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Startseite»Nachrichten»Erneute Kehrtwende: England-Kracher wird trotz Unwetterwarnung nicht verlegt
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Erneute Kehrtwende: England-Kracher wird trotz Unwetterwarnung nicht verlegt

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 3, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Erneute Kehrtwende

England-Kracher wird trotz Unwetterwarnung nicht verlegt

04.07.2026 | 01:42 Uhr

Die nie bestätigten Pläne einer Verlegung der WM-Partie zwischen Mexiko und England sorgen für heftigen Ärger. Der Trainer des Co-Gastgebers zeigt sich entsetzt. Doch jetzt soll plötzlich alles beim Alten bleiben.

Das Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England soll entgegen vorheriger Gerüchte wie ursprünglich geplant angepfiffen werden. Britische Medien berichteten, es bleibe bei der Anstoßzeit am Sonntag 18 Uhr (2 Uhr MESZ/MagentaTV und bei ntv.de im Liveticker) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt. Zuvor war über die Vorverlegung der Partie um bis zu sechs Stunden wegen der Sorge vor schweren Gewittern debattiert worden.

Der Weltverband FIFA hatte diese Gespräche nicht bestätigt. Den mexikanischen und den englischen Verband trafen die Medienberichte über eine Verlegung unvorbereitet. Mexikos Trainer Javier Aguirre hatte von einem „Schlag in den Magen“ gesprochen, weil es maßgeblichen Einfluss auf seine geplanten Abläufe habe. Er sei nicht gefragt worden, sagte er dem mexikanischen Sender Radio Formula.

„Anstoßzeit nach FIFA-Kehrtwende unverändert“, schrieb die BBC. Vor der Kehrtwende der FIFA hatte der Verband offenbar Gespräche mit dem englischen sowie dem mexikanischen Verband geführt. Sollte es dabei bleiben, hätte es am Freitag viel Aufregung um nichts gegeben. Eine Vorverlegung hätte auch Einfluss auf die Partie von Rekordweltmeister Brasilien gegen Norwegen gehabt, die um 22 Uhr deutscher Zeit in New York angepfiffen werden soll.

FIFA darf Partien verlegen

Wegen eines schweren Gewitters hatte zuletzt das Sechszehntelfinale der Mexikaner gegen Ecuador aus Sicherheitsgründen mit einer Stunde Verspätung begonnen. In der Nähe des Stadions war es zu Blitzeinschlägen gekommen. Gemäß dem FIFA-Regelwerk kann der Dachverband WM-Partien nach eigenem Ermessen absagen, verschieben oder an einen anderen Ort verlegen.

Immer wieder sorgen Gewitter und heftiger Regen in den Sommermonaten in Mexiko-Stadt für Überschwemmungen auf den Straßen. Hinzu kommt, dass die Metropole des WM-Mitgastgebers neben den 80.824 Zuschauern im Aztekenstadion wieder von großen Ansammlungen bei den Fan-Festen und auf den Straßen der Stadt ausgeht.

„Das hat keinen Einfluss auf uns. Egal, zu welcher Uhrzeit wir spielen, wir werden bereit sein“, hatte Englands Mittelfeldspieler Morgan Rogers vor der Abreise nach Mexiko-Stadt betont. Auch sein Teamkollege Marcus Rashford zeigte sich unbeeindruckt von den Spekulationen. „Egal, was alles auf uns zukommt: Wir werden rausgehen, um das Spiel zu gewinnen“, sagte Rashford.

Verwendete Quelle: ntv.de

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