Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026

    Hohe Spritpreise nach Tankrabatt-Ende: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026

    Hohe Spritpreise: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026
  • Nachrichten

    Absurdes Duell ganz unten: Kreisliga-Farce nimmt kein gutes Ende

    Juli 19, 2026

    45-Jähriger festgenommen: Mitarbeiterin in Nürnberger Spielothek getötet

    Juli 19, 2026

    Tour de France extrem: Evenepoel düpiert Pogacar, aber Vingegaard-Drama überschattet alles

    Juli 19, 2026

    Turbulenter Sommer: Spahns Rücktritt ist nur ein Vorbote für die aufziehende Krise der CDU

    Juli 19, 2026

    Tour-Drama: Mitfavorit Vingegaard muss nach schwerem Sturz aufgeben

    Juli 19, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Meta-Störung: Facebook und Instagram haben derzeit technische Probleme

    Juli 19, 2026

    Rechnungen aus Hongkong: Abo-Falle oder berechtigte Forderung?

    Juli 17, 2026

    Die Lüge hat eine Million Follower

    Juli 17, 2026

    Die Lüge schreibt wie deine Bank

    Juli 17, 2026

    Doppelgängerkampagne: Ausländische Einflussnahme vor Wahlen!

    Juli 16, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Bahn-Boom: Wie der Wettbewerb in Italien den Fernverkehr verändert

    Juli 19, 2026

    Das Sommerinterview mit Grünen-Chefin Brantner im Faktencheck

    Juli 19, 2026

    Grünen-Chefin Brantner: „Merz hat jetzt die Chance, sich zu befreien“

    Juli 19, 2026

    Wut in Venezuela: „Ihr habt Müll gebaut!“

    Juli 19, 2026

    Spanien: Großer Waldbrand bei Madrid außer Kontrolle

    Juli 19, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Nachrichten»Jagd auf Benzin und Diesel: Telegram ist Russlands neue Tankstelle
Nachrichten

Jagd auf Benzin und Diesel: Telegram ist Russlands neue Tankstelle

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 19, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Jagd auf Benzin und DieselTelegram ist Russlands neue Tankstelle

19.07.2026, 09:52 Uhr Von Christian Herrmann
Russia-Gasoline-Shortages-9204503-12-07-2026-An-announcement-reading-Out-of-Order-is-seen-at-a-petrol-station-in-Moscow-Russia
Außer Betrieb: Eine Moskauer Tankstelle sitzt auf dem Trockenen. (Foto: IMAGO/SNA)

Russland gehört zu den großen Ölnationen der Welt. Doch an russischen Tankstellen herrscht seit einigen Wochen vielfach Ebbe: Ukrainische Drohnenangriffe auf Raffinerien zeigen Wirkung. Benzin und Diesel gehen aus. Viele Russinnen und Russen nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand.

Der Besuch bei der Tankstelle ist derzeit für viele russische Autofahrerinnen und Autofahrer eine Belastungsprobe: Entweder treffen sie auf lange Schlangen oder auf leere Zapfsäulen. Oder beides. In der sibirischen Großstadt Irkutsk berichten Autofahrer von zwölf Stunden Wartezeit – ohne zu wissen, ob noch Benzin oder Diesel vorhanden ist. Im Fernen Osten hat ein Hubschrauber in der Region Transbaikalien eine kilometerweite Blechlawine gefilmt, in der es 28 Stunden bis zur Zapfsäule dauerte.

Selbst im sonst bestens versorgten Moskau ist Geduld angesagt: In der russischen Hauptstadt stehen Autofahrer mit leerem Tank ebenfalls schon mal zwei Stunden lang in der Schlange, weil die Tankstelle einfach nicht öffnen will. Ob sie anschließend tatsächlich Benzin oder Diesel abbekommen? Unklar.

Russland geht der Kraftstoff aus. Eine der größten Erdölnationen unserer Zeit sitzt auf dem Trockenen. Ukrainische Drohnen haben mindestens acht der zehn größten Raffinerien des Landes außer Gefecht gesetzt. Das kann selbst Wladimir Putin nicht länger leugnen.

Mitte Juni stiegen die russischen Benzinpreise innerhalb einer Woche so stark wie seit 20 Jahren nicht mehr. Auf der annektierten Krim musste der Kraftstoff-Verkauf Mitte Juni von den Behörden gestoppt werden: Es gab schlicht keinen mehr. Der Tourismus auf der bei russischen Urlaubern beliebten Halbinsel wurde vorläufig bis September ausgesetzt.

Die nächste Hiobsbotschaft kam Anfang Juli: Russland musste den Export von Diesel verbieten. Den Verkauf von Benzin und Kerosin ins Ausland hatte Russland bereits vorher eingeschränkt. Und die Bevölkerung scheint den russischen Präsidenten persönlich für die Krise verantwortlich zu machen. Selbst in Umfragen von staatlichen Meinungsforschungsinstituten erhält Wladimir Putin die niedrigsten Zustimmungswerte seit Kriegsbeginn.

Benzinsuche im Netz

Die Unzufriedenheit drückt sich auch auf andere Weise aus. An Tankstellen gehen frustrierte Autofahrer immer häufiger aufeinander los. Es gibt immer mehr Benzin- und Dieseldiebstähle. Viele Russinnen und Russen nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand: Es entwickelt sich ein Grau- und Schwarzmarkt für Kraftstoffe.

„Telegram ist die neue Tankstelle“, berichtet die „Nowaja Gaseta Europa“. Etliche Kanäle seien voll mit Anzeigen und Nachrichten von Leuten, die Kraftstoffe anbieten oder kaufen wollen.

Vor allem auf der Krim ist das Interesse demzufolge groß. Die Verkäufer versprechen, dass das Benzin direkt zu den Autos der Käufer geliefert wird. Oft erfolgt die Lieferung per Taxi. Die Verkäufer versprechen eine Lieferung innerhalb von vier Stunden. Zumindest, wenn ein Teil der Summe im Voraus bezahlt wird.

Die „Nowaja Gaseta Europa“ hat eins der Angebote verfolgt: In der russischen Großstadt Krasnodar – etwa 200 Kilometer östlich der Krim – wird ein Tanklaster mit Benzin gefüllt. Auf dem Weg nach Moskau legt er mehrere planmäßige Zwischenstopps ein und verteilt den Kraftstoff an diejenigen, die ihn auf Telegram bestellt und bezahlt haben. Die Zeitung konnte allerdings nicht verifizieren, ob die Käufer ihre Bestellung tatsächlich erhalten haben.

Inzwischen werden die Angebote dem Bericht zufolge ausgefeilter. Wer sich auf Telegram über Benzin informiert, stößt schnell auf eine App namens „Kanister-Austausch“: Nutzer können russlandweit Interesse an Benzin anmelden oder ein Kraftstoff-Angebot machen und über die App einen passenden Tausch-Partner finden. In der App bieten Käufer Stand Mitte Juli 150 Rubel pro Liter für Benzin auf der Krim und 100 Rubel in Moskauer Vororten. Das entspricht 1,69 Euro und 1,12 Euro je Liter.

Für deutsche Verhältnisse ist das ein Schnäppchen, für russische Wucher: Im Schnitt kostet Benzin trotz der jüngsten Preissprünge an den Tankstellen des Landes derzeit umgerechnet gut 80 Cent je Liter – wenn man denn einen ergattern kann.

Weg mit den Benzinstandards

Die russische Regierung ist von den Kraftstoff-Angeboten nicht begeistert. Sie reagiert mit verzweifelten Maßnahmen. Der Föderale Antimonopoldienst hat angekündigt, mit den Amazon-ähnlichen Online-Marktplätzen Ozon, Wildberries und Avito zusammenzuarbeiten, um dort Angebote zum Kraftstoff-Verkauf zu entfernen. Die Behörde droht privaten Benzinverkäufern mit Geldstrafen. Sie hat außerdem ein Kartellverfahren gegen drei Ölhandelsunternehmen eingeleitet: Ihnen wird vorgeworfen, gemeinsam Kraftstoff zu hamstern und zu überhöhten Preisen weiterzuverkaufen.

Außerdem hat die russische Regierung Anfang Juli ein Notverordnungsdekret verabschiedet. Das erlaubt, dass auch altes und schmutziges Euro-3-Benzin verkauft werden darf. Das ist eigentlich nicht mehr in Russland erlaubt: Seit 2016 gilt die Euro-5-Norm als Standard.

Laut der russischen Wirtschaftszeitung „Kommersant“ wird sogar überlegt, auch Kraftstoff der Euro-2-Norm zuzulassen. Der ist seit 2013 in Russland verboten. Experten warnen laut der „Nowaja Gaseta Europa“ vor diesem Schritt: Sie befürchten mehr Krankheiten durch die schlechtere Luftqualität. Zudem schadet das schmutzige Benzin Fahrzeugen mit modernen Motoren.

Doch das Kernproblem löst die russische Regierung mit den Strafen und Verordnungen nicht: Die Ukraine kann weiterhin ungehindert russische Raffinerien attackieren und damit den heimischen Kraftstoffmarkt ins Chaos stürzen. Gleichzeitig torpediert sie damit Putins wichtigste Einnahmequelle für den russischen Angriff auf die Ukraine.

Her mit dem E-Auto

Die russische Bevölkerung will nicht länger stundenlang auf einen Platz an einer Zapfsäule warten und wird auch legal aktiv. Viele Russinnen und Russen bauen sich einen Gastank ein und rüsten ihr Auto auf Autogas (LPG) um – wenn sie denn eine Werkstatt mit Kapazitäten finden. Im Gespräch mit ntv berichtet ein Werkstatt-Inhaber von Hunderten Anrufen täglich, von denen er 30 bis 40 bewältigen kann.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, folgen viele Menschen auch dem deutschen oder europäischen Beispiel während des Iran-Kriegs: Sie strömen in Scharen in die Autohäuser, um E-Autos zu kaufen – bevorzugt günstige chinesische Modelle. Der Umstieg ergab bisher durch die ultragünstigen Benzinpreise wenig Sinn. Die ukrainischen Drohnenangriffe haben die Rechnung auf den Kopf gestellt. Ein russischer Autohändler, der sich auf chinesische Marken spezialisiert hat, berichtet bei Reuters: Er mache derzeit jeden Tag den Umsatz eines ganzen Monats.

Quelle: ntv.de

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Absurdes Duell ganz unten: Kreisliga-Farce nimmt kein gutes Ende

Juli 19, 2026

45-Jähriger festgenommen: Mitarbeiterin in Nürnberger Spielothek getötet

Juli 19, 2026

Tour de France extrem: Evenepoel düpiert Pogacar, aber Vingegaard-Drama überschattet alles

Juli 19, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.