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Statt WM jetzt auch noch Abstieg: Der abgrundtiefe Fall des Marc-André ter Stegen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 25, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Statt WM jetzt auch noch AbstiegDer abgrundtiefe Fall des Marc-André ter Stegen

Marc-André ter Stegen durchlebt ganz schwere Torhüter-Jahre. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Kein DFB-Trikot, keine WM-Nominierung, keine Jagd auf den großen Triumph: Marc-André ter Stegens Torhüter-Tage sind unglaublich bitter. Nach etlichen Verletzungen steigt er mit FC Girona auch noch ab. Die Zukunft des einstigen DFB-Torwarts ist völlig offen.

Dieser Tage gab es in Deutschland vor allem ein Fußball-Thema: die sensationelle Rückkehr von Manuel Neuer in die Nationalmannschaft. Die Debatte darüber hätte es eigentlich niemals geben sollen, denn nach Neuers Rücktritt nach der EM 2024 war allen klar, dass die jahrelang so starke deutsche Nummer zwei, dass Marc-André ter Stegen die DFB-Elf zur WM 2026 führen wird. Doch dann kam bekanntlich alles anders.

Eine verkorkste Saison ist für Torhüter ter Stegen nun auch mit dem ersten Abstieg seiner Profikarriere geendet. Der 44-malige Nationalspieler, der seit einigen Jahren vom Verletzungspech verfolgt ist, erlebte am Samstagnachmittag tatenlos, dass der FC Girona durch das Remis gegen den FC Elche (1:1) am letzten Spieltag in Spaniens La Liga den Klassenerhalt verpasste. Die Zukunft des deutschen Keepers ist offen.

Ter Stegen als „heiße Kartoffel“ für Barcelona

Im Winter hatte sich ter Stegen leihweise dem FC Girona angeschlossen, um Spielpraxis für die erhoffte Teilnahme an der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada zu sammeln. Der 34-Jährige kam dort aber nur zu zwei Einsätzen im Januar, ehe er eine Muskelverletzung im Oberschenkel erlitt und sich einer weiteren Operation unterziehen musste.

Beim FC Barcelona besitzt ter Stegen noch einen Vertrag bis 2028. Die Katalanen von Trainer Hansi Flick, bei denen der deutsche Torhüter zu den Topverdienern gehören soll, planen wohl nicht mehr mit ihm. Die Zeitung „Mundo Deportivo“ bezeichnete ter Stegen bereits als „heiße Kartoffel“ für Barcelona. Im Verein gehe man davon aus, hieß es, dass es nicht einfach werde, einen Abnehmer für ter Stegen zu finden.

Vor seiner Leihe nach Girona war der frühere Gladbacher aufgrund einer Rückenverletzung fast die gesamte Hinrunde in Barcelona außen vor gewesen. Davor hatte ihn ein Patellasehnenriss über ein halbes Jahr außer Gefecht gesetzt. Durch die Verletzungen platzte auch ter Stegens Hoffnung, zur WM im Sommer (11. Juni bis 19. Juli) zu fahren. Der große Widersacher Neuer hütet dafür erneut das DFB-Tor. Und in den Jahren nach dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko könnten die jüngeren Keeper Alexander Nübel und Jonas Urbig im Nationaldress übernehmen.

Quelle: ntv.de, dbe/sid

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