Etwa 17,3 Millionen Menschen in Deutschland haben im Jahr 2025 allein gelebt. Das hat das Statistische Bundesamt jetzt mitgeteilt. Besonders häufig betrifft das Menschen über 65.
Fast jede fünfte Person (21 Prozent) in Deutschland hat laut Statistischem Bundesamt im vergangenen Jahr allein gelebt. Das sind etwa 17,3 Millionen Menschen. Somit ist die Anzahl der Alleinlebenden in den vergangenen 20 Jahren deutlich gestiegen. 2005 waren es noch 14,2 Millionen Single-Haushalte.
In der Altersgruppe der Menschen über 65 Jahre lebte 2025 etwa jede dritte Person (34,4 Prozent) allein. Die Gruppe der jungen Erwachsenen zwischen 25 und 34 Jahren ist am zweithäufigsten vertreten (28,7 Prozent).
Deutschland im EU-Vergleich vorn
Die Statistik zeigt zudem, dass die meisten Alleinlebenden in Großstädten wohnen: Etwa jeder vierte Mensch in Deutschland, der in einer Stadt mit mehr als 100.000 Bewohnende gemeldet ist, lebt demnach in einem Haushalt ohne weitere Person.
Anteilig leben demzufolge mehr Menschen in Deutschland solo als in vielen anderen EU-Staaten. Im Vergleich belegt die Bundesrepublik den sechsten Platz. Lediglich in Litauen (31,4 Prozent), Finnland (25,8 Prozent), Dänemark (24,4 Prozent), sowie Estland und Schweden (jeweils 22 Prozent) wohnen mehr alleinlebende Menschen.
In der Slowakei (3 Prozent) und in Irland (8,1 Prozent) leben der Erhebung zufolge die wenigsten Menschen allein.
