firmenpleiten deutlich zugelegt, nachdem die staatlichen Hilfen aus der Corona-Pandemie ausgelaufen waren, die vielen Betrieben das Überleben gesichert hatten.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Versorgungsengpässe durch ukrainische Angriffe auf die Krim

Juni 23, 2026

Schwarz-Rot will Vorschläge der Rentenkommission vollständig umsetzen

Juni 23, 2026

Haushaltspolitiker warnen vor überhöhten Rüstungspreisen

Juni 23, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.