Rettungskräfte im GroßeinsatzZwei Männer sterben bei Sportwagen-Unfall nahe Freiburg
Eine Gruppe von zehn Sportwagen ist unterwegs Richtung Freiburg – dann kommt es zu einem schweren Unfall: Offenbar kollidieren zwei der Wagen miteinander. Für zwei Personen kommt jede Hilfe zu spät.
Bei einem Unfall mit zwei Sportwagen auf einer Bundesstraße südlich von Freiburg sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Das teilte der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Freiburg mit. Die beiden Wagen sind am Mittwochabend auf der Bundesstraße 3 zwischen Schallstadt-Wolfenweiler und Freiburg-St. Georgen mutmaßlich miteinander kollidiert, wie die Polizei mitteilte. Sie sind demnach Teil einer Gruppe von insgesamt zehn Sportwagen gewesen, die Richtung Freiburg unterwegs war. Die Staatsanwaltschaft habe die Ermittlungen übernommen.
Wie genau es zu dem Unfall kam, müsse nun ermittelt werden. Der 27 Jahre alte Fahrer einer der Wagen und sein 30 Jahre alter Beifahrer starben demnach noch an der Unfallstelle. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab und prallte mit einem Baum zusammen. Es wurde dabei völlig zerstört. Der 30 Jahre alte Fahrer des anderen Autos sowie sein 22 Jahre alter Beifahrer wurden bei dem Unfall den Angaben nach leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Mehrere hunderttausend Euro Sachschaden
Auch das Auto eines weiteren Verkehrsteilnehmers wurde durch den Unfall von umherfliegenden Fahrzeugteilen beschädigt, so die Polizei Freiburg. Der Fahrer des Wagens blieb unverletzt. Der Sachschaden belaufe sich insgesamt auf mehrere hunderttausend Euro.
Nach Angaben des Freiburger Kreisverbands des Deutschen Roten Kreuzes waren Einsatzkräfte von Rettungsdiensten und Feuerwehr im Großeinsatz. Unter anderem war auch ein Kriseninterventionsteam zur psychologischen Betreuung vor Ort, wie die Hilfsorganisation mitteilte.
