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Startseite»Nachrichten»Phishing-Warnung: Rundfunkbeitrag: Vorsicht vor Mail-Betrug mit Zahlungstermin
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Phishing-Warnung: Rundfunkbeitrag: Vorsicht vor Mail-Betrug mit Zahlungstermin

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 13, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Phishing-WarnungRundfunkbeitrag: Vorsicht vor Mail-Betrug mit Zahlungstermin

Die Verbraucherzentrale NRW warnt derzeit vor Phishing-Mails mit einer angeblichen Nachricht des Rundfunkbeitragsservices. (Foto: picture alliance/dpa)

Angebliche Rabatte für Vorauszahler, Sofort-Überweisung und eine IBAN: So versuchen Betrüger, Verbraucher mit falschen Rundfunkbeitrag-Mails in die Falle zu locken. So durchschauen Sie die Masche.

Kriminelle tarnen sich dieser Tage vermehrt im betrügerischen Gewand. Egal, ob als Finanzamt, Rentenversicherung, Telekom oder Kraftfahrt-Bundesamt. Verbraucher erhalten derzeit vermehrt E-Mails von angeblichen Behörden, mit dem Ziel, an Daten oder Erspartes zu kommen.

Auch wenn sie auf den ersten Blick überzeugend herüberkommt: Die vermeintliche E-Mail des Rundfunkbeitragsservices, die auf die angebliche Beitragsnummer 826 737 149 Bezug nimmt, soll Verbraucherinnen und Verbraucher um ihr Geld bringen. Deshalb bloß nicht darauf antworten und schon gar nicht bezahlen, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Wie bei Phishing-Mails üblich, macht auch die Nachricht mit der allgemeinen Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ ordentlich Druck: Spätestens am Folgetag seien 55,08 Euro zu überweisen. Die Begründung: Bisherige feste Zahlungstermine des Beitragsservices seien angepasst worden und man müsse innerhalb eines Tages den aktuellen Quartalsbeitrag überweisen.

Zeitdruck und angebliche Rabatte

Auffällig: In der E-Mail wird behauptet, man bekomme Rabatt, wenn man direkt den Beitrag für ein halbes oder ganzes Jahr überweise. Beim echten Rundfunkbeitrag gibt es keinen Rabatt.

Auch ein deutsches Bankkonto wird angegeben. Das ist aber nicht vom Beitragsservice von ARD und ZDF, sondern wurde bei einer spanischen Bank mit deutscher Niederlassung eingerichtet, so die Verbraucherschützer. Zudem fordern die Betrüger zur Option „Sofort-Überweisung“ auf – warum ist klar: So eine Überweisung kann im Nachhinein nicht storniert werden.

Falsche Absenderadresse

Phishing-Mails lassen sich oft enttarnen, wenn man sich die Absenderadresse genau ansieht. In diesem Fall verbirgt sich hinter „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“ keine Adresse, die auf „@rundfunkbeitrag.de“ endet. Wer unsicher ist, kann sich auch beim echten Beitragsservice erkundigen („Rundfunkbeitrag.de“).

Dieser rät übrigens dazu, den Rundfunkbeitrag am besten per SEPA-Lastschriftverfahren zu bezahlen. Damit werden automatisch die Beiträge eingezogen und mögliche Änderungen berücksichtigt.

Quelle: ntv.de, awi/dpa

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