Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Nachhaltiger Aufschwung nur mit Verbraucher:innen

    Juni 9, 2026

    Leistungskürzungen sind keine Reformen | Verbraucherzentrale Bundesverband

    Juni 5, 2026

    Nahost-Krieg: Große Mehrheit spürt keine Entlastung

    Juni 4, 2026

    Verbraucherorganisationen legen europaweit Beschwerden gegen Google, Meta und TikTok ein

    Mai 21, 2026

    Digitalisierung im Gesundheitswesen: Nur mit starkem Verbraucherschutz

    Mai 18, 2026
  • Nachrichten

    Betäubt und abtransportiert: Bär in japanischer Stadt nach vier Tagen geschnappt

    Juni 9, 2026

    Vollverwertung nach dem Tod: Gestrandeter Buckelwal wird zu Biodiesel

    Juni 9, 2026

    Gewalt-Prozess hochgeholt: Zverev bricht Interview nach nicht-sportlicher Frage ab

    Juni 9, 2026

    Trumps Haltung bekräftigt: Vance: USA werden Iran-Abkommen auch gegen Israel schließen

    Juni 9, 2026

    Hitlergruß-Arme verschwinden: Röntgenlicht entlarvt versteckte Nazi-Symbolik auf Kunstwerk

    Juni 9, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Hat Japan Islam-Verbote per Gesetz erlassen?

    Juni 8, 2026

    EU-Verbot von Anhängern 2024? Faktencheck zu irreführenden Videos

    Juni 8, 2026

    Warnung vor Facebook-Mail „Business Manager partner request“

    Juni 5, 2026

    Faktencheck: UFC-Bilder vor dem Weißen Haus sind gefälscht

    Juni 5, 2026

    Lässt Google Millionen Stechmücken frei?

    Juni 5, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Zivilgesellschaft – stille Säule der Bildung in Deutschland | Bildung

    Mai 20, 2026

    Geschichte der Demokratiebildung in der Schule | Bildung

    April 29, 2026

    Welcher Anteil junger Frauen und Männer erlangt das Abitur? | Bildung

    April 29, 2026

    Wer kann auf’s Gymnasium gehen? | Bildung

    April 29, 2026

    Schweigen ist nicht neutral | Bildung

    April 29, 2026
  • Politik

    Warum über eine verpflichtende Betriebsrente diskutiert wird

    Juni 9, 2026

    Kommentar: Aus für FCAS-Kampfjets – Symbol des europäischen Scheiterns

    Juni 9, 2026

    35-Milliarden-Kredit für Anthropic weckt Fantasie der Anleger

    Juni 9, 2026

    Sophia und Noah bleiben beliebteste Vornamen

    Juni 9, 2026

    Läuft die Zinsbindung aus, kann der Immobilienkredit teuer werden

    Juni 9, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Nachrichten»Hitlergruß-Arme verschwinden: Röntgenlicht entlarvt versteckte Nazi-Symbolik auf Kunstwerk
Nachrichten

Hitlergruß-Arme verschwinden: Röntgenlicht entlarvt versteckte Nazi-Symbolik auf Kunstwerk

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 9, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Hitlergruß-Arme verschwindenRöntgenlicht entlarvt versteckte Nazi-Symbolik auf Kunstwerk

Das Gemälde links zeigt die wehende bayerische Flagge. Die Röntgenanalyse (Quadrat in der Mitte) zeigt, wo Bereiche unter anderem mit Titanweiß übermalt wurden. Rechtes Bild: Falschfarbendarstellung des rekonstruierten Gemäldes mit Denkmal und Nazi-Flagge. (Foto: npj Heritage Science (2026))

Ein anscheinend harmloses Hochzeitsgeschenk entpuppt sich als historisches Dokument. Nun zeigt eine Analyse mit Röntgenlicht, was sich unter der Oberfläche verbirgt: eine Szene aus der NS-Zeit. Die Spuren deuten auf den Künstler selbst.

Auf den ersten Blick wirkt das Gemälde von der Münchner Feldherrnhalle unauffällig: Erst mit einem speziellen Röntgen-Verfahren ist es einem Forscherteam gelungen, übermalte Nazi-Symbole auf einem Bild des Münchner Malers Erich Mercker (1891 bis 1973) zum Vorschein zu bringen. Mercker war zu seiner Zeit ein gefragter Künstler und hatte zwischen 1933 und 1945 auch Bilder gemalt, die NS-Symbolik enthielten – wie auch das Werk mit dem Titel „Die Stätte des 9. November“.

Um in das Bild zu blicken, ohne es zu beschädigen, nutzten die Forscher um die Physikerin Ioanna Mantouvalou vom Helmholtz-Zentrum Berlin ein Verfahren namens Röntgenfluoreszenz. Dabei wird das Gemälde mit Röntgenlicht bestrahlt. Jedes chemische Element antwortet darauf auf seine eigene Weise – so lässt sich erkennen, welche Farben verwendet wurden, und zwar auch einige Millimeter unter der obersten Schicht, heißt es in einer Mitteilung des Berliner Helmholtz-Zentrums.

newsimage422902
Im Bereich des Mahnmals zeigt die sichtbare Version (links) des Gemäldes eine einfache Wand mit Passantin. Die Röntgenfluoreszenzanalyse macht Kränze, zwei Wachsoldaten und einen gehobenen Arm in verschiedenen Elementverteilungen sichtbar (rechts). (Foto: npj Heritage Science (2026))

Das Ergebnis war eindeutig: Unter einer blau-weißen bayerischen Fahne verbarg sich eine rote Hakenkreuzfahne. Außerdem hatte der Maler Kränze, Soldaten und zwei zum Hitlergruß erhobene Arme von Passanten übermalt. Hintergrund: Während der NS-Zeit waren an der Seitenwand der Münchner Feldherrnhalle eine Gedenktafel und Kränze angebracht, vor denen Soldaten Wache standen. Damit erinnerten die Nationalsozialisten an ihren gescheiterten Putschversuch von 1923. Wer dort vorbeiging, musste den Hitlergruß zeigen.

Ungenauigkeit brachte Sache ins Rollen

Ins Rollen kam die Sache durch einen Zufall. Der Filmemacher Thomas Schuhbauer entdeckte das Motiv im Haus seiner Eltern – ein Hochzeitsgeschenk aus dem Jahr 1966. Ein Detail hatte ihn stutzig gemacht: Soldaten und Kränze fehlten zwar, doch der obere Teil des Denkmals war noch zu sehen. Dieses Denkmal wurde aber gleich nach Kriegsende zerstört. Das Bild musste also älter sein. Schuhbauer wandte sich schließlich an das Helmholtz-Zentrum.

Laut dem Forscherteam gibt es viele Hinweise, dass Mercker das Bild selbst übermalt hat. So wurde für die Übermalung eine Ölfarbe mit viel Titanweiß genutzt, was sonst nirgendwo im Bild vorkommt. Im Nachlass des Malers wurde zudem eine Tube „Titanweiß“ der Marke Schmincke gefunden. Die Forscher glauben, dass der Maler entweder in Eile oder ohne große Sorgfalt gearbeitet hat. Am Rand der bayerischen Fahne schimmern bis heute rötliche Farbspuren durch.

Mercker setzte nach 1945 seine Laufbahn fort und malte dasselbe Motiv weiter, nun aber harmlos betitelt als „Feldherrnhalle“ oder „München am Odeonsplatz“. Der Blickwinkel blieb gleich, die belastenden Details ließ er weg. In ihrer im Fachblatt „Heritage Science“ veröffentlichten Studie erinnern die Forscher daran, dass viele Künstler bis weit in die 1960er Jahre für ihre Mitwirkung in der NS-Zeit kaum kritisiert wurden. Das Bild befindet sich mittlerweile im NS-Dokumentationszentrum München.

Quelle: ntv.de, kst

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Betäubt und abtransportiert: Bär in japanischer Stadt nach vier Tagen geschnappt

Juni 9, 2026

Vollverwertung nach dem Tod: Gestrandeter Buckelwal wird zu Biodiesel

Juni 9, 2026

Gewalt-Prozess hochgeholt: Zverev bricht Interview nach nicht-sportlicher Frage ab

Juni 9, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.