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Startseite»Nachrichten»„Umgehend bestrafen“: USA starten nach Tod zweier Soldaten Angriffe auf Iran
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„Umgehend bestrafen“: USA starten nach Tod zweier Soldaten Angriffe auf Iran

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 18, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Umgehend bestrafen“USA starten nach Tod zweier Soldaten Angriffe auf Iran

Das US-Militär attackiert den Iran immer wieder mehrmals täglich in Wellen. (Foto: picture alliance / imageBROKER)

Erstmals seit Monaten sterben wieder US-Soldaten im Iran-Krieg. Washington ist deswegen auf Rache aus und lässt erneut aus der Luft angreifen. Präsident Trump bezeichnet den Vorfall als „sehr traurig“.

Nach dem Tod zweier US-Soldaten bei einem iranischen Angriff auf Jordanien hat die US-Armee neue Luftangriffe auf Ziele im Iran bekanntgegeben. Das zuständige Regionalkommando Centcom erklärte im Onlinedienst X, dass die Angriffe darauf abzielten, die iranischen Revolutionsgarden nach ihrem jüngsten Angriff in Jordanien „umgehend zu bestrafen“. Zudem sollten die Fähigkeiten des Iran weiter geschwächt werden, „die kommerzielle Schifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen“.

Die beiden US-Soldaten waren nach Centcom-Angaben am Freitag bei iranischen Raketen- und Drohnenangriffen in Jordanien getötet werden. Sie waren die ersten US-Soldaten, die seit der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg getötet wurden.

In der Straße von Hormus hatten die Revolutionsgarden nach eigenen Angaben zuletzt vier Schiffe mit einem kombinierten Raketen- und Drohneneinsatz an der Durchfahrt gehindert. Die Führung in Teheran hält die für die internationale Schifffahrt äußerst wichtige Meerenge wegen des Iran-Kriegs de facto geschlossen.

Trump: „Für ihr Land gestorben“

US-Präsident Donald Trump hat den Tod der zwei US-Soldaten als „sehr traurig“ bezeichnet. Der US-Sender NewsNation zitierte ihn nach einem Gespräch über die Todesfälle mit der Aussage, dass das auch „eine sehr traurige Sache“ sei. „Wir sehen das ungern“, sagte Trump demnach. Die Soldaten seien im Dienst für ihr Land gestorben. Nach Angaben des Senders bekräftigte Trump auch seine im Zuge des Krieges vielfach vorgebrachte Botschaft, dass der Iran keine Atomwaffen haben dürfe.

Das US-Militär meldete am Samstag erstmals seit den Anfangstagen des Iran-Kriegs wieder tote Soldaten in den eigenen Reihen nach iranischem Beschuss. Die beiden Soldaten seien am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohenangriffe verteidigten, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Ein weiterer Soldat werde zudem noch vermisst.

Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi sagte unterdessen laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars, man habe das Rahmenabkommen ausgesetzt und fühle sich nicht mehr an die Vereinbarung gebunden. Trump sagte dazu nach Angaben von NewsNation, dass ihm das „völlig egal“ sei.

Quelle: ntv.de, rog/dpa/AFP

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